Spannungsprüfer Test 2019: Die besten Spannungsprüfer im Vergleich

Qualitätssieger

Spannungsprüfer zweipolig 

Die Duspol Reihe von Benning genießt unter Elektronikern einen guten Ruf. Sie können bis zu 1000 Volt und CAT4 messen und profitieren von einem Vibrationsalarm und einer sehr robusten Verarbeitung. Aufgrund des Preises spielt das Modell in der höchsten Liga.

Kaufempfehlung

 kontaktlos und zweipolig

Ein durch und durch sicheres und genaues Gerät, das mit einer Vielzahl von Messmöglichkeiten und Arbeitshilfen ausgestattet ist. Gleichstrom, Wechselstrom, einpolige Messungen und Drehfeldprüfungen, Kabelbruchdetektion – alles kein Problem bis zu 1000 Volt und CAT4. Allerdings ist das Display unbeleuchtet.

Preissieger

Spannungsprüfer zweipolig 

Ein sehr günstiges Gerät für Kleinigkeiten rund um die eigenen 4 Wände. Mit diesem Spannungsprüfer können Sie bis zu 400 Volt bis zu CAT2 und nach Modifikation bis zu CAT3 messen. Ansonsten bietet das Modell von Pancontrol aber keine zusätzlichen Features.

Ein Spannungsprüfer darf in keinem Haushalt fehlen. Denn nicht nur für Elektriker hat das Elektro-Messgerät einen ungeheuren Wert, sondern auch für jeden Nicht-Elektriker, der hin und wieder mit technischen Geräten in Kontakt kommt.

So kann eine präzise Messung einer Stromspannung, sei es bei einer Steckdose, einer Lampe, am Auto oder an vielen anderen Stellen im Haushalt lebensrettend sein.

Wir haben in unserem Spannungsprüfer Test die besten Geräte für Sie herausgesucht.

Was ist ein Spannungsprüfer? (+ wichtige Sicherheitsinfo!)


Ein Spannungsprüfer ist ein Gerät, mit welchem man die Spannung von Strom messen kann. So sind Sie in der Lage, die Spannungsfreiheit von einem Stromkreis sowie auch die Wechsel- und Gleichspannung auszumachen.

Andere Namen für Spannungsprüfer sind: Phasenprüfer (für einpolige Geräte), Spannungstester, Stromprüfer, Spannungsmesser oder Elektrotester. Außerdem unterscheidet man zwischen Geräten, die für die Niederspannung oder für die Hochspannung ausgelegt sind.

Selbstverständlich müssen Spannungsprüfer so konzipiert sein, dass sie für den Elektriker bzw. Laien-Anwender maximale Sicherheit gewährleisten. So darf es weder zu Körperdurchströmungen, noch zu Störlichbogenbildung kommen.

Beim Kauf eines Spannungsprüfers kommt es auf vier wichtige Fragen an:

Wie sind die Umgebungsbedingungen?

Wie hoch ist die Spannung, die gemessen werden soll (Hoch- oder Niedrigspannung)?

Welche Art der Spannung muss gemessen werden (Wechsel-, Gleichstrom usw.)?

In welcher Messmittelkategorie muss gemessen werden? (CAT1, Cat2, Cat3, Cat4)

Info: Die Messkategorie bestimmt, wie stark die Spannung sein soll. Die Spannung wird zum Beispiel stärker, je näher Sie an der Stromquelle arbeiten. Hier ist äußerste Vorsicht geboten, denn sofern Sie Ihren Stromprüfer einer Spannung aussetzen, für die dieser nicht ausgelegt ist, kann das lebensgefährlich enden. Insofern muss Ihr Gerät anzeigen, für welche Überspannungskategorie (CAT+Zahl) und für welchen Spannungsbereich (Volt) es ausgelegt ist. Bevor Sie also einen Phasenprüfer kaufen, müssen Sie einschätzen, wie hoch dieser messen soll.

Bei einem Spannungsprüfer unterscheidet man zwischen drei Unterarten:

2 poliger Spannungsprüfer 

Ein zweipoliger Spannungsprüfer ist so ziemlich das gängigste Gerät. Mit diesem lassen sich zum einen die Spannungsfreiheit, als auch zum anderen die Spannung messen, wobei es in der Regel auch in der Lage ist, Unterputzleitungen und Kabelunterbrechungen ausfindig zu machen.

Ein Zweipoliger besteht aus zwei Prüfelektroden (Prüfspitzen) und einer Anzeige, die zumeist über LCD oder LED betrieben wird. So werden entweder beide Prüfspitzen mit einem Kabel zur Anzeige verbunden oder aber nur eine Prüfspitze hat ein Kabel, während die andere direkt an der Anzeige eingebaut ist.

Im Alltag eignen sie sich ideal für die Spannungsmessung im Haushalt, am Auto und für das Prüfen von Batterien oder von Stromnetzen.

1 poliger Spannungsprüfer 

Der einpolige Spannungsprüfer (oder auch Phasenprüfer) erinnert von der Form her stark an einen Schraubenzieher und ist daher sehr minimalistisch. Da jedoch die Messgenauigkeit im Vergleich zum zweipoligen Spannungsprüfer recht schlecht ist, lohnt sich die einpolige Variante ausschließlich für sehr einfache elektronische Arbeiten. So werden Sie nur anhand eines einfachen Aufglimmens einer Lampe darauf hingewiesen, wenn sich ein Objekt unter Spannung befindet.

So können Sie eine Steckdose oder eine Lampe montieren – für mehr reicht es jedoch nicht.

In Fachkreisen wird der einpolige Phasenprüfer gar als „Lügenstift“ bezeichnet, eben weil auf seine Ergebnisse kaum Verlass ist.

Berührungsloser Spannungsprüfer 

Ein berührungsloser oder auch kontaktloser Spannungsprüfer ist eine sehr praktische Wahl, wenn Sie zum Beispiel einen Kabelbruch oder defekte Sicherungen finden wollen. Diese Art des Spannungsprüfers eignet sich nämlich dazu, Spannungen durch eine Isolierschicht zu untersuchen.

Allerdings hat der kontaktlose Spannungsprüfer auch einen Nachteil. So kann er ausschließlich Wechselspannungen wahrnehmen (und keine Gleichspannung), weil sie lediglich das Magnetfeld prüfen und kapazitativ arbeiten. Praktisch bedeutet das, dass Sie zum Beispiel keine Ladekabel für ein Smartphone untersuchen können – dieses arbeitet nämlich nur in eine Richtung. Im Haushalt kann diese Variante, genau wie der zweipolige Spannungsprüfer, hervorragend für verschiedene Bereiche eingesetzt werden.

Spannungsprüfer Test: Unsere TOP 3 im Detail 


Unsere TOP 3 kommen von den Herstellern VOLTCRAFT, Benning und Pancontrol. Im Folgenden gehen wir auf die verschiedenen Charakteristika der Empfehlungen ein und zeigen Ihnen die Vor- und Nachteile.

Die Kaufempfehlung im Überblick

VOLTCRAFT vc-55 kontaktlos und zweipolig 

Beschreibung

Unsere Kaufempfehlung ist ein kontaktloser und zweipoliger Alleskönner. Er misst bis zu 1000 Volt bei CAT3 und bis zu 600 Volt bei CAT4 und ist sowohl für Wechsel-, als auch für Gleichstromprüfungen ausgestattet.


Eine LED- und LCD Anzeige gewährleistet das Ablesen von Wechsel- und Gleichstrom, aber auch von Polaritätsprüfungen. Zudem profitieren Sie von möglichen Drehfeldprüfungen und von einpoligen Phasenprüfungen zwischen 100-680 V für AC. Eine hilfreiche Arbeitsstütze ist außerdem die Messstellenbeleuchtung.


Ein aufsteckbarer Prüfadapter ist integriert, um auch Steckdosen sicher messen zu können.

Kunden berichten, dass die Benutzung äußerst einfach und selbsterklärend ist. Gerade auch die Messstellenbeleuchtung erleichtert die Arbeit enorm


. Das akustische Signal, sobald die Spannung droht zu hoch zu werden, gibt dem Nicht-Elektriker die nötige Sicherheit. Etwas lästig ist, dass das Display nicht beleuchtet ist und somit das Messen in dunklen Räumen erschwert wird. Die integrierte Taschenlampe zeigt währenddessen vom Bildschirm weg.


Insgesamt bekommen Sie aber ein solides Gerät, dass im Haushalt praktisch alles, was mit Strom zu tun hat, zuverlässig und sicher messen kann. Daher hat es der VOLTCRAFT vc-55 zur Kaufempfehlung in unserem Phasenprüfer Test geschafft.

Vorteile
  • Bis zu CAT4 einsetzbar (bei 600 Volt)
  • Bis zu 1000 Volt messbar (bei CAT3)
  • Mit Prüfadapter für Steckdosen
  • Integrierte Taschenlampe
  • Drehfeldprüfungen möglich
  • Einpolige Phasenprüfung möglich
  • Für Wechsel- und Gleichstrom
  • Kontaktlos und zweipolig
  • Akustisches Signal, sobald die Spannung zu hoch wird
Nachteile
  • Display nicht beleuchtet

Der Qualitätssieger im Überblick

Beschreibung

Unser Qualitätssieger kommt mit einem recht hohen Preis daher, weiß aber durch ein hohes Messvermögen und Robustheit zu überzeugen. Der Hersteller Benning ist zudem für hohe Qualität unter Elektrikern bekannt und ist mit seiner Produktreihe „Duspol“ populär geworden.


Es handelt sich um einen Spannungsprüfer bis zu 1000 Volt sowohl für AC, als auch für DC Strom. Die Überspannungskategorie des Geräts ist CAT3 bis zu 600 Volt und CAT4 bis zu 1000 Volt. Damit können Sie bis in die höchste Stufe messen, die für ein Spannungsgerät zulässig ist.


Das Modell ist zusätzlich mit einer LED Anzeige, einem Vibrationsalarm für eine klare Erkennung der Spannung und einer LED Messstellenbeleuchtung ausgestattet. Außerdem ist es fähig zur Polaritätsprüfung und zur einpoligen Außenleiterprüfung. Die Diodenprüfung erfolgt sowohl über Durchgangs- als auch über Sperrrichtung. Auch ein 30 mA FI-Schutzschalter ist integriert.


Zu einem rundum-sorglos Gerät wird der Benning digital dank des eingebauten berührungslosen Kabelbruchdetektors.

Die sehr hohe Kundenzufriedenheit hat uns dazu bewegt, dieses Modell zu unserem Qualitätssieger zu machen. So erklären eine Vielzahl von Kunden, dass das Gerät stets vertrauenswürdig ist und absolut sicher arbeitet.


Die Selbsttestfunktion schafft zusätzliche Sicherheit und auch die Verarbeitung ist sehr robust.

Wer etwas Geld sparen möchte, kann übrigens zum „kleinen Bruder“ Modell, dem Benning Duspol Expert, greifen. 


In Sachen Messgenauigkeit und Messleistung, sowie bei der Sicherheit steht das günstigere Modell dem Duspol Digital in nichts nach. Jedoch mangelt es etwas an der Handhabung, da das Gerät recht groß ist. Auch sollen die LEDs nicht richtig verbaut sein, was das Ablesen bei dunklen Verhältnissen erschwert. Zudem fehlt das akustische Signal bei einem zweipoligen Spannungstest.

Vorteile:

Vorteile
  • Bis zu 1000 Volt
  • CAT3 und CAT4
  • Mit Vibrationsalarm
  • Polaritätsprüfung und zweipoliger Spannungstest möglich
  • Arbeitet sicher und genau
  • Robuste Verarbeitung
  • Mit berührungslosem Kabelbruchdetektor
Nachteile
  • Recht teuer

Der Preissieger im Überblick

Beschreibung

Ein sehr günstiges und daher minimalistisches Gerät. Mit einer Messkategorie bis zu CAT3 und einer maximalen Spannungsmessung von 400 Volt eignet es sich für kleinere Elektronikarbeiten im Haushalt. Dank der integrierten Spitzen und Schutzkappen zum Aufschrauben können Sie auch Steckdosen sicher überprüfen.


Die Wertigkeit ist trotz des niedrigen Preises sehr hoch und liefert höchste Sicherheit. Es liegt gut in der Hand und ist kinderleicht zu bedienen. Zudem berichten Kunden, dass sowohl einfache Elektroinstallationen, wie auch FI-Schalter Funktionen blitzschnell gemessen werden können.


Letztendlich überzeugt der Spannungsprüfer von Pancontrol aufgrund des günstigen Preises. Er tut, was er tun soll – und das zuverlässig. Allerdings müssen Sie auf etwaige Sonderfunktionen wie zum Beispiel bei unserem Qualitätssieger verzichten.

 

Zudem müssen Sie Acht geben, dass Sie das Gerät nicht für zu hohe Spannungen (über 400 Volt) verwenden.

Negativ berichtet wird nur, dass sich die eigentliche Messkategorie auf CAT2 beschränkt und nur mit dem Aufschrauben einer Gummikappe auf CAT3 erhöht werden kann. Diese Lösung wirkt leicht provisorisch, funktioniert aber.

Vorteile
  • Günstiger Preis
  • Robust Verarbeitung
  • Schnelle und zuverlässige Messung
  • Leichte Handhabung
  • Bis CAT3 möglich
Nachteile
  • CAT3 nur mit Aufsetzen der Gummikappe möglich
  • Kann nur bis 400 Volt messen
  • Keine Zusatzfunktionen (akustischer Alarm usw.)

Phasenprüfer benutzen – darauf müssen Sie unbedingt achten


Zunächst einmal müssen wir definieren, dass ein Phasenprüfer ein einpoliger Spannungsprüfer ist. Dieser funktioniert anders als ein zweipoliger Spannungsprüfer. Daher werden wir die wichtigsten Infos zur Anwendung von beiden Gerätetypen zusammenfassen.

1.) (Einpoligen) Phasenprüfer benutzen

Mit einem Phasenprüfer haben Sie die Möglichkeit zwischen 100 und 250 Volt zu messen. Sie führen dazu die Spitze an einen Stromkontakt wie zum Beispiel in eine Steckdose. Zeitgleich legen Sie Ihren Finger an das hintere Ende des Schraubendreher-ähnlichen Prüfungsgerät.

Wird nun eine Stromspannung wahrgenommen, beginnt die eingebaute Glimmlampe zu glühen. Achten Sie bei der Benutzung auf folgende Hinweise:

Damit Sie sicher sein können, wenn ein Stromkontakt wirklich stromlos ist, sollten Sie Ihren Phasenprüfer unbedingt an einem Objekt testen, das sicher eine Spannung aufweist. So vermeiden Sie, dass sie mit einem defekten Phasenprüfer ein eigentlich unter Spannung stehendes Objekt falsch identifizieren.

Stellen Sie sicher, dass Sie das Aufglühen der Glimmlampe richtig wahrnehmen können. Dunkeln Sie gegebenenfalls den Bereich drum herum ab, falls zu viel Licht einfällt.

Sie können einen Phasenprüfer nicht für Halogentrafo benutzen. Diese arbeiten nämlich nur mit 12 Volt.

Verwenden Sie niemals zwei einpolige Stromprüfer zur gleichen Zeit.

2.) Zweipoligen Spannungsprüfer benutzen

Bei einem zweipoligen Spannungsprüfer ändert sich das Prozedere ein wenig. Wir stellen Ihnen eine Anwendungsanleitung strukturiert vor:

Erster Test: Führen Sie die beiden Spitzen der Pole zusammen, sodass sich die Prüfelektroden vom Spannungsprüfer berühren. Wenn die Anzeige aufleuchtet bzw. reagiert, funktioniert Ihr Gerät und Sie können (fast) starten. Für noch mehr Sicherheit sollten Sie auch hier einen weiteren Test an einem spannungsgeladenen Objekt (bei dem Sie optimalerweise die exakte Spannung kennen) durchführen, um zu erkennen, ob das Gerät genau misst.

Stellen Sie den richtigen Strom ein (AC oder DC, Gleich- oder Wechselstrom).

Stellen Sie den Spannungsbereich ein (Bis wie viel Volt soll gemessen werden?).

Achten Sie darauf, dass Sie bei Starkstrom- oder extrem spannungsgeladenen Geräten wie einen Elektroherd oder bei Klimaanlagen einen Fachmann konsultieren, um diese zu installieren.

Spannungsprüfer Test: Fazit 


Die Suche nach einem Spannungsprüfer sollte Ihnen nicht zu viel Zeit und Nerven abverlangen. Sie müssen jedoch die nötige Messkategorie, die nötige Stromart und die maximal zu messende Spannung im Vorfeld wissen. Ein einpoliger Spannungstester ist ziemlich ungenau, weswegen Sie lieber auf einen zweipoligen oder berührungslosen Spannungstester zurückgreifen sollten. Unsere TOP 3 erfüllt zudem alle wichtigen Aspekte. Alle Modelle liefern eine hohe Qualität und exakte Messergebnisse. Eine tolle Ergänzung zu einem Spannungsprüfer, ist ein Multimeter, oder auch ein Leistungssucher, welche es bereits ab 25 Euro gibt.

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit diesem Test bei der Suche eines guten Spannungsprüfers helfen konnten.

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Matthias

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