Bartpflege Anleitung 2017: So bleibt deine Bartpracht immer gepflegt

Der Bart ist eine Art Statussymbol des Mannes – eine Domäne, die ihnen von den Damen nicht streitig gemacht werden kann. Doch ebenso, wie niemand die Farbe oder die Wuchsform seines Original-Haupthaares beeinflussen kann, genauso wenig kann er die Farbe, Art und die Stärke seines Bartwuchses verändern.

Doch ob man die Barthaare nun pfleglich und gründlich abrasiert, sich einen Drei-Tage-Bart stehen lässt oder einen der vielen Wuchsformen eines Bartes bevorzugt – der Bart oder eben Nicht-Bart muss gepflegt werden, um ebenso auszusehen und um sich damit wohl zu fühlen.

Sie finden in unserem Artikel alles rund um das Thema Bartpflege, welche Geräte es dazu gibt, und welche Art und Weise empfohlen wird, um ein gepflegtes Äußeres zu bekommen und zu behalten.

Ein guter Bart muss gepflegt werden!

Welche Möglichkeiten der Bartpflege gibt es?

Möglichkeit eins ist die glatte Rasur, also das vollständige Entfernen der Barthaare. Je nach Hauttyp und Bartwuchs-Stärke sollte dies einmal täglich erfolgen, wobei abgestimmt auf den Hauttyp die Pflege der Haut dazugehört. Lotion und/oder Rasierwasser helfen, die winzigkleinen Wunden, die beim Rasieren entstehen können, zu schließen und zu desinfizieren.

Doch wir wollen vor allem Ihnen Tipps geben, die Sie sich einen Bart stehen lassen wollen oder dies schon getan haben.

Zur richtigen Bartpflege gehören nicht nur die Rasur des Bartes und dessen Styling, sondern auch die Pflege der Haut, damit diese nicht mit Irritationen reagiert, die sich schlimmstenfalls zu einem ernsten Problem ausweiten können und dazu führen, dass der Bart komplett abrasiert werden muss.

Hier empfehlen vor allem Bartöl (mindert den Juckreiz, gibt dem Bart Vitalität) und Bartshampoo (reinigt den Bart - Haarshampoo ist nicht für die Reinigung des Bartes geeignet!). Diese beiden Produkte gehören in das Badezimmer eines jeden Bartträgers.​

Hilfsmittel rund um die Bartpflege

Wichtig für die Bartpflege ist natürlich ein guter Rasierer, der die frei bleibenden Partien gut glatt rasiert und dabei die Haut schont. Weiterhin wichtig sind eine gute Bartschere und eventuell ein Trimmer. Andere Mittel für die gute Bartpflege sind besonders bei langen Bärten eine spezielle Bartbürste und die Pflegemittel, die sich beim Ausprobieren bewährt haben, wie Rasierwasser, Lotion oder dergleichen.

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Für die perfekte Bartpflege: die passenden Geräte

So verschieden die „Geräte“ auch sind, die Sie für die Bartpflege benutzen können, so wichtig ist ihr richtiger Einsatz. Wichtig sind zunächst die Konturen, die darüber entscheiden, wie der Bart aussehen soll, welche Form er hat und welche Gesichtspartien frei bleiben. Mit dem Rasierapparat haben Sie überall dort die Haare entfernt, wo sie nicht zum gewünschten Bart gehören. Nun ist das Styling an der Reihe, also das In-Form-bringen des Bartes. Dafür ideal geeignet ist die Bartschere.

Damit kann man prima stylen

Für das Styling wird zunächst die Schere oder der Trimmer benötigt, damit die Haare in der Länge sind, wie man sie haben möchte. Doch dann wird es künstlerisch: denn mit dem gleichen Bartschnitt kann man verschiedene Bartformen stylen, also auch jeden Tag ein wenig anders aussehen. Unverzichtbar ist das Bartwachs; auch Bartbalsam ist geeignet. Auf Bienenwachsbasis erhältliche Produkte werden am besten mit den Fingern etwas angewärmt, damit sie geschmeidig werden. Verschiedene dieser Produkte geben dem Bart auch gleich etwas Feuchtigkeit und sorgen so für gesunde Barthaare. Balsam muss mit dem Kamm verteilt werden, damit keine Haare zusammenkleben.

Wer nur einen kleinen Oberlippenbart trägt, muss sich ohnehin täglich rundherum rasieren und sieht dabei genau, wann der Oberlippenbart gekürzt werden muss.

Eine Bartbürste hilft auch gegen gelegentliches Jucken, wie es am Anfang des Bartwachstums üblich ist.

Denn damit wird die Haut massiert und die Barthaare werden gleichzeitig in Form gebracht.

Da die Talgproduktion damit angeregt wird, glänzt der Bart schön und wird geschmeidig.

Für ein tolles Aussehen des Bartes raten wir Ihnen außerdem zur Benutzung eines Bartshampoos. Natürlich kann man beim Duschen oder/und Haarewaschen auch die klassischen Produkte mit benutzen. Doch ein spezielles Bartshampoo kann mehr. Eventuell reagiert der eine oder andere vielleicht auch allergisch auf die Inhaltsstoffe – Sie sollten also die ersten Anwendungen gut beobachten.

Mit dem Trimmer hält man den Bart in Form. Wie hoch dieser eingestellt wird, hängt davon ab, ob der Bart bleiben soll wie er ist, oder ein längeres Wachstum angestrebt wird. Das Bartwachstum liegt bei den meisten Männern zwischen einem halben und einem knappen Millimeter pro Tag.

Ergänzende Produkte zur Bartpflege

An dieser Stelle möchten wir Ihnen einige Produkte vorstellen, von denen wir denken dass Sie vielleicht von Interesse wären:

Bartöl

Wer sollte Bartöl verwenden?
Grundsätzlich ist es irrelevant, ob man einen 3-Tage-Bart oder Vollbart-Träger ist. Natürlich ist es aber bei einem Vollbart wichtiger, Bartöl zu verwenden, denn die ätherischen Öle im Bartöl machen den Bart weicher und pflegen ihn. Dennoch profitieren auch 3-Tage Bärte von der Anwendung, da das Jucken enorm reduziert wird und der Bart vital wirkt.

Bartshampoo

Warum Bartshampoo?
Ein regelmäßiger Waschgang mit Shampoo oder Seife gehört ganz einfach dazu - nicht nur für deine Haare sondern auch für den Bart. 
Bartshampoo reinigt nicht nur deinen Bart, sondern pflegt auch deine empfindliche Gesichtshaut. Sollte jeder Bartträger im Schrank haben.

Auf unserem Portal finden Sie zu allen relevanten Bart Pflegeprodukten ausführliche Informationen:

Bartöl

​Bartshampoo

Bartpflege Sets​

Gerade für längere Bärte ist die Pflege unerlässlich. Daher sollte man hier auf jeden Fall zum Bartshampoo (siehe unsere Empfehlungen links) und vielleicht zum Bartöl greifen.

Rund um das richtige Styling

Was kann die Bartschere am besten?

Die Bartschere ist eine Art Friseurschere, die präzise und sehr scharf schneidet. Sie gehört zur Grundausstattung jedes Bartträgers, da sich damit auch solche Haare stutzen lassen, die sich immer quer stellen im wahrsten Sinn des Wortes.

Eine einfache Papier-oder Haushaltsschere, wie sie sich in jedem Haus findet, sollte man tunlichst nicht verwenden. Sie schädigt die Haarstruktur und ist meist nicht scharf genug, weshalb sie mehr an den Haaren reißt als schneidet.

Wer ein wenig Übung hat, kann den Bart auch mit einer Bartschere und einem Kamm stutzen, wenn kein Trimmer vorhanden ist. Dafür braucht man aber etwas Erfahrung und einen Kamm, der die Haare auf voller Länge hält, wenn Sie schneiden. Sonst fällt das Ergebnis kürzer aus als gewollt.

Welche anderen Geräte sind ergänzend sinnvoll?

Außer dem üblichen Rasierapparat und der Bartschere gibt es noch weitere Helfer, um einen Bart zu pflegen und zu stylen. Zuerst zu nennen wäre da der Barttrimmer, der auf eine bestimmte Länge eingestellt werden kann und so einen Bart auf eine gleichmäßige Länge schneiden kann. Die elektrischen Barttrimmer bestehen meist aus mehreren Aufsätzen, sodass Sie den Richtigen auswählen können.

Wie oft sollte der Bart gestutzt werden?

Der Bartwuchs bei den Herren ist unterschiedlich. Wie schnell Ihre Barthaare nachwachsen, wissen Sie selbst am besten. Wer einen sogenannten Drei-Tage-Bart hat, kann diesen immer wieder wachsen lassen, indem er sich zwischendurch rasiert.

Aber Sie können auch mit dem Barttrimmer den einmal konturgeschnittenen Bart immer wieder auf eine kurze Länge bringen.

Einen Vollbart oder Oberlippenbart müssen Sie stutzen, um gepflegt auszusehen. Alternativ macht das auch ein Friseur. Als Faustregel gilt: Sie müssen ran an den Bart, wenn er anfängt, außer Form zu geraten.

Eine feste Regel gibt es nicht. Sie sollten einfach Ihrem eigenen Urteil vertrauen, und dann zur Schere oder zum Rasierer greifen, wenn es nicht mehr so toll aussieht.

Wer nur einen kleinen Oberlippenbart trägt, muss sich ohnehin täglich rundherum rasieren und sieht dabei genau, wann der Oberlippenbart gekürzt werden muss.

Probleme mit der Haut? Das ist zu tun!

Idealerweise schneidet der Rasierer die Haare ganz nah an der Haut ab, ohne diese zu stark zu beanspruchen. Doch in vielen Fällen wird die Haut gereizt. Dazu kommt die Unverträglichkeit diverser Kosmetikprodukte wie Rasierwasser oder bei Nassrasierern der Rasierschaum. Die Folge sind unter Umständen Hautirritationen, die die Ausmaße eines Ausschlages annehmen können.

Entzündungen, die nach der Rasur auftreten, werden auch als Rasurbrand bezeichnet. Wie anfällig Sie dagegen sind, hängt schon allein vom Hauttyp ab. Denn eine robuste Haut repariert diese kleinen Wunden von allein, während sensible Haut schnell mit Flecken und Pickeln sowie einem unangenehmen Brennen reagiert.

Vermeiden kann man dies mit besonders gut scharfen Rasierklingen und einer Nassrasur, da die Haare durch das Einseifen gut aufquellen und sich so schonender entfernen lassen. Haben Sie jedoch trockene Haut, wird von Dermatologen eine Trockenrasur empfohlen, weil die Nassrasur extrem austrocknet.

Unabhängig davon sollen Sie versuchen Pflegeprodukte zu verwenden, die mit natürlichen Inhaltsstoffen hergestellt sind und dadurch besonders gut verträglich sind. Ein klassischer Rasurbrand heilt nach ein bis zwei Tagen aus. Halten die Probleme aber länger an, sollten Sie einen Dermatologen aufsuchen, der auch, nachdem er die Haut analysiert hat, Tipps zur Rasur geben kann. Mit ihm können Sie sich auch beraten, ob ein Bart angebracht ist, oder aufgrund der Hautgegebenheiten eine täglichen Komplettrasur von Vorteil wäre.

Weitere Tipps und Tricks zur Vermeidung von Rasurbrand erfahren Sie in unserem Ratgeber.

Der Bart und die Mode

Bärte sind der Mode unterworfen, ebenso wie Frisuren und Kleidung. Doch nicht jedem Mann steht jede Bartform. Deshalb ist es wichtig, unter Berücksichtigung der Mode die ideale Bartform zu finden, die Ihr Gesicht unterstreicht und ihm einen zusätzlichen Kick verleiht. Dazu sollten Sie sich damit auseinandersetzen, welche Bartformen es gibt.

Da wäre der allseits bekannte Vollbart, der vor allem denjenigen unter Ihnen steht, die ein sehr schmales Gesicht haben. Denn er bringt Fülle und ist daher nicht für einen Bartträger geeignet, der ein rundes und volles Gesicht hat.

Dabei bleibt noch die Entscheidung, ob die Wangenpartie ausrasiert wird, oder auch mit Barthaaren bedeckt ist.

Dann wäre da noch der sogenannte Henriquatre, der ein volles Gesicht streckt, weil er mehr Kontur in das Gesamtaussehen bringt.

Den Namen hat die Bartform übrigens von Heinrich dem IV., der eine solche Kombi aus Oberlippen-und Kinnbart zur Schau trug, und der hatte ebenfalls ein etwas volleres Gesicht.

Barttrend 2016

gepflegte Bärte sind auch weiterhin im Trend!

In letzter Zeit sehr modisch beliebt ist der Drei-Tage-Bart. Doch auch dafür braucht man einen gewissen Schnitt, damit nicht der Eindruck eines ungepflegten Gesichtes entsteht. Der Drei-Tage-Bart, richtig geschnitten und gepflegt, steht fast jedem Mann, und lässt ein konturenreiches Gesicht weicher erscheinen.

Über alle Maßen beliebt ist der Oberlippenbart, landläufig auch Schnauzbart genannt. Er kann ein langes Gesicht unterbrechen und dadurch kürzer erscheinen lassen. Der Oberlippenbart kann relativ lange Haare haben, aber auch ganz fein und kurz gehalten werden.

Neues auf dem Gebiet der Bartpflege

Ein noch relativ junges Produkt ist Bartcreme, die eine Verbesserung von Bartölen darstellen soll. Sie bietet die gleichen Pflegeeigenschaften, soll aber in der Handhabung bessere Eigenschaften haben. Davon abgesehen – Bart ist derzeit „in“ und daher auch die Zahl der Männer zusehends größer, die nicht völlig glattrasiert durch die Gegend wandeln.

Sollten Sie auch dazu gehören, gibt es viele Möglichkeiten, das Aussehen zu verändern. Denn Bart ist nicht gleich Bart. Und ganz besonders beliebt ist derzeit der kurze Vollbart, der mit dem Barttrimmer leicht in Form zu halten ist. Ob der Kinnbart dabei eine Verbindung zu den Kotletten hat oder nicht, ist Geschmacksache.

Wieder im Kommen, nachdem dieses Pflegeprodukt ein wenig in Vergessenheit geraten war, ist die Bartbürste, die möglichst aus Naturfasern bestehen sollte. Damit können Sie einen Vollbart gekonnt „striegeln“, sodass dieser schön glänzt und die Haare gut gepflegt werden. Diese Bürste sollte in keinem Haushalt fehlen, in dem ein Bartträger wohnt.

Seit der Drei-Tage-Bart wieder stark im Kommen ist, gibt es dafür diverse spezielle Pflegeprodukte, mit denen der kurze, coole Bart immer top gepflegt aussieht. Unabdingbar ist, wenn Sie einen Drei-Tage-Bart haben wollen, der Barttrimmer, denn die gewünschte Länge ist sonst schnell überwunden und zu einem ausgewachsenen Vollbart geworden.

Mit dem Trimmer sollten Sie spätestens aller zwei Tage über den Kurzhaar-Bart fahren, dann sieht er stets gepflegt aus und wie neu. Die neuesten Modelle erlauben eine Länge bis zu 2 Zentimetern, sodass Sie ausprobieren können, ob etwas kürzer oder etwas länger ideal aussieht.

Heute ist der Drei-Tage-Bart durchaus nicht mehr nur für die Freizeit geeignet, sondern gilt auch als bürotauglich. Aus diesem Grund gibt es ein paar Hinweise, welche Länge wie eingeordnet werden kann:

Bis einen halben Millimeter Länge gelten die Bartstoppeln noch als Bartschatten. Der klassische Drei-Tage-Bart ist etwa 1,5 mm lang. Als längster Drei-Tage-Bart, der noch als bürotauglich gilt und in der Öffentlichkeit als gepflegt wahrgenommen wird, gilt der mit bis zu 2,5 mm Länge. Gehören Sie zu Gruppen wie Studenten, Sportlern oder freiberuflich Tätigen, die durch ihr Aussehen ein Statement für ihre Unabhängigkeit setzen wollen, können bis zu 3,5 mm Länge gelten. Alles was drüber geht, sollte entweder früher oder späte zu einem vollwertigen Bart werden, der entsprechend gestylt wird, oder dem Trimmer zum Opfer fallen.

Sie möchten wissen welche Bartformen besonders angesagt sind? Hier geht es zu den Barttrends 2016.

Ansonsten gilt: der Bart ist „in“ und hat sich zu einem allseits akzeptierten Accessoire der Männerwelt gemausert. Er sollte jedoch stets gepflegt sein und dies nicht nur des Aussehens wegen, sondern auch und vor allem, um eine gesunde Haut und gesunde Haare zu bekommen oder zu behalten.

Auch das Konturenrasieren ist wichtig, und sollte spätestens nach zwei Tagen erneuert werden, wenn die Rasur mal für einen Tag ausgefallen ist. Die Pflegemittel werden durch die Forscher der Kosmetikunternehmer ständig verbessert und erneuert. Hier sollten Sie als Bartträger besonders auf dem Laufenden bleiben, um für sich und Ihren Bart stets über das Neueste informiert zu sein. Denn der Bart verdeckt zwar einen Teil des Gesichtes, aber die Kunst ist, diesen verdeckten Teil dennoch pfleglich zu behandeln.

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