Philips Rasierer 9000 - Vergleich & Kaufberatung 2018

Philips Rasierer Series 9000

Sie planen, einen Elektrorasierer zu kaufen? Sie suchen Informationen speziell zu Philips Series 9000?

Wir haben Antworten.

In diesem Artikel bekommen Sie einen gründlichen Überblick über die Features der Serie. Dazu vergleichen wir den Philips 9000 mit den Schwestermodellen und beantworten die Frage, ob sich der Kauf überhaupt lohnt.

Sie erwartet hier auch ein Video zu unserem Philips Series 9000 Test.

Unsere Empfehlungen

Kurz und knapp: Unsere Empfehlungen innerhalb der Philips Series 9000.
Mehr Informationen finden Sie zudem in unserem Video etwas weiter unten, sowie allgemein hier auf dieser Seite.

Qualitätssieger

Philips S9711/31 ist Vorzeigemodell und Kassenschlager in einem. Zum Lieferumfang gehört die Reinigungsstation mit Kartusche, ein stabiles Reiseetui und ein Aufsatz zum Bartstylen. Wer Geld sparen möchte, ohne Abstriche an der Rasierqualität hinnehmen zu müssen, sollte sich den schlankeren S9031/12 anschauen.


​Kaufempfehlung

So ein stylishes Teil hat nicht jedermann im Badezimmer. Das Display besteht aus runenartigen Symbolen, das Design erinnert an schweres Metall. Eine Augenweide.
Bei dem Hybrid-Gerät wurde der Scherkopf des Series 9000 mit dem Turbo-Modus des Series 5000 kombiniert. Dabei legt der Rasierer auf Knopfdruck noch einmal 20% an Leistung nach.

​Preissieger

​Der 9031/12 ist die reduzierte Fassung der Vollversion. Hinsichtlich der Qualität der Rasur sind beide Modelle identisch. Jedoch bietet die Vollversion S9711/31 mehr Bedienkomfort, so zum Beispiel ein umfangreicheres Display und drei Rasiereinstellungen.




Wie versprochen, nun unser Video zum Philips Series 9000 Test:

Philips Rasierer Series 9000


Series 9000 im Kurzporträt

Das Produktportfolio der Branchenriesen ähnelt sich. Was bei Braun Series 9 ist, heißt bei Philips Series 9000. Dahinter steckt dieselbe Idee: Die Produktreihe mit der höchsten Nummer bietet den meisten Chic, den besten Komfort und die gründlichste Rasierleistung. Nicht zu vergessen, wenn wir hier schon mit Superlativen um uns werfen: Sie bietet auch den höchsten Preis.

Kurz, der Philips Shaver 9000 gilt als das Vorzeigemodell unter den Rotationsrasierern. 

Jedes Modell dieser Serie ist ein Wet & Dry Gerät und daher wasserdicht. Zur Auswahl stehen Versionen mit Reinigungsstation als auch Versionen ohne Reinigungsstation. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist das Display, welches den Akkustand mit mehrstufigen LED-Balken anzeigt, oder digital als Prozentzahl darstellt.

Der Preis für die Philips Series 9000 Nass- & Trockenrasierer bewegt sich je nach Version zwischen 150 Euro und 250 Euro. Unterschiede zwischen den Modellen gibt es nur in puncto Display, Farbe und Zubehör. Beim Kriterium Rasierleistung gibt es keine Abweichungen, da alle Versionen mit demselben Scherkopf arbeiten.

Wir besprechen zunächst die Details der einzelnen Versionen. Danach diskutieren wir, ob sich ein Kauf lohnt und welche Alternativen es gibt. Außerdem verlieren wir einige Worte zu den Ersatzteilen.

Features des Series 9000

  • ​drei flexible Scherköpfe
  • 72 rotierende Klingen
  • drei Geschwindigkeitsstufen
  • aufsetzbarer Barttrimmer bzw. Präzisionstrimmer
  • Lithium-Ionen-Akku
  • 60 Minuten laden, 60 Minuten rasieren
  • 5-Minuten-Schnellladung
  • arrow-right
    Wet & Dry, kann in Badewanne und Dusche verwendet werde

  • arrow-right
    wahlweise mit Wasser, Schaum oder Gel zu benutzen
  • arrow-right
    ergonomischer Griff, gummierte Rückseite
  • arrow-right
    Einschaltsperre mit LED-Anzeige
  • arrow-right
    Umfangreiches LED Display für Akku- und Reinigungszustand
  • arrow-right
    Warnleuchte für geringen Akkustand
  • arrow-right
    Spannungsanpassung an 100 V - 240 V

​​​​Die neue 9000er Generation

Der Philips Series 9000 kam erstmals im Jahr 2010 als SensoTouch auf den Markt. In den ersten Jahren änderte sich nichts an dem Modell. Im Jahr 2014 jedoch gab es ein größeres Update.

Zum einen spendierten die Ingenieure dem Gerät einen neuen Scherkopf. Aus den beweglichen Ultra Track Scherköpfen wurden noch beweglichere Contour Detect Köpfe. Auch die Klingen bekamen einen neuen Schliff.

Zum anderen erhielt die Reinigungsstation ein völlig neues Gesicht und das Design des Rasierers wurde überarbeitet. Statt des klobigen JetClean Systems, welches äußerlich an ein Kofferradio erinnerte, kümmert sich nun eine elegant aussehende SmartClean Station um die Reinigung des Rasierers.

Weiterhin gab es eine Veränderung beim Langhaarschneider. Er ist nun nicht mehr in den Gerätekörper integriert, sondern macht einem separaten Aufsatz zum Aufstecken Platz. Je nach Modell ist das entweder ein Bartstyler mit fünf Längeneinstellungen oder ein kleiner Präzisionstrimmer.

Philips stellt bei der Series 9000 folgende Versionen zur Auswahl:

S9531/31

S9521/31

S9161/41

S9161/31

S9111/41

S9111/31

​​S9090/43

S9041/12

S9031/12

Alle diese Geräte arbeiten mit dem SH90/50 Scherkopf.

Die „inneren Werte“ der verschiedenen Versionen sind gleich, sodass es sich bei der Entscheidung, welches der Series 9000 Modelle es denn sein soll, nur um eine Frage des Komforts handelt.

Bringen wir nun etwas Struktur in die Zahlenwüste und ordnen die Modellnummern:

Version 1: Digitale Anzeige und Komforteinstellungen

Philips stellt auf der offiziellen Firmenwebsite drei Modelle vor, die mit der Ziffernfolge 9711 beginnen. Bei näherer Betrachtung entpuppen sie sich als ein und dasselbe Gerät.

Zum einen haben wir da die zwei Versionen mit SmartClean-System: den Philips S9711/31 und den Philips S9711/32. Die beiden Modelle sind identisch! Sie wurden nur deswegen unterschiedlich beziffert, um die verschiedenen Vertriebswege zu unterscheiden. Während der eine im Fachgeschäft verkauft wird, läuft der andere über den Internethandel.

Zum anderen gibt es da noch den Philips S9711/41. Hierbei handelt es sich wiederum um den gleichen Rasierer, allerdings fehlt diesem die SmartClean Reinigungsstation.

Zur größten Bekanntheit aus dem Trio schaffte es Ziffernfolge S9711/31, welche mit schöner Regelmäßigkeit in sämtlichen Rasierer Tests und Rasierer Vergleichen besprochen wird. - Wir arbeiten übrigens gerade an einem Video, in dem wir die Ergebnisse von unserem eigenen Philips S9711/31 Test vorstellen werden. – Der 9711-er wird jedoch nicht ohne Grund bevorzugt. Er ist nämlich nichts Geringeres als Philips’ Flaggschiff und weist von allen Versionen der Serie 9000 die umfangreichste Ausstattung auf:

Einerseits hat er eine digitale Anzeige, während die anderen Geräte nur über LED-Balken verfügen.

Zudem bietet er, im Gegensatz zu den anderen 9000er Geräten, drei Komforteinstellungen. Hinter dem Wort „Komforteinstellungen“ verbergen sich unterschiedliche Geschwindigkeitsstufen. Dahinter steckt die Idee, an der empfindlichen Halsregion langsamer zu rasieren, während auf den großflächigen Wangenpartien Gas gegeben wird. Jedoch bewirken die drei Stufen keinerlei Unterschied im Ergebnis, wie viele Nutzer bereits feststellten.

Er rasiert mit dem V-Track-Präzisionsklingensystem PRO, während auf den einfacheren Versionen das Vorgängersystem V-Track-Präzisionsklingensystem (ohne PRO) sitzt. Allerdings arbeiten alle 9000er Rasierer mit dem Scherkopf SH90, sodass die Unterschiede zwischen PRO und nicht-PRO letztendlich zu vernachlässigen sind.

Der Akku soll zehn Minuten länger halten als zum Beispiel beim S9111/31. Woran das genau liegt, konnten wir nicht recherchieren. Auf unsere Nachfrage beim Kundendienst bekamen wir beschieden, die Kollegen aus der zuständigen Abteilung wüssten keine Antwort.  Ihnen lägen keine Informationen vor, ob es sich um einen unterschiedlichen Akku oder ein unterschiedliches Programm handelt.

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Version 2: Fünf LEDs und Komforteinstellungen

Stand der S9531/31 mit seinen 5 LEDs bisher allein auf weiter Philips-Flur, bekam er nun Verstärkung. Seit Jahresbeginn 2018 kann man nun auch die Version S9531/31 erwerben.

Die zwei Modelle beginnend mit der Ziffernfolge 95** unterscheiden sich von den S9711-Geräten im Prinzip nur durch ihr Display, der 5-Stufen-Akkustandsanzeige.

S9531/31 trägt die Farbe Schwarz HG, der S9521/31 hingegen Altum (sieht so aus wie Lila).

Ein Farbton namens „Altum“ existiert offiziell jedoch nicht. Wir vermuten, dass es sich bei dem verantwortlichen Designer um einen Zierfisch-Liebhaber handelt, der sich von einem südamerikanischen Buntbarsch, dem Pterophylum altum inspirieren ließ. Ob der Designerkollege, der für den Schwarz HG zuständig war, ein Faible für Quecksilber hat, wollen wir jetzt aber nicht weiterverfolgen.

Wie schon das Flaggschiff S9711/31 bieten auch diese beiden Elektrorasierer dem Nutzer die Möglichkeit, aus drei Geschwindigkeitsstufen auszuwählen. Im Lieferumfang sind Reinigungsstation und Reiseetui enthalten. Der Akku hingegen soll nur 50 Minuten statt 60 Minuten durchhalten.

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​Version 3: Drei LEDs und Reinigungsstation

Nun kommen wir zu den Sparversionen Philips S9111/31 und Philips S9161/31.

Reinigung und Pflege übernimmt hier weiterhin die SmartClean PLUS Station, jedoch weist das Gerät weniger Features auf als S9711 und S95**.

Eingespart wurden die (sowieso recht unnützen) Komforteinstellungen. Anstelle der drei Modi Sensitiv-Normal-Schnell rasiert man konstant mit einer Geschwindigkeit.

Weiterhin wurde an den LEDs für den Akkuladestand gespart. Kein digitaler Counter, keine Flugzeuglandebahn, sondern drei schlichte Leuchtbalken zieren die Gerätevorderseite. Bei allen anderen Lämpchen handelt es sich um Warnhinweise, wie die Anzeige für die Einschaltsperre, die Anzeige bei beschädigten oder blockierten Scherköpfen, die Erinnerung zum Scherkopfwechsel oder die Reinigungsanzeige.

Die Einsparwelle macht auch vor dem Klingensystem nicht Halt, besser gesagt vor dem Wortlaut im Werbetext. Statt V-Track-Präzisionsklingensystem PRO heißt es nun schlicht V-Track-Präzisionsklingensystem. Die Einsparung der drei Buchstaben PRO hat im Endeffekt nicht viel zu bedeuten. Bei der PRO-Version wird explizit darauf hingewiesen, dass die Klingen mit 1- bis 3-Tage-Bärten klarkommen. Jedoch entfernt auch das normale Klingensystem Haare unterschiedlicher Länge gut, sowohl im trocken, als auch im nassen Gesicht. PRO hin oder her – Philips empfiehlt bei beiden Klingensystemen den Bart vorzuschneiden, wenn Sie sich länger als 3 Tage nicht rasiert haben.

Zwischen den beiden Modellen selbst gibt es nur einen Unterschied: S9111/31 ist eisblau, S9161/31 hingegen Silber.

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Version 4: Drei LEDs ohne Reinigungsstation

Der Philips S9111/41 und Philips S9161/41 sind im Prinzip identisch zu den gerade vorgestellten Versionen S9111/31 und S9161/31. Der einzige Unterschied: es fehlt die Reinigungsstation, weswegen ihr Preis auch deutlich günstiger ist.

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Version 5: Drei LEDs und Präzisionstrimmer

Im Vergleich zu den oben genannten Rasierern wurde hier noch etwas mehr eingespart: Statt des Bartstyler-Aufsatzes mit fünf Längeneinstellungen gibt es einen einfachen Trimmer zum Aufstecken.

Wie gehabt fehlen die Reinigungsstation, die drei Komforteinstellungen und das „PRO“ hinter dem Klingensystem.

Philips S9031/12 glänzt schwarz, der Philips S9041/12 und der Philips S9090/43 hingegen silbrig-metallisch.

Als einzige Version der Series 9000 bietet der S9090/43 zusätzlich zum Trimmer-Aufsatz auch eine aufsteckbare Gesichtsreinigungsbürste. Leider nimmt er auch eine unrühmliche Ausnahmeposition ein: Sein Akku soll nur schwache 40 Minuten Betriebsdauer bieten. Da wir den Kundendienst mit unserer Frage nach dem Warum fachlich überforderten, können wir nur Vermutungen anstellen. Da es aus betriebswirtschaftlichen Gründen absurd wäre, extra für diese eine Geräteversion einen anderen Akku zu produzieren, wurde beim Stromverbrauch wohl einfach der Betrieb der Reinigungsbürste mit eingerechnet.

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Die Vorgängergeneration

Der Vollständigkeit halber wollen wir einige wenige Worte zum Vorläufermodell verlieren.

Im Jahr 2010 brachte Philips den Series 9000 SensoTouch auf den Markt, die RQ12xx Reihe. Auch diese Modelle gab es in unterschiedlichen Ausprägungen. Zur Auswahl standen eine Reinigungsstation, ein Bartstyler-Aufsatz und unterschiedliche Displays. Auf dem Gerätekörper saß der Scherkopf RQ12/60.

Die UltraTrack Scherköpfe waren bereits voll beweglich, das SkinGlide System zur Hautschonung bereits eingeführt, die Geräte damals schon reine Nass- & Trockenrasierer.

Im Handel existieren noch einige Auslaufmodelle, allerdings zu astronomischen Preisen. Die „preiswerteste“ Version, die wir ausfindig machen konnten, ist der Philips RQ1250/16 SensoTouch. Für das gleiche Geld kann man sich genau so gut das Philips’ Flaggschiff S9711/31 holen, sodass man von einem Gedanken an das Vorgängermodell besser absehen sollte.

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Lohnt sich der Kauf eines Series 9000?

Er macht optisch richtig was her, er rasiert verdammt gut und er ist teuer.

Wer sich mit dem Premiummodell des Konkurrenten Braun beschäftigt hat, dem kommt das irgendwie bekannt vor.

Gibt es Alternativen?

Nur in der Sparte der Folienrasierer.

Wenn Sie ein High-End-Gerät suchen, dann sollten Sie den Vergleich mit dem Braun Series 9 9290cc oder dem Panasonic ES-LV6N bzw. seinem preiswerteren Vorgänger Panasonic ES-LV6N ziehen.

Wenn Sie sich nichts aus Luxus machen, dann sollten Sie wissen, dass die Einsteigermodelle Braun Series 3 und Philips Series 3000 die Rasur genau so gut meistern.

Falls Sie noch zwischen Braun und Philips schwanken, können wir Ihnen versichern, dass die Auswahl eine reine Geschmacksfrage ist - je nachdem, ob Sie Folienrasierer oder Rotationsrasierer bevorzugen.

Qualitativ nehmen sich die jeweiligen Spitzenmodelle nichts. Das bescheinigte auch der jüngste Elektrorasierer Test der Stiftung Warentest.

Hierbei lagen der jeweiligen Vorzeigemodelle der Branchenriesen, der Braun Series 9 9290cc und der Philips Series 9000 S9711/32 fast gleichauf. Die Tester fanden den Braun etwas handlicher und leichter zu reinigen, während der Philips wiederum mit Geräuscharmut punktete. Letztendlich lagen die beiden nur 0,1 Prozentpunkte auseinander. Beide Elektrorasierer behaupten sich nicht nur beim täglichen Einsatz, sondern eignen sich gleichermaßen für Dreitagebärte.

Bemerkenswert ist, dass die jeweiligen Einsteigermodelle der Marktführer, also der Braun Series 3 und der Philips Series 3000, die Gesichtshaare fast genau so gut abrasieren wie die teuren High-End-Geräte. Geht es Ihnen also nur um die schnöde Rasur, dann tut es auch der Series 3000. Allerdings müssen Sie so einige Abstriche hinnehmen, denn der Series 3000 ist etwas für Puristen. Er ist ein reiner Trockenrasierer, sieht etwas unsportlich aus - und er wird „solo“ verkauft. Das heißt, es gibt keine Reinigungsstation.

Nun, dafür rasiert er höchst anständig.

Philips Series 9000

Von Series 5000 und Series 7000 kann man das nicht in gleichem Maße behaupten.

Series 7000 wurde für die sensible Gesichtshaut entworfen und aus diesem Grund mit beschichteten Scherelementen ausgestattet. Er rasiert tatsächlich schön sanft.

Die Kehrseite der Medaille ist, dass er deswegen an Dreitagebärten scheitert.

Mit dem Series 5000 werden wir nicht warm, was vielen Nutzern genauso geht. Es fehlt ihm an der nötigen Kraft und Gründlichkeit. Er kommt für Dreitagebartträger also eben so wenig in Frage wie der Series 7000.  

Als Dreitagebartfans favorisieren wir demzufolge den Series 9000 und den Series 3000. Wer luxuriösen Komfort liebt und Wert auf ein entsprechendes äußeres Erscheinungsbild legt, wird zum Series 9000 greifen. Der Pragmatiker findet im Series 3000 einen treuen Begleiter.

Zubehör und Ersatzteile

Wenn Sie planen, sich einen Philips Series 9000 Nass- & Trockenrasierer zuzulegen, sollten Sie auch die Nebenkosten im Auge behalten.

Scherkopf

Laut Hersteller steht alle zwei Jahre ein Wechsel der Scherköpfe an. Mehrere Benutzer des Series 9000 berichten jedoch, dass die Scherteile nicht über den angegebenen Zeitraum hielten und sie die Scherteile bereits nach 12 – 15 Monaten austauschen mussten.

Zu jeder Rasierer-Serie gehört eine bestimmte Art von Scherkopf. Für Modelle mit der Bezeichnung S9xxx ist das der Shaver series 9000 Scherkopf, kurz SH90/60. Der Scherkopf passt zudem auf die Star Wars-Rasierer SW97xx und die Star Wars-Rasierer SW67xx.

Im Handel sind immer noch die älteren V-Track Klingen SH90/50 erhältlich. Leider ergibt sich bei ihrem Kauf kein Preisvorteil. Im Gegenteil, sie kosten sogar mehr als die neueren V-Track-PRO Klingen.

So oder so ist der Preis atemberaubend: Für das Geld erhalten Sie bereits einen Philips-Rasierer der Serie 3000. Leider ist das Problem bekannt, denn auch bei dem Series 9 des Konkurrenten Braun muss man knapp 50 Euro für eine Ersatz-Schereinheit auf den Tisch legen. Die beiden Marktführer ziehen bei der Preispolitik einmütig an einem Strang.

Beim Kauf der Philips Ersatzteile sollten Sie wissen, dass im Lieferumfang nur die drei Scherköpfe und der Sicherungsringhalter enthalten ist. Der Sicherungsring selbst wird nicht mitgeliefert! Geben Sie also acht, dass Ihnen der alte Sicherungsring beim Scherkopfwechsel nicht abhandenkommt. Sie erhalten kein komplettes Scherteil ausgeliefert, sondern müssen die drei runden Scherköpfe einzeln auswechseln. Normalerweise stellt das aber kein Problem dar.

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​Reinigungsstation

Natürlich können Sie Ihren Rasierer auch selbst reinigen und pflegen. Wer sich aber einen kleinen Luxus gönnen möchte, lässt die Arbeit von der Reinigungsstation erledigen.

Die Station reinigt, ölt und lädt den Apparat. Die Kriterien für eine Desinfektion erfüllt die Reinigung hingegen nicht. In der Station wird der Rasierer zuerst zehn Minuten lang durchgespült, anschließend geschlagene vier Stunden getrocknet. Sie haben richtig gelesen. Vier Stunden. Ein Lämpchen informiert Sie über das Ende der Prozedur.

Im Vorteilspack kosten die Kartuschen für die ​SmartClean-Stationen – ähnlich wie bei Braun – zwischen 5 und 6 Euro das Stück. Allerdings halten sie erfahrungsgemäß um die zwei Monate, während sie beim Konkurrenten bereits nach einem Monat ausgetauscht werden müssen.

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Fazit

Der luxuriöse Philips Series 9000 ist nichts für Preis-Leistungs-Jäger. Möchten Sie Geld sparen, empfehlen wir einen Blick auf den Philips Series 3000.

Qualitativ ebenbürtig sind der Braun Series 9 und der Panasonic-ES-LV9Q, die in derselben Preisklasse spielen. Jedoch rasieren diese Folienrasierer mit einem völlig anderen System, welches nicht jedermanns Geschmack ist.

Dem Philips Series 9000 können wir dennoch unsere uneingeschränkte Kaufempfehlung aussprechen, da es sich bei dem Gerät um einen höchst leistungsfähigen Elektrorasierer handelt.


Mit der Rasur werden Sie mehr als zufrieden sein.
Elektrorasierer Panasonic
Rating: 5.0/5. Von 2 Abstimmungen.
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