Elektrorasierer Test 2020: Die besten Rasierer in der Übersicht

Sie suchen den besten Elektrorasierer? Wir stellen Ihnen die aktuellen Top 15 der Rasierer vor. Unsere Liste basiert auf einer grĂŒndlichen Recherche und unseren unabhĂ€ngigen Rasierer Tests. Außerdem haben wir eine ausfĂŒhrliche Rasurberatung mit vielen nĂŒtzlichen Zusatzinfos fĂŒr Sie.

Nachdem wir die gĂ€ngige GerĂ€te fĂŒr einige Wochen getestet haben, mĂŒssen wir sagen dass der Braun Series 9cc der derzeit beste Rasierer am Markt ist. Warum das so ist und welche GerĂ€te wir sonst noch empfehlen, sehen Sie hier:

Die 3 Favoriten

FĂŒr alle, die gerne schnell auf den Punkt kommen, gibt es zuerst unsere drei Top-Empfehlungen.

Das Topmodell

Ganz ehrlich - der "neue" Braun Series 9cc ist echt top. Merkbar verbessert zum VorgÀngermodell ist es derzeit schlicht der beste Rasierer auf dem Markt. Wer den Preis nicht mitgehen will, sollte zur Series 7 greifen.

Unser Preis-Leistungs-Sieger

Die Braun Series 7 bietet eine starke Rasierleistung, die es fast mit der Series 9 aufnehmen kann. 


Preislich deutlich angenehmer platziert, daher unsere Kaufempfehlung fĂŒr Elektrorasierer.

Gute Alternative

Der Panasonic ES-LV 67 ist eine echte QualitĂ€tsoffensive aus Japan. Der Rasierer tritt mit einem FĂŒnffach-Scherkopf und einem Bartdichtesensor an und ĂŒberzeugte bei der Trocken- wie auch bei der Nassrasur.


Wie wir zu diesem Urteil gekommen sind? Indem wir zahllose Rasierer (Rotationsrasierer sowie Folienrasierer) verglichen und ihre StĂ€rken und SchwĂ€chen analysiert haben. Die Modelle, die bei Stiftung Warentest vornan liegen, bekamen auch unseren kritischen Blick ab. Doch wir haben noch viel mehr Infos fĂŒr Sie. Lesen Sie weiter!

Welcher ist der beste Elektrorasierer?

Die Frage mĂŒsste eigentlich lauten: Welcher Rasierer passt am besten zu mir?

Und da wir unterschiedliche Leser mit unterschiedlichen BedĂŒrfnissen haben, prĂ€sentieren wir Ihnen hier nicht nur "den einen Super-Rasierer", sondern gleich sieben verschiedene GerĂ€te. Jedes von ihnen stach in unserem Test auf seine ganz eigene Art und Weise hervor.

ELEKTRORASIERER

  • Zeigte sich im Test bei der Rasur sehr gut
  • Schont die Haut, minimiert Rötungen
  • Scherkopf im Vergleich zu Series 9 nicht so klobig

UNSER PREIS-LEISTUNGS-SIEGER

  • Japanese Blade Tech macht dies extrem scharf
  • Ein prĂ€ziser Bartdichten-Sensor analysiert in Echtzeit
  • Passt Geschwindigkeiten automatisch an, um ĂŒberflĂŒssigen Reizungen vorzubeugen

NEUE SANFTHEIT

  • Komfortsystem fĂŒr ein angenehmes HautgefĂŒhl
  • Angenehme Tocken- oder erfrischende Nassrasur
  • Einfaches Styling dank des SmartClick-Bartstylers

  • Mit intelligenter Programmauswahl
  • Effizient
  • Angenehm zur Haut

  • FĂŒr eine extrem glatte Rasur direkt an der HautoberflĂ€che
  • Qi-Ladepad fĂŒr Kabelloses laden, hochwertiges Reiseetui
  • NanoTech-PrĂ€zisionsklingen

  • Die spezielle MicroComb-Technologie erfasst mehr Haar mit jedem Zug
  • Ideal, um Koteletten in Form zu bringen oder den Bart vor der Rasur zu trimmen
  • Wasserdicht bis zu 5 Meter

  • Kann jede BartlĂ€nge schneiden, stylen und rasieren
  • Leistungsstarke und wiederaufladbare Lithium-Ionen-Akku hĂ€lt 90 Minuten
  • Verwenden Sie trocken oder nass mit Schaum, auch unter der Dusche

Hingeschaut – Die besten Rasierer in 2020

Körperpflege stand bereits bei Steinzeit-Kerlen groß im Kurs. Der Höhlenmensch griff zum Rasierer, wenn er sich morgens fĂŒr die Mammutjagd schick machte.

Vielleicht tat er das auch erst, bevor er seiner Angebeteten das Mammut-HĂŒftsteak ans Feuer legte. So genau lĂ€sst sich das im Nachhinein nicht mehr feststellen. – Was wir aber wissen ist, dass bei einem Rasierertest beispielsweise HaifischzĂ€hne oder geschliffene Feuersteine auf den vorderen PlĂ€tzen gelandet wĂ€ren.

Der Wunsch nach einer grĂŒndlichen Rasur ist geblieben, inzwischen hat sich da aber technisch mĂ€chtig viel getan. So viel, dass man zwischen den unzĂ€hligen Modellen schnell den Überblick verlieren kann. Dadurch steigt die Gefahr, zum falschen Rasierer zu greifen. Ein Fehlkauf belastet aber nicht nur Ihren Geldbeutel, sondern auch die Umwelt.

Unser Team von Bart-Enthusiasten hat sich bereits seit 6 Jahren dem MĂ€nnerbart verschrieben. Wir vergleichen nicht nur, sondern testen auch selbst. Wir kennen uns aus, wenn es um Rasierer, Trimmer und Bartpflegeprodukte geht.

Mit diesem Test und Ratgeber helfen wir Ihnen, sich fĂŒr den richtigen Rasierapparat zu entscheiden.

Wir prĂ€sentieren Ihnen unsere Liste der aktuellen Top 15 Herren Elektrorasierer. Die besten Rasierer (wir haben natĂŒrlich sowohl Folienrasierer als auch Rotationsrasierer angeschaut) stellen wir Ihnen ausfĂŒhrlich vor. Und als Zugabe bekommen Sie neben dem Test von uns die wichtigsten FAQs zum Thema Rasierapparate sowie zum Thema "Rasur ohne Hautirritationen".

Braun Series 9cc

Der derzeit beste Rasierer am Markt

Bei diesem Modell handelt es sich um den Premiumrasierer von Braun. Er rasiert grĂŒndlich, effizient und ist gleichzeitig auch angenehm zur Haut. Er ist unserer Meinung (und unserem Test) nach schlicht der derzeit beste Rasierer am Markt. Rasieren macht Spaß, die Rasur ist grĂŒndlich sowie hautschonend und die Extras stimmen. Unserer Meinung nach ist der Braun Series 9cc seinen hohen Preis wirklich wert.

Allerdings werden bei diesem Rasierer die gleichen innovativen Techniken verwendet, wie bei der Braun Series 7. Denn auch hier finden wir die verschiedenen Rasierelemente, wobei es sich hierbei um fĂŒnf statt vier handelt. Mit nur einem Zug können Sie mehr Haare eingefangen, als bei Ă€lteren vergleichbaren Braun Modellen. 

Der PrĂ€zisionsrasierer ermöglicht eine sanfte und glatte Rasur, denn dank der 10.000 Mikrovibrationen gleitet er sanft ĂŒber die Haut. Da das Modell 100 % wasserdicht ist, handelt es sich hierbei gleichzeitig um einen Nass- wie auch um einen Trockenrasierer.

Die Akkuleistung ist dank eines qualitativ hochwertigen Lithium-Ionen-Akku mit 60 Minuten sehr gut. Wenn Sie einmal vergessen haben zu laden, können Sie dies innerhalb von 5 Minuten nachholen und sich einmal rasieren. Geliefert wird das Modell mit einer Reinigungsstation, die auch gleichzeitig Ladestation ist. Sie besitzt eine intelligente Programmauswahl, sodass das Reinigungsprogramm automatisch gewÀhlt wird. Gleichzeitig wird der Rasierer geölt, getrocknet und wieder aufgeladen.

Beim direkten Vergleich der Series 7 mit der Series 9 fĂ€llt zunĂ€chst einmal auf, dass beim Premium Rasierer der Series 9 ein 10-D Scherkopf vorhanden ist, wĂ€hrend die Braun Series 7 hier mit einem 8-D Scherkopf arbeitet. Auch das Design wirkt beim Premiummodell hochwertiger, sodass es sich deshalb bei diesem Rasierer um den Liebling der Redaktion handelt. 
Vorteile
  • beste Rasur im Test durch 10.000 Mikrovibrationen
  • auch fĂŒr sensible Haut geeignet
  • 10-D Scherkopf fĂŒr zehn Richtungen
  • 5 Rasiermodi in den Bereichen sensitiv bis Turbo
  • fĂŒnf Scherelemente
  • 100 % wasserdicht
  • erstklassige Verarbeitung
  • Reinigungs- und Ladestation
Nachteile
  • happiger Preis

FAQ

Was ist der Unterschied zwischen den Rasieren 9385cc und 9395cc?

Hat der Rasierapparat auch einen Haartrimmer?

LĂ€sst sich dieser Folienrasierer nur ĂŒber die Reinigungsstation laden?

Wie oft muss der Rasierer gereinigt werden?

Braun Series 7 7898cc

Der Liebling der Redaktion

Den Satz „Es geht doch nichts ĂŒber einen Braun Elektrorasierer.“ haben wir in Bezug auf die Serie 9 schon öfters gehört. Aber an Brauns teurem Vorzeigemodell fĂŒhrt sehr wohl ein Weg vorbei – in Gestalt des Braun Series 7. Unserer Meinung nach rasiert dieser im Vergleich nĂ€mlich Ă€hnlich gut wie das Spitzenmodell.

Und da wir ein Herz fĂŒr die haben, die unverdient im Schatten der Stars stehen, ist der Braun Series 7 zu unserem Favoriten avanciert.

Der Scherkopf fĂŒhrt nur 4 statt 5 Scherelemente und ist daher nicht so klobig wie beim großen Bruder. Wie sich im Test zeigte, tut das der Rasierleistung keinen Abbruch. Wir fanden sie super.

Die neueste Generation der Braun Series 7 Rasierer ist in verschiedenen Farbvarianten und sowohl mit als auch ohne Reinigungsstation erhĂ€ltlich. Technisch handelt es sich bei allen Modellen um ein und dasselbe GerĂ€t. Als High-End-Rasierer bietet der Series 7 verschiedene Rasiermodi von Turbo bis Sensitiv. Das Feature ließ uns jedoch kalt, da wir in unserem Test keine wirklichen Unterschiede zwischen den Modi ausmachen konnten.

Beim direkten Vergleich der Series 7 und Series 9 wirkt Letzterer natĂŒrlich edler. HĂ€ufig entscheidet eben auch der Bauch. Wer einfach das gute GefĂŒhl haben will, das absolute Premiummodell zu erwerben, dessen Wahl wird auf den Series 9 fallen. Die Preise zwischen den beiden Rasierern schwanken allerdings und liegen mal dichter, mal weiter auseinander. Wenn Sie sehen, dass der Series 7 zu einem deutlich gĂŒnstigeren Preis zu haben ist, dann greifen Sie bedenkenlos zu.

Vorteile
  • zeigte sich im Test bei der Rasur sehr gut
  • schont die Haut, minimiert Rötungen
  • Scherkopf im Vergleich zu Series 9 nicht so klobig
  • 5 Rasiermodi in den Bereichen sensitiv bis Turbo
  • flexible Scherteile
  • rasiert nass wie trocken
  • Verarbeitung ist top
  • umfangreiche Ausstattung
Nachteile
  • Design weniger schnittig im Vergleich zu Braun Series 9

FAQ

Welche sind die Unterschiede zwischen den Rasierern Braun Series 7 7790cc und 7898cc?

Welche Ersatzscherköpfe gehören auf den Braun 7898cc?

Rasiert der Braun Series 7 auch lange BĂ€rte ab?

Brauche ich die Reinigungsstation?

Braun VorgÀngermodell 7790cc

Braun Series 7 gespart

Hat es Ihnen der Braun Series 7 angetan, aufgrund des Preises zögern Sie jedoch zuzugreifen? Sie haben zwei Möglichkeiten, ihn fĂŒr einen niedrigeren Preis zu bekommen. Entweder, indem Sie die Reinigungsstation einsparen, oder indem Sie auf die Wet & Dry Funktion verzichten. Viele MĂ€nner reinigen ihren Rasierer einfach unter fließendem Wasser. Das funktioniert genau so gut und spart Platz im Bad, ist aber natĂŒrlich nicht so komfortabel wie die automatische Reinigung. Braun Rasierer ohne Reinigungsstation erkennen Sie daran, dass die Modellnummer auf "s" endet, ("s" steht fĂŒr "solo"). Ein Beispiel wĂ€re der Braun Series 7 7842s.

Bei den neuesten Updates der Series 7 handelt es sich ausnahmslos um Wet & Dry Rasierer. Schauen Sie sich die Ă€lteren Serien an, entdecken Sie neben den Nass-Trocken-Rasierern auch noch reine Trockenrasierer, beispielsweise das Modell Braun 7790cc. FĂŒr die QualitĂ€t der Rasur spielt das aber keine Rolle. NatĂŒrlich ist so eine Rasur in der Dusche komfortabel. Zudem empfinden viele MĂ€nner die Rasur mit Rasierschaum oder Rasiergel als angenehm und berichten, die Haarentfernung gelĂ€nge ohne Ziepen und Rötungen. Im Test erwies sich jedoch auch der Trockenrasierer 7790cc als hautschonend. Unserer Meinung nach sind die Ergebnisse bei der Trockenrasur sogar grĂŒndlicher als bei der Nassrasur. Das liegt wohl daran, dass der Scherkopf direkt auf die Stoppeln trifft. Zudem können Sie besser sehen, wo sich noch Haare befinden, weil kein Schaum die Haut verdeckt.

Der 7790cc und sein Nachfolger Braun 7898cc kommen beide mit einer Reinigungsstation, was Sie daran erkennen, dass die Bezeichnungen der Modelle auf "cc" endet. Die beiden Rasierer unterscheiden sich technisch nur durch die Wet & Dry Funktion: der Nachfolger 7898cc hat sie, dem VorgÀnger 7790cc fehlt sie.

Vorteile
  • 5 Rasiermodi im Bereich sensitiv bis Turbo
  • Leistung der Rasur so gut wie bei Serie 9
  • flexible Scherteile
  • Preis ist gĂŒnstiger im Vergleich zum Wet & Dry Modell
  • einfache Reinigung
  • einfache Handhabung
  • Akkulaufzeit sehr gut
Nachteile
  • reiner Trockenrasierer
  • Design ist nicht so schnittig im Vergleich zur Serie 9

FAQ

Gibt es eine Wandhalterung fĂŒr die Reinigungsstation?

Funktioniert der Rasierer auch in auslÀndischen Stromnetzen?

LĂ€sst sich die Reinigungsstation unter fließendem Wasser reinigen?

Kann ich mir mit dem Rasierer einen Dreitagebart designen?

Panasonic ES-LV9Q

Japanischer Platzhirsch

Beschreibung

Es ist nicht alles Braun was rasiert. Der japanische Elektronikkonzern Panasonic besetzt hierzulande zwar nur wenige Prozent des Marktes, jedoch produziert der Hersteller eine Serie prĂ€ziser Elektrorasierer, die MaßstĂ€be setzen. Der ES-LV9Q gehört in puncto Haarentfernung, Schonung der Haut, Verarbeitung wie auch Lieferumfang zu den besten Elektrorasierern, die wir in unserem Test zu sehen bekamen. Leider spielen die Rasierer des Herstellers Panasonic hierzulande eine Nebenrolle. Zu Unrecht, wie wir finden. Unser Tipp ist es deswegen, bei der Wahl eines Rasierers generell auch die Modelle von Panasonic zu berĂŒcksichtigen. Eine grĂŒndliche Rasur die von vielen MĂ€nnern geschĂ€tzt wird liefern die Folienrasierer allemal.

Hervorzuheben wĂ€ren beim ES-LV9Q als Erstes die Klingen. Diese bestehen aus resistentem Material und sind scharf poliert. Aufgrund dessen entfernen sie die Barthaare grĂŒndlich und mĂŒssen vergleichsweise selten gewechselt werden. Der komplette Rasierer fĂ€llt durch seine VerarbeitungsqualitĂ€t auf. Dort, wo Braun Plastik einsetzt, bietet der Panasonic Metall.

Der Panasonic ES-LV9Q besitzt einen flexiblen Scherkopf, der bei der Rasur voll aufliegt und sich den Konturen anpasst. Spezielle Softgleitrollen helfen dem GerĂ€t, sanft ĂŒber die Haut zu gleiten. Trotz aller Sanftheit zeigte der Rasierer im Test sehr gute Ergebnisse bei der Rasur. Zudem ist er formschön und lĂ€sst sich leicht handhaben. Eine Reisesicherung schĂŒtzt davor, dass sich der Rasierapparat wĂ€hrend des Transports aus Versehen einschaltet.

Panasonic-Fans sind der Meinung, der ES-LV9Q Folienrasierer wĂŒrde noch grĂŒndlicher rasieren als der Braun Series 9. Sicherlich spielt da das subjektive Empfinden hinein, jedoch lĂ€sst sich das gute Rasierergebnis des ES-LV9Q auch in unserem Test nicht wegdiskutieren. Er arbeitet zĂŒgig, hinterlĂ€sst ein sauberes Ergebnis und schont die Haut. Trotzdem geschieht es auch bei Premiumrasierern sĂ€mtlicher Handelsmarken immer wieder, dass sich leichte Rötungen nach den ersten Rasuren zeigen. Das ist normal – und es wird wieder vergehen, weil sich die Haut an den Rasierer gewöhnt.

Vorteile
  • technisch bester Rasierer von Panasonic
  • flexibler Scherkopf mit feinstgeschliffenen Klingen
  • hochwertige Materialien, MetallgehĂ€use statt Plastik
  • von der Verarbeitung sehr gut
  • umfangreiche Ausstattung
  • rasiert trocken wie nass
  • elegantes Äußeres
  • zeitgemĂ€ĂŸe 50 Minuten Akkulaufzeit
Nachteile
  • hochpreisig

FAQ

Lohnt sich die Reinigungsstation?

Wie lange hĂ€lt die ReinigungsflĂŒssigkeit?

Hat der Rasierer eine Reisesperre?

Welcher Rasierer ist besser, der Braun Series 9 9385cc, oder der Panasonic LV9Q?

Philips SP9860/16

Star der Rotationsrasierer

Beschreibung

Das Flaggschiff aus dem Hause Philips zeigt sich angenehm gerĂ€uscharm und grĂŒndlich bei der Rasur. Da finden wir kein Haar in der Suppe.

Was die Suppe dann doch etwas versalzt, ist das Qi-Ladepad, mit dem Sie Ihren Elektrorasierer kabellos aufladen. Das klappt zwar ganz hervorragend, ist jedoch alternativlos. Der Philips SP9860 lĂ€sst sich nĂ€mlich ausschließlich ĂŒber das Qi-Ladepad nutzen. Das Problem beginnt, wenn Sie verreisen wollen, denn das Etui mit Ladepad und Rasierer wirkt gigantisch. FĂŒr das HandgepĂ€ck ist das einfach zu groß. Genau das bemĂ€ngeln auch die meisten Nutzer.

Allerdings bietet Ihnen Philips mit einem anderen Modell, nĂ€mlich dem SP9820/18, eine Version ohne Qi-Ladepad an. Dieser Rasierer lĂ€dt ganz normal ĂŒber ein kleines, handliches Ladekabel, ist aber ansonsten technisch identisch zum SP9860/16.

Als Zubehör liegt dem Rasierer SP9860/16 ein Barttrimmer bei. Wenn Sie ihn benutzen wollen, mĂŒssen Sie jedoch zuerst den Scherkopf abziehen, um den Aufsatz aufstecken zu können. Manche Nutzer finden das höchst unpraktisch.

Unser Test ergab, dass die Philips Modelle subjektiv nicht mit Braun oder Panasonic mithalten können. Wir wissen, dass es auf Grund der unterschiedlichen Schersysteme auch Geschmackssache und persönliches empfinden ist, weshalb Philips Fans mit den Rasierern sicherlich zufrieden sein werden. Leser ohne Vorlieben können jedoch getrost zu den Braun oder Panasonic Rasierern greifen.

Hier vergleichen Sie die Versionen mit und ohne Qi-Ladestation:

Vorteile
  • Philips‘ Luxusmodell mit allen technischen Kniffen
  • drei Geschwindigkeitsstufen
  • rasiert trocken und nass
  • gerĂ€uscharm und grĂŒndlich
  • Verarbeitung sehr gut
  • Design sieht sehr gut aus
Nachteile
  • hochpreisig
  • braucht sein eigenes Qi Ladepad
  • in der Regel zu groß fĂŒr das HandgepĂ€ck

FAQ

Was ist ein Qi-Ladepad?

Kann ich den Rasierer auch mit dem Qi-LadegerÀt meines Smartphones laden?

Ist der Rasierer mit dem SmartClean Reinigungssystem kompatibel?

Panasonic ES-LV65

GrĂŒndlich und komfortabel

Beschreibung

Bei dem Vergleich mit dem Panasonic ES-LV9Q springt zuerst einmal der deutlich gĂŒnstigere Preis ins Auge. Die Preisdifferenz wurde zum einen ĂŒber die Werkstoffe, zum anderen durch den einfacheren Scherkopf erzielt. WĂ€hrend der große Bruder auf sein MetallgehĂ€use stolz ist, trĂ€gt der kleine Bruder Plastik. Die QualitĂ€t der Verarbeitung ĂŒberzeugt jedoch bei beiden Rasierern gleichermaßen. Zudem muss man noch anmerken, dass die Hersteller Braun und Philips Plastik bei allen ihren Modellen einsetzen, unabhĂ€ngig davon ob es sich um ein Premiummodell oder einen Rasierer zum moderaten Preis handelt.

Der erste Unterschied im Vergleich zum großen Bruder ist, dass bei dem Scherkopf des Panasonic ES-LV65 die Gleitrollen eingespart wurden. Gleitrollen dienen dazu, den Rasierer sanft ĂŒber das Gesicht rollen zu lassen, um auf diese Weise die Haut zusĂ€tzlich zu schonen. Ein weiterer Unterschied ist, dass sich der Panasonic ES-LV65 nicht in dem Maße flexibel zeigt, wie es der ES-LV9Q vormacht. Im Vergleich mit dem großen Bruder dauert die Rasur zudem lĂ€nger, da der ES-LV65 gerne einige Stoppel stehenlĂ€sst. Vom Zeitaufwand lag er bei unserem Test im Bereich Mittelfeld. DreitagebĂ€rte meistert er gut, aber noch lĂ€ngere BĂ€rte sollten Sie dem Rasierer nicht mehr zumuten. Trotz der Abstriche im Vergleich zum ES-LV9Q können Sie eine recht hautschonende Rasur mit diesem Folienrasierer erwarten.

Das Design wirkt schick, allerdings ohne an die Eleganz der Premium Modelle heranzukommen. Die Anwendung ist unkompliziert, Stoppeln mÀht er zuverlÀssig ab und zudem rasiert er je nach Wunsch sowohl nass wie trocken.

Unserer Meinung behauptet sich der ES-LV65 Rasierer ohne weiteres gegen die Konkurrenz aus dem Hause Braun. Im Test ĂŒberzeugte er uns einfach durch das Ergebnis der Rasur.

Aus diesem Grunde entschieden wir uns auch bei der Wahl unserer drei Empfehlungen fĂŒr den Panasonic ES-LV65.

Vorteile
  • Rasurleistung sehr gut
  • flexibler Scherkopf
  • Linearmotor
  • Wet & Dry Funktion
  • deutlich preiswerter im Vergleich zum ES-LV9Q
Nachteile
  • kein MetallgehĂ€use
  • schwĂ€chelt bei der Rasur am Hals

FAQ

Was fĂŒr einen Akku hat der Rasierer?

Umfasst der Lieferumfang auch eine Schutzkappe?

Wie lang hÀlt die Scherfolie?

Wie kann ich den Scherkopf reinigen?

Philips Serie 6000

Bezahlbares PremiumgerÀt

Beschreibung

Es gibt einen Grund, warum der neue Sanfte zu einem Amazon-Bestseller avanciert ist. Er arbeitet schonend, hat einen krÀftigen Akku und bietet zudem eine Wet & Dry Funktion. Seine hervorstechenden Merkmale im Vergleich zur Serie 5000 sind die Haut-Komfortbeschichtung sowie der bessere Akku, der nun 60 Minuten statt 40 Minuten durchhÀlt. Das ganze wird durch ein schickes LED-Display mit dreistufiger Akkustand-Anzeige abgerundet. Ansonsten verwendet die Serie 6000 dieselben Scherköpfe wie die Serie 5000.

Die Serie 6000 wurde fĂŒr die Nutzer entworfen, die bei der Serie 5000 Bedenken wegen der Hautschonung hatten. Diese funktioniert nun tatsĂ€chlich besser, jedoch ist die Rasiergeschwindigkeit aufgrund des einfacheren Klingensystems immer noch die alte. Das heißt, Sie brauchen immer noch Geduld, bis der Rasierer seine Arbeit geschafft hat. Einige Nutzer stört das.

Alles in allem machen ihn seine Features trotzdem zu einer guten und gĂŒnstigen Alternative zu den Flaggschiffen. Wenn Sie hingegen noch ein paar Euro sparen wollen, dann schauen Sie sich die Philips Serie 5000 an.

Vorteile
  • schont die Haut
  • rasiert trocken und nass
  • starker Akku
  • leise
Nachteile
  • schwĂ€chelt bei dichten BĂ€rten

FAQ

Wo finde ich Ersatzscherköpfe fĂŒr die Serie 6000?

Wenn die Philips Serie 5000 und Serie 6000 dieselben Scherköpfe haben, was ist dann der Unterschied zwischen den beiden Modellen?

Was soll ich unter dem Komfortmodus verstehen?

Kann ich den Rasierer auch direkt am Netzstecker verwenden?

Braun Series 5 5147s

Gerne genommen

Beschreibung

Nicht jeder will einen Betrag fĂŒr seinen Elektrorasierer ausgeben, mit dem er gut und gerne eine Urlaubsreise finanzieren könnte. Trotzdem soll an Ihre Barthaare nicht der erstbeste Rasierer ran?

Ein zuverlĂ€ssiges GerĂ€t, welches optisch etwas hermacht, finden Sie in Gestalt des Braun Series 5. Die Rasur ĂŒbernehmen 3 Scherelemente, die in einem flexiblen Scherkopf sitzen. Hierdurch gleicht der Rasierer alle Konturen aus und Sie erhalten eine recht komfortable Rasur, bei der Sie keine unnötigen Armbewegungen einsetzen mĂŒssen. Zudem können Sie den Nassrasierer/Trockenrasierer auch mit Rasiergel, Rasierschaum und unter der Dusche verwenden.

Der zeitgemĂ€ĂŸe Lithium-Ionen-Akku lĂ€sst sich ĂŒber eine dreistufige Ladestandanzeige kontrollieren. Auf der RĂŒckseite des Braun Series 5 Rasierers befindet sich ein ausfahrbarer Trimmer fĂŒr die Koteletten.

Der Braun Series 5 5147s reprÀsentiert im Test somit ein solides MittelklassegerÀt.

Jedoch ist er lange nicht so sanft zur Haut wie die großen BrĂŒder und es braucht seine Zeit, bis er die Rasur geschafft hat. Insbesondere am Hals lĂ€sst er Haare stehen. Bei DreitagebĂ€rten stĂ¶ĂŸt er dann vollends an seine Grenzen.

Unserer Meinung nach nehmen sich die Braun Series 3 und die Braun Series 5 von der Rasierleistung nicht viel. Im Test erschien uns der Braun Series 3 ProSkin 3040s sogar tendenziell besser. Wir empfehlen daher eher die Series 3 (Ă€hnlich gut, gĂŒnstiger) oder die Series 7 (besser, teurer).

FĂŒr den Kauf des Braun Series 5 sprĂ€che tatsĂ€chlich nur der flexible Scherkopf. Mit diesem wirkt der Braun Series 5 zum einen wie ein PremiumgerĂ€t und zum anderen erleichtert er Ihnen die Rasur der Konturen. Wenn es Ihnen vor allem auf diesen flexiblen Scherkopf ankommt, dann sollten Sie den Preis des VorgĂ€ngermodells Braun Series 5 prĂŒfen, da dieser mit dem gleichen Scherkopf arbeitet. Der Braun Series 5 5030s ist zwar ein reiner Trockenrasierer, jedoch können Sie im Vergleich zur Wet-Dry-Version hier unter UmstĂ€nden noch einmal richtig Geld sparen.

Hier können Sie den neuen Braun Series 5 5147s und seinen VorgÀnger Braun Series 5 5030s direkt vergleichen:

Vorteile
  • solide gebaut, Verarbeitung sehr gut
  • flexibler Scherkopf
  • rasiert trocken und nass
  • preisgĂŒnstiger im Vergleich zur Serie 7
Nachteile
  • spĂŒrbare QualitĂ€tsabstriche im Vergleich zur Serie 7
  • ziept

FAQ

Hat der Rasierer eine Reinigungsstation?

Was ist der Unterschied zwischen den Modellen 5140s und 5147s?

Kann ich mir mit dem Braun Series 5 auch eine Glatze schneiden?

Wodurch unterscheidet sich der Braun Series 5 vom Series 7?

Braun Series 3 ProSkin 3040s

Verkaufsschlager

Beschreibung

Der Braun ProSkin ist kein Geheimtipp mehr. Nachdem ihn Stiftung Warentest im Jahr 2017 im Test auf das Silbertreppchen hievte, wurde er zu einem Verkaufsschlager. Das Urteil der Tester, fĂŒr die die Serie 3 und die Serie 9 bei Rasierleistung und Hautschonung gleichauf liegen, können wir nicht ganz nachvollziehen. Neben der puren Schneideleistung und dem Feeling bei der Rasur, gelingt vor allem die Schonung der Haut der Serie 9 spĂŒrbar besser. Gleiches gilt fĂŒr die Serie 7. Doch es stimmt, dass der Braun Series 3 ProSkin 3040s schnell und effizient rasiert. Auch DreitagebĂ€rte meistert er zuverlĂ€ssig und von der Verarbeitung her ist er top.

Kurz, das Markenprodukt bietet eine grundsolide Performance - gehört aber nicht zu den besten Rasierer auf dem Markt.

Von einem MittelklassegerĂ€t dĂŒrfen Sie allerdings keine Wunder, aber dennoch eine grĂŒndliche Rasur, erwarten. Nicht ohne Grund bewertete ihn die Stiftung Warentest als „gut“ anstatt „sehr gut“. Unser Test ergibt ein Ă€hnliches Bild. DafĂŒr ist das GerĂ€t robust gebaut, liegt angenehm in der Hand und eignet sich zudem auch fĂŒr die Nassrasur.

Wenn die Haare mal lĂ€nger sind, mĂŒssen Sie mehr Zeit einplanen, aber das ist typisch fĂŒr Rasierer dieser Preisklasse. Von Rasurergebnis und Hautschonung her gibt es jedenfalls keinen Grund, auf die Braun Series 5 upzudaten. Im Gegenteil, rational betrachtet wĂŒrden wir immer zur Serie 3 statt zur Braun Series 5 greifen.

Vorteile
  • ĂŒberzeugendes Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis
  • ĂŒberzeugende Rasur
  • 2. Platz bei Stiftung Warentest
  • rasiert nass wie trocken
  • solide gebaut, Verarbeitung sehr gut
Nachteile
  • Scherkopf unbeweglich
  • NiMH Akku
  • keine extra Features fĂŒr Hautschonung

FAQ

Kann man mit dem Rasierapparat auch trimmen?

Ist das ein Nassrasierer oder ein Trockenrasierer?

Bei meinem Rasierapparat leuchten nur zwei grĂŒne Balken. Ist das normal?

LĂ€sst sich der Akku austauschen?

Gibt es fĂŒr den Braun Series 3 ProSkin 3040s eine Ladestation?

Philips Serie 5000

Etwas schwach auf der Brust

Beschreibung

Beim Philips Rotationsrasierer S5290/12 handelt es sich um einen reinen Trockenrasierer, dessen Akku mit nur 40 Minuten Dauerbetrieb dem gĂ€ngigen Stand hinterherhinkt. Trotzdem mögen ihn die Nutzer, da er vernĂŒnftig rasiert, solide verarbeitet ist und zudem schön gerĂ€uscharm arbeitet.

Ähnlich wie die FĂŒnferserie vom Konkurrenten Braun sieht er den Premiummodellen Ă€ußerlich sehr Ă€hnlich, ohne jedoch an deren Rasierleistung und Hautschonung heranzureichen. Zum einen liegt das an der fehlenden Beschichtung rund um die Scherköpfe, Hautkomfortbeschichtung genannt, zum anderen an dem einfacheren Klingensystem. Wenn es rein um den Preis und um die RasierqualitĂ€t geht, haben die Dreierserien klar die Nase vorn. Das gilt sowohl fĂŒr Braun als auch fĂŒr Philips.

Dennoch bietet sich der Philips 5000 als Option fĂŒr diejenigen an, denen die Serie 3000 zu simpel und die Premiummodelle zu teuer sind. Im Vergleich mit Serie 3000 sieht er natĂŒrlicher eleganter aus, liegt besser in der Hand und wirkt generell hochwertiger. Immerhin kommt die Serie 5000 mit diversem Zubehör und besitzt vor allem einen flexiblen Scherkopf, was die starre Serie 3000 nicht bietet.

Vorteile
  • Verarbeitung sehr gut
  • flexibler Scherkopf
  • wasserdicht
  • leise
  • schickes Design
Nachteile
  • reiner Trockenrasierer
  • Rasierleistung eines MittelklassegerĂ€tes
  • keine besondere Hautschonung
  • Akku verbesserungswĂŒrdig

FAQ

Hat die Philips Serie 5000 eine Hautkomfortbeschichtung?

Ist bei dem Lieferumfang auch ein Ladekabel dabei?

Kann ich den Rasierer mit einer Reinigungsstation reinigen?

Eignet sich die Philips Serie 5000 fĂŒr empfindliche Haut?

Philips Serie 3000

Beachtliche Rasierleistung

Beschreibung

Philips wirbt damit, dass sich die Scherköpfe der Serie 3000 in fĂŒnf Richtungen bewegen lassen. Jedoch bildet der Scherkopf, anders als bei den höherwertigen Serien, mit dem GerĂ€t eine Einheit. Die Beweglichkeit ist also relativ, da Sie trotzdem auf Ausgleichsbewegungen mit dem Arm angewiesen sind. Dennoch kommen Sie mit ihm gut um die Ecken.

Am besten gefĂ€llt uns, dass die Serie 3000 eine knackige Rasur aufs Parkett legt. Wir wĂŒrden ihn hier sogar noch vor der Serie 5000 einordnen. Mit dem Rasierer erzielen Sie eine grĂŒndliche Rasur. Er gehört auch nicht zu der Gruppe der besten Rasierer, liegt aber gut in der Hand und vertritt die Rotationsrasierer wĂŒrdig.

Trotzdem halten Sie mit der Serie 3000 natĂŒrlich einen sehr einfach gestrickten Vertreter elektrischer Rasierer in der Hand. Er wirkt etwas grob und schwer. Extras gibt es keine. DarĂŒber hilft auch die 3-stufige Akkuanzeige nicht hinweg.

Der große Nachteil, den Sie bei diesem Elektrorasierer in Kauf nehmen mĂŒssen, ist die Hautschonung. Besser gesagt die fehlende Hautschonung. Das heißt jetzt nicht, dass Sie mit Verletzungen zu rechnen haben, sondern einfach, dass er nicht so angenehm gleitet wie die Premiummodelle. In unserem Praxis-Test bescherte er uns jedenfalls gerötete Haut.

Dennoch können wir die Serie 3000 fĂŒr diejenigen empfehlen, die wenig Geld ausgeben wollen und Philips Fans sind. Er hat Power, ist bezahlbar und zudem langlebig.

Vorteile
  • solide gebaut
  • rasiert nass wie trocken
  • guter Li-Ion Akku
  • einfache Reinigung
  • preisgĂŒnstig
Nachteile
  • nicht fĂŒr empfindliche Haut
  • Trimmer ist Spielerei

FAQ

Was ist im Lieferumfang enthalten?

Kann der Philips 3000 auch mit eingestecktem Ladekabel benutzt werden?

Was hat das GerĂ€t denn fĂŒr einen Akku?

Eignet sich der Rasierer bei empfindlicher Haut?

Remington F4 Style

Sparfolie

Beschreibung

In Deutschland hĂ€lt sich die Fangemeinde der US-amerikanische Marke Remington bei den Rasierern (im Gegensatz zu den Barttrimmern) in Grenzen. Dennoch wollen wir einen Rasierapparat vorstellen, der fĂŒr seinen Preis viel FunktionalitĂ€t bietet und im Test mithalten kann.

Remington zielt mit seinen Rasierern hauptsĂ€chlich auf das untere Preissegment ab. Daher wundert es nicht, dass sĂ€mtliche Remington Rasierer in China produziert werden. Anders als bei der direkten Billigproduktion aus Fernost brauchen Sie jedoch keine Überraschungen bezĂŒglich der GarantieansprĂŒche zu befĂŒrchten.

Charakteristisch fĂŒr die Remington Rasierer ist, dass sie sich nicht fĂŒr die empfindliche Gesichtshaut eignen. Bei der Rasierleistung dĂŒrfen Sie gerade mal Mittelmaß einkalkulieren. So ist der Remington F4 auch fĂŒr lĂ€ngere BĂ€rte nicht zu empfehlen. Schwierige Stellen kosten viel Zeit.

Zudem erweist sich der Remington F4 im Test als klobiger Zeitgenosse. Der Trimmer liegt seitlich und lÀsst sich deswegen nicht gut verwenden. Ein weiterer Minuspunkt wÀre die vergleichsweise geringe Lebensdauer der Scherfolien.

Jedoch bietet Remington mit seinem Modell F4 einige Features, die bei der Konkurrenz nicht fĂŒr diesen Preis zu haben sind. An erster Stelle stehen der frei bewegliche Scherkopf mit Verriegelung sowie die Wet & Dry Funktion. Letztere ist in der Preisklasse keine SelbstverstĂ€ndlichkeit. Die 45 Minuten Betriebszeit des Akkus sind ausreichend. Zwei LED Anzeigen geben Auskunft ĂŒber den Ladezustand des Akkus.

Zusammenfassen lĂ€sst sich Ähnliches wie beim Braun 300s sagen. Als EinsteigergerĂ€t ist er in Ordnung, wenn Sie jedoch mehr erwarten, sollten Sie in ein höherwertiges GerĂ€t investieren.

Vorteile
  • gutes Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis
  • Wet & Dry Funktion
  • mit Trimmeraufsatz
  • Spannungsanpassung 110 – 240 V
Nachteile
  • klobig
  • versagt bei DreitagebĂ€rten
  • nicht fĂŒr empfindliche Haut

FAQ

Kann man den Remington F4 ĂŒber die Steckdose nutzen?

Kann man mit dem Remington F4 auch trimmen?

Kann ich den Rasierer in anderen LĂ€ndern mit einer abweichenden Netzspannung nutzen?

Philips OneBlade Pro QP6520/30

Handtaschentauglich

Beschreibung

Der schlanke OneBlade ersetzt auf Reisen zugleich den Rasierer und den Bartschneider fĂŒr den Dreitagebart. Er liegt gut in der Hand, meistert Konturen mit Bravour und vor allem kann man mit ihm unterschiedliche BartlĂ€ngen erzeugen.

Die reine Glattrasur gelingt ihm hingegen nur durchschnittlich. FĂŒr den tĂ€glichen Gebrauch sollten Sie deswegen auf einen effizienteren Rasierer zurĂŒckgreifen, da das Rasieren mit dem OneBlade recht langsam vor sich geht. An die Rasierleistung der Series Rasierer reicht er leider nicht heran. Zudem arbeitet er mit Klingen, welche sich nach 1-2 Monaten abnutzen. Das bedeutet, dass die Series Rasierer nicht nur von der Rasiergeschwindigkeit ĂŒberlegen, sondern auch im Unterhalt preiswerter sind, da deren Scherelemente 1 -2 Jahre halten. Die Klingen wurden speziell fĂŒr den OneBlade entworfen und haben nichts mit den Klingen fĂŒr die klassische Nassrasur gemeinsam.

Allerdings eignet sich das schmucke GerĂ€t als schlanker Allrounder bestens fĂŒr die Rasur zwischendurch, die Körperrasur oder auf Reisen.

Vorteile
  • platzsparend
  • handlich
  • stylish
  • leicht zu reinigen
  • stark bei Konturen
  • guter Akku
  • Wet & Dry Funktion
Nachteile
  • Glattrasur nur mittelprĂ€chtig
  • Trimmen braucht Zeit
  • Klingen verschleißen schnell

FAQ

Ist die Haut nach der Rasur glatt?

Ist der Rasierer wasserdicht?

Passen die TrimmaufsÀtze vom OneBlade auch auf den OneBlade Pro?

Kann der Rasierer in der Ladestation bleiben, wenn er vollstÀndig geladen ist?

Eignet sich der OneBlade auch zum Glatze rasieren?

Braun 300s

Grundlagenrasierer

Beschreibung

Der Braun 300s ist ein preiswerter Rasierer ohne jegliche Extras. Bei der tÀglichen Rasur liefert er ein ordentliches Ergebnis ab. Bei lÀngeren oder dichteren BÀrten versagt er hingegen.

NatĂŒrlich erwischt er die Haare nicht beim ersten Mal. Das bedeutet also, dass Sie mehrmals ĂŒber eine Stelle gehen mĂŒssen, was wiederum suboptimal fĂŒr die Hautschonung ist. FĂŒr einen Rasierer dieser Preisklasse schlĂ€gt er sich aber noch recht gut.

Bei dem Akku handelt es sich zwar um einen NiMH Akku, allerdings hĂ€lt dieser ganz ordentlich durch. Zudem lĂ€sst sich der Elektrorasierer gut handhaben. Als Zubehör gibt es nur ein Ladekabel dazu. Die Kappe, die Sie auf dem Produktfoto sehen, ist kein Trimmeraufsatz, sondern schĂŒtzt nur den Scherkopf. Immerhin bietet der Braun 300s eine Spannungsanpassung von 100 – 240 Volt.

FĂŒr die tĂ€gliche Rasur bei einem normalen Bartwuchs ist der Braun 300s absolut in Ordnung. Wenn Sie mehr wollen, sollten Sie in ein höherwertiges GerĂ€t investieren.

Vorteile
  • handlich
  • preisgĂŒnstig
Nachteile
  • mĂ€ĂŸige Performance
  • keine Wet & Dry Funktion
  • mĂ€ĂŸiger Akku
  • nicht fĂŒr starken Bartwuchs geeignet

FAQ

Ist da ein Trimmeraufsatz dabei?

Was hat er fĂŒr einen Akku?

Passt der Trimmeraufsatz vom BT32?

Der Rasierer ist wasserdicht. Kann ich ihn auch fĂŒr die Nassrasur verwenden?

Wahl fĂŒr die Reise

Beschreibung

Viel gibt es zu dem kleinen Wahl nicht zu sagen. Er ist vor allem eines: er ist winzig. Dieses Merkmal gilt nicht nur fĂŒr seine GrĂ¶ĂŸe, sondern auch fĂŒr seinen Preis. Mit einer tĂ€glichen Rasur wĂ€re das GerĂ€t schnell ĂŒberfordert. Zudem fehlen ihm wirklich jegliche Features wie ein ordentliches Display, eine Spannungsanpassung, Wasserdichtigkeit oder ein krĂ€ftiger Akku. FĂŒr den Kurztrip, als Begleiter im BĂŒro, zum ÜberbĂŒgeln auf der Piste oder fĂŒr eine spontane Übernachtung auswĂ€rts ist er jedoch einfach nur perfekt.

Vorteile
  • klein
  • leicht
  • Ersatzteile im Lieferumfang
  • sehr preisgĂŒnstig
Nachteile
  • keine Spannungsanpassung
  • nur fĂŒr zwischendurch
  • keine Wet & Dry Funktion

FAQ

Wie lang hÀlt der Akku?

Eignet sich der Rasierer fĂŒr den tĂ€glichen Gebrauch?

Wie ist das mit den Ersatzteilen?

Gibt es bei dem Rasierer eine Spannungsanpassung?

Welche Arten von Rasierern gibt es?

Die Frage nach dem richtigen Rasierapparat beschĂ€ftigt den Mann, seitdem er Haare im Gesicht hat. Das ist keine bloße Behauptung. So dienen Höhlenmalereien als Beweis dafĂŒr, dass das Thema bereits vor 25.000 Jahren aktuell war. NatĂŒrlich verlief die Rasur damals lĂ€ngst nicht so komfortabel wie heute und Ă€hnelte eher einem Abschaben als einem Abschneiden.

In der Zwischenzeit bekam die Rasur einen Schlag Evolution ab. So brachte uns die Kunst der Metallverarbeitung das Rasiermesser, welches die Rasur viele Jahrhunderte lang beherrschte. Die ersten Messer waren noch aus Bronze. SpĂ€ter wurde mit Gold und Kupfer experimentiert und schließlich entwickelte ein findiger Kopf das Rasiermesser zum Einklappen. Irgendwann fiel auch auf, dass die Rasur glatter lĂ€uft, wenn man Seifenschaum zur Hilfe nimmt.

Im 20. Jahrhundert ging es dann alles auf einmal sehr schnell. Nach der Einweg-Rasierklinge folgte bald der erste Elektrorasierer, dann der nĂ€chste – und heute kĂ€mpfen so viele Modelle um die Gunst des Mannes, dass der kaum noch weiß, wo ihm das Barthaar steht. Zu den modernsten Elektrorasierern zĂ€hlen beispielsweise Rasierapparate mit Dichtesensor oder Trockenrasierer mit KĂŒhlung.

Zudem nutzen viele MĂ€nner den Rasierer nicht nur, um sich der Gesichtshaare zu entledigen, sondern erwarten von dem GerĂ€t, dass es auch Haare in den Achselhöhlen, im Genitalbereich oder auf dem RĂŒcken zu Leibe rĂŒckt. Das macht die Auswahl des passenden Rasierapparates nicht eben einfacher.

Dabei geht es doch seit Anbeginn der Rasur eigentlich nur um zwei Dinge:

1. um eine grĂŒndliche Haarentfernung und

2. um eine hautfreundlich-sanfte Rasur.

Schauen wir mal, welche Technik sich da als ideal erwiesen hat.

Nass oder trocken?

Zuerst einmal teilt sich die rasierende MÀnnerwelt in die Fraktion der Nassrasierenden und die der Trockenrasierenden. Ob man zu der einen oder der anderen Fraktion gehört, ist nicht nur eine Frage des Geschmacks, denn jede der beiden Varianten hat so ihre Vor- und Nachteile.

So passt die Trockenrasur vor allem dann, wenn es schnell gehen muss. Die Verletzungsgefahr ist minimal, was bedeutet, dass die Rasur auch im morgendlichen Halbschlaf nach einem durchfeierten Wochenende glatt ĂŒber die BĂŒhne geht. Im Vergleich zu Nassrasierern sind die Trockenrasierer kostspieliger in der Anschaffung. Wenn Sie ein hochwertiges GerĂ€t erwerben, brauchen Sie die Scherköpfe jedoch nur alle paar Monate austauschen, anstatt wie bei einem Nassrasierer alle zwei Wochen neue Klingen zu kaufen. Teurer wird es, wenn Sie einen Trockenrasierer mit Reinigungsstation erwerben. Das gute Teil macht sich nicht nur im ReisegepĂ€ck sperrig, sondern fordert auch regelmĂ€ĂŸig den Kauf neuer Reinigungskartuschen.

Auf den Trockenrasierer setzen vor allem MÀnner, die eine empfindliche Haut haben und zu Rasurbrand neigen. Die sprichwörtliche Schattenseite, die Sie mit dem Trockenrasierer in Kauf nehmen ist der Bartschatten, der sich nach einer Trockenrasur viel eher einstellt als nach einer Nassrasur. Das liegt daran, dass der Elektrorasierer die Barthaare nur an der OberflÀche abhobelt. Bei MÀnnern mit einem gesunden Bartwuchs geschieht es dann, dass sich die Haare bis zum Abend wieder ins Bewusstsein schieben. Wenn dann noch ein Event ansteht, bei dem glatte Haut gefragt ist, muss der Mann am Abend unter UmstÀnden noch einmal zum Trockenrasierer greifen.

Ein Nassrasierer erwischt das Haar hingegen viel dichter an der Haut als der Trockenrasierer. Als Ergebnis erhalten Sie den berĂŒhmte Babypopo-Effekt. In puncto Rasierergebnis ist die Nassrasur der Trockenrasur ĂŒberlegen, jedoch dauert sie lĂ€nger und ist umstĂ€ndlicher. Spezialisten schlagen beispielsweise ihren Rasierschaum von Hand, wodurch die Prozedur zu einer kleinen Morgenzeremonie ausartet.

MĂ€nner, die oft auf Reisen sind, stellt diese Rasiertechnik vor besondere Herausforderungen. Das fĂ€ngt mit dem ReisegepĂ€ck an. Wir packen ein: Rasieröl, Rasierseife, Tiegel fĂŒr den Rasierschaum, Rasierpinsel, Rasierklingen, Rasierhobel ... Rasierklingen und Rasierhobel? Stopp! Bei Flugreisen sind offene Klingen im HandgepĂ€ck verboten. Vor allem der Rasierhobel wird zum Problem, da sich die Klinge nicht in einer Kassette befindet.

Wer einen Rasierhobel im HandgepĂ€ck mitfĂŒhren möchte, muss deswegen vorher die Klinge ausbauen.

Nun gut, vielleicht verzichten Sie dem Klima zuliebe inzwischen auf Flugreisen. Aber egal, ob Sie ein kerniges Trekking planen oder eine Zugfahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn. Zum Nassrasieren brauchen Sie warmes Wasser. Rasieren Sie sich mit kaltem Wasser, zieht sich Ihre Gesichtshaut zusammen und eine halbe Stunde nach der Rasur werden Sie sich vorkommen wie unrasiert.

Vor allem aber erfordert die Nassrasur einige Übung, um Hautirritationen oder kleine Schnittverletzungen zu vermeiden. Zu den Schattenseiten gehört ferner, dass die Hersteller von Nassrasierern ihren Gewinn mit den Rasierklingen machen. Und diese mĂŒssen Sie regelmĂ€ĂŸig austauschen, wenn Sie Hautirritationen minimieren wollen.

Elektro rasieren geht jetzt auch nass

WĂ€hrend Elektrorasierer frĂŒher nur trocken rasieren konnten, hat sich heute auf dem Gebiet eine Wandlung vollzogen. So geht der Trend nun zu Rasierapparaten mit Wet & Dry Funktion. Mit solch einem GerĂ€t rasieren Sie sich je nach Belieben entweder nass oder trocken.

Im Unterschied zu reinen Trockenrasierern sind die Wet & Dry Elektrorasierer wasserfest. Ansonsten funktionieren sie technisch genauso wie Trockenrasierer, das heißt, sie verfĂŒgen ĂŒber einen Scherkopf mit Scherfolie. Die Scherfolie verhindert, dass die Schermesser in einen direkten Kontakt mit der Haut kommen können. Eine klassische Nassrasur, bei der die Rasierklinge bzw. der Rasierhobel auf der Haut angesetzt wird, bekommen Sie mit solch einem Apparat also nicht. Der große Unterschied zwischen Elektrorasierer und klassischem Rasiermesser bleibt weiterhin bestehen. Mit anderen Worten, die klassische Nassrasur ist und bleibt „am dichtesten dran“, daran Ă€ndert auch eine elektrische Nassrasur nichts.

Jedoch haben die elektrischen Nassrasierer tatsĂ€chlich einige Vorteile. Angefangen damit, dass Sie den Wet & Dry Rasierer unter der Dusche verwenden können – und das, je nach Vorliebe, auch mit Rasiergel oder Rasierschaum. Das warme Wasser entspannt die Haut und öffnet die Poren. Die Haut wird weicher, das Rasiergel tut sein Übriges und auch das Barthaar wird weicher. Es lĂ€sst sich leichter abschneiden und die Rasur gelingt einfacher und schonender.

Zudem lassen sich die Nassrasierer aufgrund ihrer Wasserfestigkeit auch gut reinigen. Da sich ElektrizitÀt und Wasser jedoch nicht gut vertragen, weisen elektrische Nassrasierer einige bautechnische Besonderheiten auf, die Ihrer Sicherheit dienen.

Kein Elektrorasierer, der fĂŒr Nassrasur geeignet ist, lĂ€sst sich wĂ€hrend des Ladebetriebes benutzen. WĂ€hrend das GerĂ€t mit dem 230 Volt Stadtnetz verbunden ist, darf es aus SicherheitsgrĂŒnden nichts anderes machen als laden. Stellen Sie sich vor, der Rasierer fiele in diesem Zustand in die Badewanne, in der noch Ihr Silvesterkarpfen vom letzten Jahr schwimmt. Der wĂ€re dann wahrscheinlich hin.

Sie könnten jetzt einwenden, dass Sie doch einen Fehlerstromschutzschalter im Bad haben. Der erhöht tatsĂ€chlich den Schutz, doch das Schutzniveau ist nicht so hoch, wie man als Laie annimmt! Die Wahrheit ist: RCE-Schalter (hieß frĂŒher FI-Schalter) lösen nur unter bestimmten Bedingungen aus! Bitte ersparen Sie Ihrem Silvesterkarpfen also das Experiment mit dem am 230 Volt-Netz ladenden Rasierer in der Badewanne.

FĂŒr Sie konkret heißt das, dass Sie Ihren Wet & Dry Rasierer zuerst von der Netzspannung trennen mĂŒssen, um ihn in Betrieb nehmen zu können. Beim Rasieren funktioniert der elektrische Nassrasierer ĂŒber seinen Akku. Dieser stellt mit höchstens 4 Volt und 2000 mAh selbst dann keine Gefahr eines Stromschlages mehr dar, falls der Elektrorasierer seine Wasserdichtigkeit eingebĂŒĂŸt haben sollte.

Löter, die ihrem Rasierapparat einen neuen Akku spendieren wollen, werden beispielsweise hier fĂŒndig:

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Trockenrasieren – hin und her, oder besser im Kreis?

Die allerersten Trockenrasierer wurden noch von mechanischen Aufziehmotoren angetrieben. Inzwischen haben kleine Elektromotoren die Arbeit ĂŒbernommen. Um eine trockene Rasur aufs Parkett zu legen, brauchen Sie also einen Netzanschluss oder einen Akku.

Seit der Erfindung der Trockenrasierer wurden unzĂ€hlige Patente fĂŒr maschinelle Rasierer registriert. Im Endeffekt unterteilen sich die Modelle aber nur in zwei große Gruppen: Folienrasierer und Rotationsrasierer. Die Ersteren arbeiten mit einem rotierenden Schersystem. Dieses besteht meist aus drei Scherköpfen, welche sich um die eigene Achse drehen (beispielsweise Philips). Die Letzteren setzen auf einen einzelnen horizontal schwingenden Scherkopf, der gegen ein festes Messer oder eine Scherfolie gedrĂŒckt wird (beispielsweise Braun).

Üblicherweise legt sich ein Hersteller von Elektrorasierern auf eine der beiden Varianten fest. Die Entscheidung fĂŒr einen Folienrasierer oder einen Rotationsrasierer steht und fĂ€llt daher auch immer mit der Vorliebe fĂŒr eine bestimmte Marke. In erster Linie heißt es deswegen „Braun oder Philips“. Remington gehört zu den wenigen Herstellern, die beide Bauformen fĂŒhren. Allerdings reichen Remington Rasierer von der RasierqualitĂ€t auch nicht an Braun Folienrasierer oder Philips Rotationsrasierer heran.

Braun oder Philips – das FĂŒr und Wider

Letztendlich hat die Entscheidung fĂŒr oder gegen eines der beiden Systeme eher mit dem persönlichen Geschmack zu tun als mit der QualitĂ€t der Rasierapparate. Bei der Rasur nehmen sich beide Systeme nicht viel, obwohl wir in unserem Test die Folienrasierer besser fanden.

Folienrasierer verfĂŒgen ĂŒber gerade, rechteckige Rasierköpfe, die von einer dĂŒnnen, mikroperforierten Folie bedeckt sind. Das Gesichtshaar wird durch diese Perforation gezogen und den darunter liegenden Schneidelementen ausgesetzt. Die Folie schĂŒtzt die Haut und ermöglicht Folienrasierern eine grĂŒndliche und prĂ€zise Rasur.

Rotationsrasierer zeichnen sich durch unabhÀngig voneinander rotierende Rasierköpfe aus. Das Haar wird durch kleine Schlitze zu den innen sitzenden Schneidelementen gezogen und durch die schnellen, scherenartige Klingen abgeschnitten.

Die StĂ€rken der Rotationsrasierer zeigen sich bei FlĂ€chen. Da sie großflĂ€chig arbeiten, sind sie hier schneller als die Folienrasierer. Das macht sich besonders bei MĂ€nnern mit dicken, verwirbelten BĂ€rten bemerkbar. Den Konturen an Kiefer und Kinn passen sich die Rotationsrasierer gut an, jedoch fehlt letztendlich die PrĂ€zision, die mit einer geraden Klinge möglich ist. Klar definierte Linien sind dann doch eher etwas fĂŒr den geraden Kopf des Folienrasierers.

Generell wird gesagt, dass Folienrasierer zwar gerĂ€uschvoller, aber auch schonender als Rotationsrasierer arbeiten. Folienrasierer, heißt es, sollen fĂŒr eine glattere und grĂŒndlichere Rasur sorgen als ihr mehrköpfiges GegenstĂŒck, der Rotationsrasierer. Jedoch lĂ€sst sich die Frage, welcher der beiden Typen grĂŒndlicher rasiert, nicht so einfach beantworten. Letzten Endes spielen immer auch andere Faktoren, wie die SchĂ€rfe der Klingen, die Rasiertechnik oder schlicht die QualitĂ€t des Rasierapparates in das Ergebnis mit hinein. Ein hochwertiges GerĂ€t, gleich welcher Bauart, wird einem Billigprodukt deswegen immer ĂŒberlegen sein.

Bei dem Vergleich Philips gegen Braun geht also keine der beiden Marken als Sieger hervor. Die einen Nutzer werden auf die HautvertrĂ€glichkeit und GrĂŒndlichkeit eines Braun-Elektrorasierers schwören, wĂ€hrend die andern mit genau diesen Eigenschaften den Philips loben. Kurz, es ist eine Geschmacksache, ob Sie Folienrasierer oder Rotationsrasierer bevorzugen.

Wenn es Sie interessiert, welcher Rasierer unseren Geschmack traf: Uns persönlich gefiel der Braun beim tÀglichen Einsatz besser als der Philips. Beim Rasierer Test machte der Braun besonders in puncto Schneideleistung eine sehr gute Figur. Mit den Philips Modellen kamen wir hingegen weniger gut zurecht. Die Premiummodelle sind zwar hautschonend, jedoch mussten einige Stellen mehrmals bearbeitet werden, was dann wiederum der Haut nicht so gut gefiel.

Mit Drei-Tage-BÀrten kamen beide Systeme Àhnlich gut zurecht.

Was Rasierer sonst noch können sollen

Viele MĂ€nner lieben es praktisch. Sie nutzen ihren Rasierer nicht nur, um sich der Gesichtshaare zu entledigen, sondern verwenden ihn auch als Bodygroomer. Langhaarschneider, Barttrimmer und Bodygroomer – Wozu sich drei GerĂ€te anschaffen, wenn es auch mit einem einzigen klappt? Doch wie gut funktioniert es tatsĂ€chlich, sich mit dem Trockenrasierer den Kopf oder den RĂŒcken zu rasieren?

Die Antwort ist, dass sich Langhaarschneider, Barttrimmer oder Rasierer nur bedingt fĂŒr die Körperrasur eignen, da jedes GerĂ€t auf bestimmte Körperkonturen und Haardicken spezialisiert ist. SpĂ€testens wenn Sie versucht haben, einen Mehr-Tage-Bart mit einem handelsĂŒblichen Rasierapparat abzurasieren – was wohl eher zu einem Ausrupfdrama ausuferte – werden Sie die VorzĂŒge eines Trimmers schĂ€tzen. Um das böse Geziepe und Gerupfe am Bart zu vermeiden, werden Sie lĂ€ngere BĂ€rte nĂ€mlich zuerst mit dem Trimmer vorkĂŒrzen, bevor Sie sie gĂ€nzlich abrasieren.

Ein anderer Punkt sind die MĂ€nner, die auf Kunst am Bart stehen. Da geht es richtig ins Detail: Koteletten trimmen, Oberlippenbart trimmen, Wangenbereich definieren, Hals- und Kieferbereich trimmen ... Inzwischen sind individuell definierte BĂ€rte alltagstauglich und lĂ€ngst nicht mehr auf einen Auftritt bei einer Bartmeisterschaft reduziert. Wenn Sie also auf Abstufungen zwischen „hier glatt und hier 2 mm“ Wert legen, werden Ihnen die simplen TrimmaufsĂ€tze der Elektrorasierer bald wie ein Spielzeug vorkommen. Schicke BĂ€rte schreien geradezu nach einem professionellen Barttrimmer!

Ok, sagen Sie, meine Freundin steht aber nicht so auf Bart. Mein Elektrorasierer reicht, den kann ich gleichzeitig fĂŒr den Körper nehmen. – Nun, Rasierer sind Hygieneprodukte. Bedenken Sie, dass Sie mit einem Rasierer auch Bakterien oder Viren von einem Ort zum anderen transportieren. Besonders im Intimbereich sollten jetzt alle Alarmglocken lĂ€uten. Der Bereich ist eine höchst sensible Zone, in den Sie nicht nur besonders schonende und sanfte GerĂ€te lassen, sondern in dem Sie auch sehr hygienisch vorgehen wollen.

Ja aber der RĂŒcken? Sollten Sie nicht mit einer unglaublichen Beweglichkeit ausgestattet sein, werden Sie es mit einem Bart-Elektrorasierer kaum alleine dorthin schaffen.

Aber eine Glatze lĂ€sst sich doch mit einem Elektrorasierer rasieren? Theoretisch ja, doch in der Praxis eignet sich ein Trockenrasierer nicht wirklich fĂŒr den Kopf. Die Murmel wird zwar glatt, aber es dauert viel zu lange, bis Sie ein vergleichbares Ergebnis erzielen als mit dem Nassrasierer. Selbst bei nur halbwegs dichtem Haarwuchs ist der Elektrorasierer zu langsam bzw. nicht grĂŒndlich genug.

Ok, dann lege ich mir einen Bodygroomer zu. So ein Ganzkörperrasierer kommt mit den verschiedensten AufsĂ€tzen daher und rasiert und trimmt alles, nicht nur Barthaare, sondern auch Haare an den Armen, Beinen, auf dem RĂŒcken, unter den Achseln und im Intimbereich. – Ok, dann sind Sie in diesem Artikel aber am falschen Platz. Obwohl wir es natĂŒrlich toll finden, dass Sie bis hierher gelesen haben. Schauen Sie sich besser unseren Bodygroomer Test an.

Unserer Meinung nach existiert jedoch kein Allrounder-GerĂ€t, mit dem Sie alle Körperregionen gleichermaßen gut rasieren können. Sie suchen ja auch auf einer spezialisierten Bartpflege-Seite nach dem richtigen Rasierer, anstatt auf einer Website, die neben Elektrorasierern auch RasenmĂ€her, HörgerĂ€te und Last-Minute-Reisen zum Thema hat.

Welche Marken außer Braun oder Philips sind empfehlenswert?

Die Analyse des Rasierermarktes zeigt bereits seit sechs Jahrzehnten dasselbe Bild. An der Spitze stehen die beiden MarktgrĂ¶ĂŸen Braun und Philips und dominieren die UmsĂ€tze bei den elektrischen Rasierern mit 90 %. Andere Hersteller bleiben auf der Strecke. Allein Panasonic und Remington hinterlassen noch einen nachhaltigen Eindruck bei den Verbrauchern.

Interessant ist die Betrachtung der Verkaufsschlager der beiden MarktfĂŒhrer. Obwohl Philips und Braun mit schöner RegelmĂ€ĂŸigkeit Updates ihrer Serien auf den Markt werfen und diese mit großen Marketingbudgets bewerben, halten sich zwei alte Bekannte hartnĂ€ckig in den vordersten Reihen der Beliebtheitsskala. Bei Braun ist das der Series 3 ProSkin und bei Philips der PT860.

Braun Series 3 ProSkin 3040s Elektrorasierer
4.524 Bewertungen
Braun Series 3 ProSkin 3040s Elektrorasierer
  • Drei drucksensible Scherelemente fĂŒr erhöhte EffektivitĂ€t und Hautkomfort. Die spezielle MicroComb-Technologie erfasst mehr Haar mit jedem Zug (ggĂŒ. der vorhergehenden Series 3. An 3-Tage-BĂ€rten getestet)
  • Wet&Dry Elektrorasierer fĂŒr Herren zur Verwendung mit Wasser, Rasierschaum oder -gel

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Alternativen zum Braun Elektrorasierer

Ob in Silber, Grau oder Schwarz – die elektrischen Rasierer innerhalb einer Braun Series sind technisch identisch, sind Folienrasierer und unterscheiden sich nur in der Farbe oder in der Ausstattung voneinander. Braun bringt in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden Updates seiner Serien auf den Markt. Es gibt jedoch nur geringfĂŒgige Unterschiede zwischen den einzelnen Editionen. NatĂŒrlich heißt es immer, dass die Scherköpfe oder auch die Reinigungsstationen der neueren GerĂ€te besser seien als bei dem vorherigen Jahrgang. Letztendlich sind die Unterschiede aber meist marginal.

Braun Series 9 vs Panasonic ES-LV9Q

Wenn Sie einen Braun Rasierer mit einem Konkurrenten vergleichen wollen, können Sie also immer gleich eine komplette Serie betrachten. So steht der Sieger der Stiftung Warentest, der Braun 9290cc, stellvertretend fĂŒr alle anderen Series 9 Rasierer auf dem Siegertreppchen.

Doch Braun sollte sich nicht auf seiner Spitzenposition ausruhen. So tritt der Panasonic ES-LV9Q die QualitĂ€tsoffensive gegen den Braun Series 9 an. Das Spitzenmodell (auch ein Folienrasierer) bietet flexible Scherköpfe, die Schlaglöcher und Kurven mit Eleganz bewĂ€ltigen. Die Rasur verlĂ€uft dank nickelfreier, feinpolierter Klingen hautfreundlich und ein Bartdichtesensor sorgt dafĂŒr, dass je nach Bedarf ein Gang herunter- oder heraufgeschaltet wird. Allerdings hinken die Akkus der meisten Modelle immer noch dem Konkurrenten Braun hinterher. Der Premium Rasierer ES-LV9Q schafft jedoch die gĂ€ngige Akkulaufzeit von ca. einer Stunde. Bei einer tĂ€glichen Rasur sollten Sie damit problemlos eine Woche ohne Aufladen auskommen.

Obwohl Braun bei den Tests der Stiftung Warentest die Nase vorn hat, sitzen ihm die Panasonic Modelle mit einem guten Testurteil auch in unserem Test im Nacken. Zu bemĂ€ngeln hatten die Tester eigentlich nur die kĂŒrzere Akkulaufzeit.

Was Panasonic noch nicht so gut draufhat, ist die Bezeichnung seiner Modelle. WĂ€hrend Philips und Braun ihre Elektrorasierer schön ĂŒbersichtlich in Serien einteilen, muss sich der Nutzer bei Panasonic durch kryptische AbkĂŒrzungen wie „LV“, „LT“, „RT“ usw. arbeiten.

Braun vs Remington

Wenn Sie keine große Summe in einen Folienrasierer investieren wollen, finden Sie bei dem traditionsreichen Hersteller Remington nicht nur eine, sondern gleich mehrere Alternativen fĂŒr die grĂŒndliche Rasur.

Remingtons Modelle gehören zu den einfacher konstruierten Rasierern, jedoch legen sie dafĂŒr eine solide Rasur hin. NatĂŒrlich dĂŒrfen Sie den Remington F4 Style oder auch den Remington F7 Ultimate nicht mit den High-End-Modellen von Braun vergleichen. Letztere spielen einfach in einer anderen Liga, insbesondere was die Hautschonung und die FlexibilitĂ€t bei der Rasur angeht. WĂ€hrend Braun in die Entwicklung investiert und mit Philips um Innovationen konkurriert, setzt Remington auf die herkömmliche Rasiertechnik.

Auf der anderen Seite eignen sich nicht nur Remingtons Modelle F7 und F9 fĂŒr die Trocken- und Nassrasur, sondern auch der Remington F4, was in dieser Preisklasse keine SelbstverstĂ€ndlichkeit ist.

Auf den ersten Blick Ă€hnelt der Remington F4 vom Aussehen dem Braun Series 5 5147s. WĂŒrde man sich zwischen beiden Modellen entscheiden mĂŒssen, tendierten viele Nutzer sicher zum Remington F4. Nicht, weil der besser rasiert, sondern weil er deutlich gĂŒnstiger zu haben ist. Nicht jeder kann und möchte ĂŒber 100 Euro fĂŒr einen Rasierapparat ausgeben.

Bei nĂ€herem Hinsehen werden Sie aber einen Unterschied hinsichtlich einer grĂŒndlichen und vor allem hautschonenden Rasur feststellen. Zudem punktet der Braun Series 5 mit einem modernen Akku.

Kurz: Wenn Sie keine empfindliche Haut haben und einen einfachen aber soliden Wet & Dry Rasierer zur grĂŒndlichen Rasur fĂŒr einen kleinen Preis suchen, dann werden Sie bei Remington fĂŒndig. Wenn Sie höhere AnsprĂŒche haben, mĂŒssen Sie jedoch mehr investieren.

Braun vs noch jemanden?

Nicht wirklich. Neben Braun und Philips haben es tatsĂ€chlich nur Panasonic und Remington geschafft, sich nachhaltig im Bewusstsein der Nutzer zu verankern. Alle anderen Hersteller von Rasierapparaten, beispielsweise Grundig oder AEG, lassen sich gemeinsam unter der Rubrik „ferner liefen“ zusammenfassen.

NatĂŒrlich versucht die Riege der chinesischen Hersteller (z.B. Hatteker) unter Einsatz aller KrĂ€fte, einen Platz auf dem deutschen Rasierermarkt zu erobern. HĂ€ufig geschieht das mithilfe massenweise gekaufter Rezensionen, manchmal befinden sich tatsĂ€chlich solide Produkte darunter. Jedoch setzen auch Letztere nicht das Prinzip „You get what you pay“ außer Kraft. Hinter einem gĂŒnstigen Preis steckt immer eine Kehrseite. Das kann entweder ein schwacher Akku sein, eine billige Verarbeitung, ein radikal abgespeckter Funktionsumfang oder irgendein kurzlebiges Bauteil, welches das komplette GerĂ€t außer Betrieb setzt.

Bedenken Sie beim Einkauf von Fernost- Produkten zudem, dass Sie außerhalb Europas kaum eine Chance haben, GarantieansprĂŒche durchzusetzen.

Alternativen zum Philips Rasierapparat

Der Markenhersteller Philips setzt seit Jahrzehnten ausschließlich auf Rotationsrasierer. Dabei hat er so viel Know-how angesammelt, dass er vorerst keine Konkurrenz fĂŒrchten braucht. Diese ist ohnehin nur auf dem Niedrigpreissektor vorhanden.

Da haben wir zum einen Remington, der Folien- und Rotationsrasierer fĂŒr die abgehĂ€rtete Gesichtshaut produziert, sowie das Heer an chinesischen Produkt-Kopierern. Obwohl sich bei Letzteren hin und wieder ein Geheimtipp findet, sind GerĂ€te aus Fernost oft mit Vorsicht zu genießen. Seit einiger Zeit werden den Produkten deutschklingende Produktnamen ĂŒbergeholfen, um ihnen ein solideres Image zu verpassen, beispielsweise Hatteker, Sichler, Phisco oder Surker. Jedoch sind insbesondere Marketingmaßnahmen wie gekaufte Rezensionen oder maschinell generierte Übersetzungen wenig vertrauenerweckend. Viele Verbraucher bemĂ€ngeln, dass sich das vermeintlich gĂŒnstige GerĂ€t als Billigware mit kurzer Lebensdauer und/oder mangelhafter Leistung entpuppt.

Hinzu kommt, dass sich das RĂŒckgaberecht oder etwaige GarantieansprĂŒche im außereuropĂ€ischen Ausland ungleich schwerer durchsetzen lassen als innerhalb der EU. Wenn Sie hierbei Zweifel haben, sollten Sie von Amazon versendete Produkte wĂ€hlen, da Amazon hier den Kundenservice ĂŒbernimmt.

Welcher Rasierapparat passt am besten zu mir?

Bei der Auswahl des passenden Rasierers setzen Nutzer auf unterschiedliche PrioritĂ€ten. Manche legen Wert darauf einen Folienrasierer oder Rotationsrasierer zu benutzen. FĂŒr viele ist aber der Preis das erste Kriterium. Sie suchen explizit nach einem Rasierer unter 50 Euro, oder einem Rasierer unter 100 Euro der beim Rasieren eine gute Figur macht und eine grĂŒndliche Rasur liefert. 

Ein anderes Auswahlkriterium ist der Komfort. So wĂŒnschen sich manche Nutzer einen Rasierer mit Reinigungsstation, fĂŒr andere muss es ein Wet & Dry Rasierer sein. Hierzu zĂ€hlt auch die Bauweise des Rasierapparates. So bieten Rasierer mit flexiblen Scherköpfen einen grĂ¶ĂŸeren Komfort als Rasierapparate mit einem feststehenden Scherkopf, da Erstere dem Nutzer ausufernde Armbewegungen ersparen, wenn es daran geht, um die Ecken zu rasieren. Auch gut in der Hand sollte das werte GerĂ€t fĂŒr die tĂ€gliche Rasur liegen.

Wir werfen einen Blick darauf, nach welchen Kriterien Rasierapparate bewertet werden.

Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Dem Versprechen von der SuperqualitÀt zum superkleinen Preis glaubt wohl keiner, der mit beiden Beinen auf dem Boden steht. Vor allem bei Elektrorasierern.

Von hochpreisigen Rasierapparaten erwarten Sie höchste QualitĂ€t, wĂ€hrend Sie bei einem EinsteigergerĂ€t die AnsprĂŒche herunterschrauben. Letzten Endes geht es um das Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis. Aber ab wann ist dieses in Ordnung?

Rasierer unter 50 Euro

Bei Rasierern der Einsteigerklasse stellt sich eigentlich nur eine Frage: Wie gut und grĂŒndlich rasiert der Elektrorasierer wirklich? 

Aspekte wie Ausstattung, Design oder Handhabung treten eher in den Hintergrund. Außerdem verzichten Sie auf den Komfort einer Reinigungsstation, was sich letztendlich jedoch nicht nur bei den Anschaffungskosten, sondern auch bei den Unterhaltskosten niederschlĂ€gt. Auch mit einer mittelprĂ€chtigen Akkuleistung lĂ€sst sich leben. Wenn der Rasierer jedoch schlecht rasiert oder dabei sogar Ihre Haut verletzt, ist er nichts anderes als Elektroschrott.

Was Sie bei den einfacheren Elektrorasierer hinnehmen mĂŒssen, ist die schwĂ€chere Rasierleistung. Und genau das passt nicht zu MĂ€nnern mit empfindlicher Haut.

Konkret heißt das fĂŒr Sie, dass Sie mit dem Rasierer mehrmals ĂŒber eine Stelle gehen mĂŒssen, was bei empfindlicher Haut hĂ€ufig zu Hautirritationen fĂŒhrt. Zudem dĂŒrfen Sie von Rasierern unter 50 Euro keine speziellen Features hinsichtlich der Hautschonung erwarten. Die Welt der EinsteigergerĂ€te kennt keine Hautkomfortbeschichtung, Gleitrollen oder SkinGuards; Scherköpfe sind nicht so scharf geschliffen wie bei hochpreisigen GerĂ€ten. Es kann rupfen und ziepen. Vereinfacht gesagt, sollten Sie schlicht fĂŒr ihren Rasierer etwas mehr Geld ausgeben: Unser Test hat gezeigt, dass die gĂŒnstigsten Modelle sich meist nicht lohnen.

Gut, wenn der Rasierer eine Wet & Dry Funktion hat, welche die Rasur schonender gestaltet. Jedoch sind Nassrasierer in dieser Preisklasse eher die Ausnahme.

Beim Remington F4 werden Sie allerdings fĂŒndig.

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Rasierer unter 100 Euro

In der Mittelklasse unterhalb der 100 Euro oder knapp darĂŒber fallen einige Elektrorasierer auf, die tatsĂ€chlich viel Leistung fĂŒr ihren Preis bieten. Paradebeispiel ist der Braun Series 3 ProSkin 3040s, der auch Lob von Stiftung Warentest einheimste und schlicht ein guter Folienrasierer ist.

Auch in dieser Preisklasse mĂŒssen Sie Abstriche beim Design und bei der Ausstattung machen. Beim Braun Series 3 ProSkin 3040s beispielsweise ist die Handhabung etwas umstĂ€ndlicher, da die Scherköpfe fest mit dem Griff verbunden sind und sich den Gesichtskonturen nicht anpassen können. Das lĂ€sst sich jedoch durch entsprechende Armbewegungen ausgleichen. Eine Reinigungsstation findet sich nur bei einigen wenigen GerĂ€ten.

Mit dem Braun Series 5 bzw. dem Philips Series 5000 haben wir Mittelklasserasierer, die Ă€ußerlich ihren großen BrĂŒdern der Luxusklasse Ă€hneln. Das spĂŒren Sie auch am Preis. Diese abgespeckten Versionen bieten zwar einen flexiblen Scherkopf und damit mehr Komfort bei der Rasur, jedoch stehen sie den echten High-End-GerĂ€ten in FunktionalitĂ€t um einiges nach. Die Scherköpfe bieten nicht den Hautschutz, den Sie bei Braun Series 7 bzw. Philips Series 7000 erwarten können. Kurz, sie passen sich den Gesichtskonturen an und ersparen Ihnen damit das Arm-Rudern, rasieren aber lange nicht so gut wie sie aussehen.

Nun hat Philips seine Serie 5000 mit einer Hautkomfortbeschichtung kombiniert und verkauft das Ergebnis als Series 6000. Somit existiert also doch ein Fall von Hautschonung in der Mittelklasse.

Bei diesen Serien lohnt es sich, die Preise zu beobachten. Die Preise Ă€ndern sich zum Teil innerhalb eines Tages. Wenn Sie Geduld haben, erwischen Sie ein GerĂ€t unter 100 Euro bzw. knapp darĂŒber.

Luxusrasierer

Ab Braun Series 7 und Philips Series 7000 kommen wir in das High-End-Segment.

Sie können ein elegantes Design, viel Akku-Power und zahlreiche Features erwarten. Hautirritationen werden minimiert.

Die Unterschiede im Spitzenbereich sind minimal. Die Rasierleistung weichen die GerÀte nur um Nuancen voneinander ab. In unserem Rasierer Test stellten wir fest, dass der Braun Series 7 Àhnlich gut rasiert wie der Braun Series 9. Der Braun Series 9 ist mit dem neuesten Update dennoch der beste Rasierer auf dem Markt.

FĂŒr diejenigen, denen der Series 7 nicht sportlich genug aussieht, hat Braun inzwischen die Series 8 auf den Markt geworfen. Dahinter versteckt sich sozusagen eine Kombination aus Scherkopf Series 7 und GehĂ€use Series 9.

Philips beeindruckte uns mit seinem leistungsfÀhigen Series 9000, jedoch Àndert das nichts daran, dass wir generell nicht so auf Rotationsrasierer stehen. Aber das ist reine Geschmackssache. Die Entscheidung ob Rotationsrasierer oder Folienrasierer hÀngt in dieser Preisklasse nicht von der QualitÀt der GerÀte ab, sondern rein von persönlichen Vorlieben.

Was Sie bei den High-End-Elektrorasierern nicht vergessen sollten, sind die Unterhaltskosten. Die Rasierer sind nicht nur teurer in der Anschaffung, sondern schlagen auch bei der Reinigungsstation, den Reinigungskartuschen und den Ersatzscherköpfen jeweils mit höheren Kosten zu Buche.

Jedoch gibt es auch im High-End-Bereich keine Zauberei. Obwohl diese Elektrorasierer von der Werbung als Wunder deutscher Ingenieurskunst dargestellt werden, stellen auch sie keine Naturgesetze auf den Kopf. Zum einen bleiben Elektrorasierer, gleich ob reine Trocken- oder Trocken-/Nassrasierer, im Endergebnis immer hinter der klassischen Klinge zurĂŒck. Zum anderen kommen Elektrorasierer bei der Rasur am Hals regelmĂ€ĂŸig ins Schwitzen. Das ist auch bei den Flaggschiffen der Markenhersteller so.

Fazit

Wie Sie sehen, fĂ€ngt die Suche nach dem passenden Rasierer damit an, dass man seine PrioritĂ€ten festlegt. Auf die Frage, welcher Rasierer der beste Elektrorasierer ist, kann es keine eindeutige Antwort geben. Es kann immer nur einen Rasierer geben, der am besten zu den persönlichen AnsprĂŒchen passt.

Dabei werden Sie immer Kompromisse eingehen mĂŒssen. Gute GerĂ€te kosten leider eine entsprechende Stange Geld, wĂ€hrend ein toller Preis meist zu Lasten der Hautschonung geht. Bei der allgemeinen Rasierleistung muss das jedoch nicht so sein, wie der Braun Series 3 und der Philips Series 3000 zeigen. Wenn Sie also keine empfindliche Haut haben, werden Sie hier fĂŒndig. Wenn Sie jedoch zu Rasurbrand neigen, sollten Sie von Anfang an in einen höherwertigen Elektrorasierer investieren. Der beste Rasierer auf dem Markt ist laut unserem Test derzeit der Braun Series 9cc.

Wir hoffen, alle Ihre Fragen zu den Rasierer in diesem Test beantwortet zu haben, und freuen uns ĂŒber Ihre Kommentare.

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