Vollbart wachsen lassen

Früher pflegten Väter ihren Söhnen mit auf den Weg zu geben: „Junge, wenn aus dir ein richtiger Mann werden soll, musst du ein Haus bauen, ein Kind zeugen und einen Baum pflanzen!“ Heutzutage gilt: „Junge, wenn du ein Mann sein willst, lass dir erstmal einen Bart wachsen!“

Waren vor einigen Jahren noch Männer mit Bart nicht salonfähig, gilt heutzutage: Nur Bart ist smart. Männern mit Bart kauft man so ziemlich alles ab, sei es dass sie einfühlsame, frauenverstehende und auch mal tränenvergießende Persönlichkeiten sind oder aber auch dass sie zur Not in der sibirischen Wildnis einen Bär mit bloßen Händen erlegen könnten. Kurz also: Der Bart gehört dazu! Gott sei Dank sind laut neuesten Umfragen auch die Frauen zunehmend angetan von bärtigen Männern, allerdings nur, wenn der Bart gepflegt aussieht.

Aber wie lässt man sich am besten in einer gepflegten Form einen Bart, am besten einen Vollbart, wachsen?

Vollbart wachsen lassen

1. Einfach wuchern lassen.

Geeignet für den Zeitlegastheniker, der morgens eh keine Lust und auch keine Zeit hat, zum Rasierer zu greifen. Vorausgesetzt, dass der Robinson-Crusoe-Look irgendwann wieder in ist, ist das die einfachste Art, modisch auf dem neuesten Stand zu bleiben.

Für alle anderen jedoch, die einen gepflegten Vollbart vorweisen möchten, sind folgende Tipps hilfreich:

2. Hautpflege

Voraussetzung für einen schönen, gepflegten Vollbart ist eine gesunde Gesichtshaut. Problemhaut wie starke Akne oder Pickel sollte zunächst vom Hautarzt behandelt werden, ehe das Vorhaben „Vollbart wachsen lassen“ in die Tat umgesetzt wird. Ansonsten sollten, um das Hautbild zu verbessern, pflegende Cremes oder Lotionen verwendet mit Vitamin-B-Komplex.

3. Zeit berücksichtigen und Ausdauer zeigen

Zu beachten ist, dass ein Vollbart logischerweise nicht über Nacht wächst. Genaugenommen wachsen Barthaare pro Tag durchschnittlich um ca. 0,4 mm, so dass nach einem Monat die Barthaare etwa einen Zentimeter lang sind. Da der Übergang von einem 3-Tage-Bart zu einem Vollbart zum Teil etwas ungepflegt aussehen kann, bietet sich an, das Vorhaben auf ein verlängertes Wochenende oder den Urlaub zu schieben, gerade wenn man möglicherweise im Job aufgrund von Kundenkontakt auf ein gepflegtes Äußeres angewiesen ist.

Eine wichtige Rolle für den Bartwuchs spielt auch der Testosteron-Spiegel. Je höher er ist, desto besser und schneller wachsen die Haare. Um den Testosteronspiegel anzuheben, eignen sich Krafttraining sowie eine erhöhte Proteinzufuhr, beispielsweise durch Fleischkonsum, ganz gut. Insgesamt sorgt eine ausgewogene und vitaminreiche Nahrung sowie genügend Wasseraufnahme dafür, dass die Barthaare etwas schneller die gewünschte Länge erreichen. Hilfreich ist auch Stressvermeidung sowie ausreichend Schlaf, um das Haarwachstum zu begünstigen. Hier unser ausführlicher Artikel zum Thema Bartwachstum anregen mit allen Tipps & Tricks.

4. Bartöl

Gewöhnen sollte man sich auch an das lästige Jucken, das das Bartwachsen mit sich bringt, aber keine Sorge: das Jucken lässt bei Erreichen einer gewissen Länge nach, denn die Haarspitzen werden stumpfer, so dass Hautirritationen nicht mehr zu befürchten sind. Ist das Jucken unerträglich, schafft Bartöl Abhilfe: nicht nur, dass es den Bart schön zum Glänzen bringen, sondern es spendet der Haut unter dem Bart auch Feuchtigkeit. Nur wenige Tropfen genügen: Einfach einmassieren und ein wenig warten, bis der Juckreiz aufhört.

Hier gibt es noch mehr Informationen zum Wundermittel Bartöl.

5. Notwendige Utensilien wie Barttrimmer, Konturentrimmer und Schere

Barthaare wachsen nicht gleichmäßig lang und auch nicht gleichmäßig dicht, so dass es notwendig ist, die Haarlängen nach Erreichen einer gewissen Grunddichte und -länge mithilfe eines Barttrimmers zu stutzen, wenn man eine gleiche Linie erreichen möchte.

Auch zum Thema Barttrimmer findet man auf unserem Portal alles, was man darüber wissen sollte.

Darüber hinaus müssen die Stellen, an denen kein Bart wachsen soll, täglich rasiert werden und der Bart sollte mit einem Kantentrimmer an Wange und Kinn in die gewünschte Form gebracht werden. Hat der Bart eine Länge von mindestens einem Zentimeter erreicht, ist ein Barttrimmer nicht mehr hilfreich und sollte durch eine Bartschere ersetzt werden. Mit dieser lassen sich Ungleichmäßigkeiten schnell beheben.

6. Pflege des Bartes

Wenn der Bart die richtige Form und Länge hat, ist es sehr wichtig, sich nicht auf diesem Erfolg auszuruhen, sondern den Bart mithilfe von Bartshampoo und Bartkamm oder -bürste zu pflegen. Da nach den Mahlzeiten gerne mal Krümel oder sonstige Essensreste in den Barthaaren hängen bleiben, muss der Bart täglich durchgebürstet und mit einem Bartshampoo gewaschen werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass der Vollbart gepflegt und ansprechend aussieht. Auch lästige Knoten und das Abstehen von Haaren können durch tägliches Bürsten verhindert werden. Das Bartöl kann – sparsam eingesetzt – weiterverwendet werden, um dem Bart einen angenehmen Glanz zu verleihen und die Haare mit Feuchtigkeit zu versorgen.

7. Finger weg von „Wundermitteln“

Es kling zu schön um wahr zu sein: auf dem Markt sind viele Produkte, die den Bart angeblich in doppelt so schneller Zeit wachsen lassen, und auch wenn es verlockend klingt: die Erfahrung zeigt, dass die Mittel mehr Schein als Sein und zudem auch noch sündhaft teuer sind. Minoxidil ist hier eine Ausnahme und hilft tatsächlich beim Bartwuchs (und auch dem Haarwuchs allgemein). Mehr dazu in unserer ausführlichen Minoxidil Vorstellung

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