Wanderstöcke Test 2019 – der Kaufratgeber

Es gibt sie kaum noch: Wanderer, die auf Wanderstöcke verzichten. Doch die Klassiker aus Holz sind inzwischen Hightech-Stöcken gewichen. Die Auswahl ist groß und es gibt nicht nur drei verschiedene Arten, sondern auch noch jede Menge verschiedene Hersteller und Modelle. Welche Kriterien bei der Auswahl wichtig sind, zeigt der nachfolgende Wanderstöcke Test.



Überblick: Unsere Wanderstöcke Test Kaufempfehlung

Der nachfolgende Trekkingstöcke Test hilft Ihnen, sich für den besten Wanderstock zu entscheiden. Dabei gehen wir auch darauf ein, warum wir einen bestimmten Stock empfehlen. Außerdem gibt es einen Ratgeber, in dem wir die Kriterien vorstellen, die wichtig bei einem Kauf sind.

VERGLEICHSSIEGER

Der mit dem Korkgriff


Der Wanderstock von Effekt Manufaktur ist besonders leicht und überzeugt durch qualitativ hochwertige Materialien, die angefangen von den Griffen bis hin zur Spitze verarbeitet wurden. Allerdings ist der Kaufpreis durch diese Materialien im oberen Bereich angesiedelt.

KAUFEMPFEHLUNG

Leicht verstellbar

Bei den Teleskop Trekkingstöcken von gipfelsport hat uns vor allem die leichte Verstellbarkeit überzeugt. Damit können die Stöcke sowohl von Frauen, wie auch von Männern verwendet werden. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt.

Preissieger

Mit Anti-Shock Dämpfungssystem

Die SONGMICS Wanderstöcke sind besonders preiswert. Außerdem besitzen sie ein Anti-Schock-Dämpfungssystem. Wenn Sie sich für diese Stöcke entscheiden, müssen Sie allerdings einige Abzüge hinnehmen, wie zum Beispiel in der Stabilität.

Warum unsere Empfehlungen so ausgefallen sind, erklären wir im nun folgenden Ratgeber.

Trekkingstöcke Test: Die 3 Arten


Wanderstöcke sind eine sinnvolle Unterstützung nicht nur im Gebirge, sondern auch beim Gehen über Schnee oder bei der Durchquerung von Bächen und Geröllhalden, da sie die Balance erhöhen. Sehr gut geeignet sind Trekkingstöcke auch bei Menschen, die an Erkrankungen der Wirbelsäule oder der Gelenke leiden sowie bei übergewichtigen Wanderern.

Doch auch immer mehr gesunde und junge Personen greifen auf Trekkingstöcke zurück. Denn vor allem beim Abstieg im Gebirge werden so das Knie und die Gelenke weniger belastet. Wanderstöcke lassen sich in drei verschiedene Kategorien einteilen, wobei der Wanderstock aus Holz kaum noch Verwendung findet. Stattdessen wird auf modernere Stöcke zurückgegriffen. Diese drei Arten gibt es:

Teleskop Wanderstöcke Vergleich – Die günstigen


Bei Teleskop Wanderstöcken handelt es sich um die Stöcke, die heute am meisten im Gebrauch sind. Denn sie sind preiswert, mittelschwer und bestehen in der Regel aus Aluminium.

Trekkingstöcke faltbar Test - Platzsparend und leicht


Faltbare Trekkingstöcke sind besonders leicht und lassen sich durch ihren Mechanismus platzsparend verstauen. Sie werden überwiegend aus Carbon gefertigt und sind daher entsprechend teuer. Von Nachteil ist, dass es meistens keine unterschiedlichen Stocklängen gibt.

Wanderstock aus Holz – Der Klassiker


Der Klassiker, der schon seit vielen Jahrhunderten im Einsatz ist, wird aus Holz hergestellt und findet kaum noch Verwendung. Denn er lässt sich nicht zerlegen, ist dadurch nur schlecht zu verstauen und ist gleichzeitig sehr schwer.

Wanderstöcke Kaufempfehlung: Die besten Wanderstöcke im Vergleich

Egal, ob Sie die Wanderstöcke bei einer einfachen Wanderung einsetzen möchten oder bei einer schwierigen Trekkingtour - moderne Trekkingstöcke sorgen für einen sicheren Halt und gehören heute zu jeder Trekkingausrüstung. Bergab unterstützen sie die Gelenke, bergauf sorgen sie für Schwung. Ein guter Wanderstock beugt Unfällen vor und mindert das Verletzungsrisiko.

Beim Kauf ist auf zahlreiche Kriterien zu achten. Um einen Überblick zu geben, stellen wir einige Trekkingstöcke im Wanderstöcke Test vor . Dafür haben wir die wichtigsten Eigenschaften verglichen und präsentieren die drei besten Stöcke in unserem Vergleich. Diese sind nach unserer Meinung die Besten, die derzeit auf dem Markt sind.

Der Vergleichssieger im Überblick

Beschreibung

Unser Vergleichssieger sind die Effekt Manufaktur Wanderstöcke aus 3K Carbon. Denn sie überzeugen in gleich mehreren Aspekten. Durch die verwendeten Materialien sind die Stöcke besonders leicht und wiegen lediglich zusammen 450g. Dazu tragen auch die Korkgriffe bei, die dafür sorgen, dass die Wanderstöcke sicher in der Hand liegen.

Die Gummipuffer an der Spitze dämpfen jeden Schritt - sie lassen sich sehr gut verstauen, denn zusammengelegt sind sie lediglich 53cm lang. Hergestellt sind die Stöcke in Deutschland und der Hersteller bietet die Möglichkeit, die Trekkingstöcke zunächst einmal unverbindlich auszuprobieren und gegebenenfalls wieder zurückzugeben.

Vorteile
  • Sehr leicht
  • Zusammengeklappt nur 53 cm lang
  • Unverbindliches Ausprobieren möglich
  • Verwendung von Hightech Materialien
Nachteile
  • Hoher Anschaffungspreis

Die Kaufempfehlung im Überblick

Beschreibung

Die gipfelsport Teleskop Trekkingstöcke sind unsere Kaufempfehlung, da hier Qualität und Preis stimmen. Die Stöcke sind aus Aluminium gefertigt und besitzen eine Anti-Shock-Dämpfung, die Ihre Gelenke schont. Für die Spitze gibt es ein austauschbares Set, wie zum Beispiel Trekkingteller, Schneeteller und eine Gummispitze.

Mit einem Drehverschluss lässt sich der Wanderstock praktisch in der Höhe verstellen und zusammenschieben. Ein Kritikpunkt ist der Gummigriff, der nicht atmungsaktiv ist und die Schlaufe am Griff besitzt eine raue Naht, sodass sie an den Gelenken scheuert. Die Stöcke können übrigens auch für Nordic Walking eingesetzt werden.

Vorteile
  • Akzeptable Qualität zum guten Preis
  • Schnelles Verstellen und Zusammenschieben
  • Einsatz auch für Nordic Walking möglich
Nachteile
  • Kein atmungsaktiver Griff
  • Handschlaufe steuert die Gelenke auf

Der Preissieger im Überblick

SONGMICS Wanderstöcke: Mit Anti-Shock Dämpfungssystem

Beschreibung

Auch die preiswertesten Stöcke in unserem Wanderstöcke Test – die SONGMICS Wanderstöcke - besitzen ein gefedertes Dämpfungssystem, wodurch aktiv einer Überbelastung der Gelenke vorgebeugt wird. Die Stöcke lassen sich stufenlos einstellen mithilfe eines Drehmechanismus.

Auf den Stöcken befindet sich eine Skalierung, wodurch sie sich nach dem Zusammenschrauben auch wieder schnell auf die ursprüngliche Größe einstellen lassen. Der Handgriff besteht aus einem Schaumstoffmaterial, das sehr gut Schweiß aufsaugt. Auch diese Wanderstöcke werden mit einem Set aus verschiedenen Schraubentellern und Spitzen geliefert.

Vorteile
  • Sehr preiswerte Wanderstöcke
  • Atmungsaktive Griffe
Nachteile
  • Schwerer als die meisten Konkurrenten
  • Größeres Packmaß

Wanderstöcke Kaufkriterien: Darauf sollten Sie achten


Wanderstöcke werden entweder aus Carbon oder aus Aluminium gefertigt. Carbonfaser ist besonders leicht und trotzdem stabil. Doch es gibt noch einige weitere Kriterien, die ebenfalls wichtig sind, wenn Sie Trekkingstöcke kaufen möchten.

Sehr wichtig ist zum Beispiel auch der Griff, der aus hochwertigem Material gefertigt sein sollte, denn einfaches Kunststoff sorgt für schwitzige Hände. Geht es auf längere Touren, sind auch das Gewicht und das Packmaß entscheidend. Die Spitzen sind verantwortlich dafür, dass die Stöcke nicht wegrutschen. Welche Auswahlkriterien bei Wander- und Trekkingstöcken gibt es noch?

Material: Möglichst robust, aber trotzdem leicht


Carbon ist ein Material, das besonders leicht ist, dafür aber auch recht teuer. Daher sind die meisten Wanderstöcke aus Aluminium gefertigt. Gegen Kohlefaser sprach früher die hohe Zerbrechlichkeit - dies hat sich zwischen allerdings geändert und heute sind Carbon Stöcke sehr widerstandsfähig.

Trotzdem ist es immer noch so, dass bei einer Überbelastung Carbon schneller bricht, als zum Beispiel Aluminium. Aluminium hingegen ist sehr preiswert, neigt aber dazu sich zu verbiegen und ab einem bestimmten Winkel auch zu zerbrechen.

Schlaufe und Handgriff: Ergonomisch und rutschhemmend


Was viele nicht wissen: Dem Handgriff und der Schlaufe kommen eine hohe Bedeutung zu. Denn der Griff ist die Stelle, mit der Sie über die gesamte Wanderung Kontakt haben. Daher muss der Griff nicht nur ergonomisch geformt sein, sondern auch noch atmungsaktiv. Günstige Wanderstöcke bestehen meistens aus Kunststoff, während teurere Modelle Kork verwenden. Kork und Schaumstoff sind rutschhemmend und atmungsaktiv, während Kunststoffgriffe schnell zu Blasen führen.

Auch die Schlaufe ist ein wichtiges Kaufkriterium. Denn ist diese nicht weich gepolstert, kann dies zu Hautreizungen bis hin zu Bläschen führen. Hochwertige Wanderstöcke nutzen entweder ein Neopren-Material oder verwenden Vlies-Material.

Packmaß und Gewicht: Leicht und klein


Wenn Sie die Stöcke auch im oder am Rucksack transportieren möchten oder wenn Sie längere Strecken zurücklegen, sind das Packmaß und das Gewicht der Stöcke sehr wichtig. Doch auch bei der Anreise, zum Beispiel in öffentlichen Verkehrsmitteln, kommt dem Packmaß eine hohe Bedeutung zu.

Während der Wanderung sind leichte Stöcke ebenfalls besser geeignet, da sie bei jedem Schritt nach vorne schwingen. Je weniger die Schwungmasse ist, umso kräftesparender können Sie wandern. Außerdem lässt sich die Stockspitze bei leichten Stöcken genauer setzen.

Spitzen: Widerstandsfähig und auswechselbar


Die Stockspitzen bestehen aus Metall, am häufigsten wird Wolfram verwendet. Durch einen Überzug mit Karbid sind die Spitzen besonders widerstandsfähig. Qualitativ hochwertige Modelle besitzen auswechselbare Spitzen.

Dadurch ist es möglich die Spitzen herauszuschrauben, andere Formen zu verwenden oder sie bei Verschleiß zu ersetzen. Außerdem gibt es für gängige Modelle Schutzkappen aus Gummi, die zum Beispiel dann gut geeignet sind, wenn längere Asphaltstrecken genutzt werden. Sie sorgen für einen besseren Grip und schützen die Metallspitzen vor Verschleiß.

Tipps: Richtige Länge finden


Das A und O beim Kauf von Trekkingstöcken ist die Wahl der richtigen Länge. In unserem Wanderstöcke Test haben wir die wichtigsten Kaufkriterien vorgestellt. Die Länge ist nicht unbedingt ein Kaufkriterium, denn die meisten Stöcke lassen sich in ihrer Länge vorstellen. Der richtigen Länge kommt jedoch eine wichtige Bedeutung zu, wenn es darum geht, die Stöcke korrekt einzustellen.

Die einfachste Möglichkeit ist es, die Stöcke an den Griffen zu halten und mit der Spitze auf den Boden aufzusetzen. Führen Sie die Ellbogen dabei an Ihren Körper. Bei einem richtig eingestellten Stock stehen die Unterarme in einem 90° Winkel zu den Oberarmen. Befinden sich die Hände tiefer als Ihre Ellbogen, dann sind die Stöcke zu kurz und umgekehrt zu lang. Außerdem gibt es noch eine Faustregel zum Einstellen, die besagt:

  • Optimale Wanderstock Länge = Körpergröße x 0,68

Fazit Test Nordic Walking Stöcke: Der Stock muss passen


Wanderstöcke helfen dabei bei einem Abstieg den Körper zu entlasten und sind nicht nur für ältere Wanderer eine sichtliche Erleichterung. Trotzdem wird auch mit einem tollen Trekkingstock eine Gipfelwanderung nicht zum Spaziergang. Mit Wanderstöcken erreichen Sie allerdings, dass Sie sicherer unterwegs sind. Gerade bei schwierigeren Touren sollten Sie nicht am falschen Ende sparen und sich für ein Modell entscheiden, bei dem Sie zum Beispiel wegen eines schlecht verarbeiteten Griffs Blasen an den Händen bekommen. Nutzen Sie unseren Wanderstöcke Vergleichstest, um sich für das beste Angebot zu entscheiden.

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Matthias

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