Rasurbrand vermeiden

Die Rasur, vorwiegend der Gesichtshaare bei Männern, gehört für viele zum täglichen Ritual der Körperpflege. Auch und besonders diejenigen, die einen Bart tragen, müssen sich rasieren, um die Konturen zu ziehen und den Bart in Form zu halten.

Leider geht die Rasur nicht immer rund...
Wohl jeder hat bei einer Rasur schonmal den sogenannten Rasurbrand, also gerötete Haut und Pickel, erlebt. Da dieser recht unangenehm ist, haben wir diesen Artikel als Hilfestellung für Sie geschrieben.

In dem Artikel wollen wir Ihnen helfen, diesen Rasurbrand erfolgreich zu vermeiden und falls nötig zu bekämpfen. Zudem stellen wir Ihnen als Kaufempfehlung das Balsam von Dr. Severin vor, welches als einzigen Produkt effektiv Rasurbrand auf dem ganzen Körper (also auch im Intembereich, bei der Brustrasur und unter den Achseln bekämpft.

Unsere Kaufempfehlung:
Das Aftershave von Dr. Severin ist "Made in Germany" und beugt Rasurbrand effektiv vor

Was ist Rasurbrand?

Als Rasurbrand wird eine Hautirritation bezeichnet, die sich unter Umständen nach der Rasur bilden kann. Sie zeigt sich in Form von Rötungen und Reizungen der Haut, die vor allem am Hals typisch sind. Kleine rötliche Pusteln lassen das Problem wie einen Ausschlag erscheinen. Die Folge ist ein Gefühl von gereizter, brennender Haut, die unter Umständen einen Juckreiz auslöst.

Wie entsteht dieses unangenehme Gefühl?

Häufiger als bei der heute üblichen Trockenrasur zeigt sich der Rasurbrand bei der Nassvariante. Eigentlich sollte die Rasur – ob trocken oder nass – ein erfrischendes Gefühl hinterlassen, zumal es viele Kosmetikprodukte gibt, wie After Shave, die dieses unterstützten. Doch ist die Haut an den betroffenen Stellen sehr empfindlich, reagiert sie auf die kratzende Bewegung des Rasierers mit Reizungen. Vor allem aber sind es stumpfe Rasiermesser, die verantwortlich sind. Denn sie reißen mehr an den Barthaaren, als sie diese abschneiden, und verursachen so kleine Verletzungen, die sich dann in großer Zahl in den betroffenen Regionen als Rötungen zeigen.

Nass- oder Trockenrasur?

Warum ein Mann die Trocken- oder Nassvariante vorzieht, ist einem angenehmen oder nicht so angenehmen Gefühl beim Rasieren und danach geschuldet. Viele bevorzugen den Trockenrasierer zumindest auf Reisen, da der Aufwand so deutlich geringer ist.

Rasurbrand kann bei beiden Varianten entstehen, wobei man bei der Nassvariante eher die Möglichkeit hat, für scharfe Messer zu sorgen, indem man die Rasierklinge einfach auswechselt. Bei Anfälligkeit für Rasurbrand sollte dies lieber einmal öfter geschehen.

So lässt sich der Rasurbrand vermeiden

Die richtige Vorbereitung

Ein paar Tricks und Tipps helfen, die stärksten Beschwerden zu vermeiden, auch wenn eine anfällige Person sicher nie ganz ohne kleine Reizungen auskommen wird. Wichtig ist jedoch: zeigt sich der Rasurbrand häufig und verschwindet über Tage nicht, sollte ein Hautarzt aufgesucht werden. Dieser kann die Ursachen genauer untersuchen und für Abhilfe schaffen.

Zu den Hilfen, die man selbst anwenden kann, gehört die richtige Vorbereitung der Haut. Wer aus Zeitersparnis die Vorbereitung der Rasur verkürzt oder sogar ganz weglässt, muss über kurz oder lang auf alle Fälle mit Hautproblemen rechnen. Hier sollte also niemand „sparen“.

Bei der Nassrasur wäre es ideal (auch wenn sich kaum jemand am Morgen diese Zeit nimmt), ein feuchtwarmes Tuch für ein bis zwei Minuten auf die betroffenen Regionen zu legen. Dies hat den gleichen Effekt, wie ihn auch ein Kosmetiker nutzt. Denn durch die feuchte Wärme öffnen sich die Hautporen, was der Haut vor jeder Behandlung gut tut.

Weiterhin sollte bei einer Nassrasur ein guter Rasierschaum verwendet werden. Dieser sorgt für einen ähnlichen Effekt wie das Tuch. Er wird mit dem Rasierpinsel aufgetragen und sollte durchaus für ein bis zwei Minuten mittels kreisender Bewegungen einmassiert werden. Je länger Zeit zwischen dem Auftragen und dem Beginn des Bartschneidens vergeht, umso schonender ist die Rasur für die Haut.

Außerdem von verschiedenen Herstellern angeboten wird ein Rasur-Öl, bei manchen auch Pre-Shave-Öl genannt. Wer sich damit einmassiert, bevor er die Rasur beginnt, schont die Haut besonders, da das Öl eine Art Schutzfilm bildet. Dies kann bei Nass- wie Trockenrasuren angewendet werden.

Bei der Rasur

Bei der Rasur gibt es ein prinzipielles Problem: viele Männer führen die Klinge oder den Rasierapparat gegen die Wuchsrichtung. Dies gibt ein Gefühl von gründlicher Reinigung. Doch es birgt Gefahren, da so Entzündungen entstehen. Man sollte immer mit der Wuchsrichtung rasieren, bei Nass- wie Trockenrasur.

Ein weiterer, weit verbreiteter Fehler ist zu hoher Druck, der beim Rasieren ausgeübt wird. Um ein gründliches Ergebnis zu erreichen, drücken viele Männer beim Rasieren zu sehr auf. Das reizt die Haut und ist bei einer scharfen Klinge völlig unnötig. Man sollte lediglich sanft über die Haut gleiten. Mit welchem Druck, hängt natürlich von den jeweiligen Gegebenheiten wie der Stärke der Barthaare ab. Das ist eine Gewohnheitsfrage, die man aber dahingehend prüfen sollte, ob nicht auch weniger Druck ausreichend wäre.

Nach der Rasur

Auch nach der Rasur gibt es Einiges zu beachten, um der Haut eine Portion Pflege zukommen zu lassen, und damit den Rasurbrand zu vermeiden. Bei der Nassrasur wird zunächst gründlich und ohne allzu sehr aufzudrücken der Rasierschaum mit klarem Wasser abgespült.

Das Produkt, das danach aufgetragen wird, kann sehr vielseitig sind. Klassisches After Shave sorgt für Desinfektion und bringt Frische. Es brennt üblicherweise auf der Haut wegen eines hohen Alkoholanteils. Es gibt allerdings auch von einigen Herstellern die sogenannte After-Shave-Lotion, die eher einer Hautmilch gleicht. Sie ist sanfter, und soll die Haut ebenfalls pflegen. Bei sensibler Gesichtshaut ist auf alle Fälle ein Produkt ohne Alkohol zu empfehlen, da sonst Rasurbrand und andere Hautirritationen noch begünstigt werden.

Wir können das Dr. Severin Men Balsam empfehlen, welches seine Stärken vor allem bei der Rasur im Intimbereich und unter den Achseln hat. Die Dose wirkt zwar teuer, ist allerdings sehr ergiebig (hält in der Regel mehrere Monate) und ist vor allem ein Produkt, das wirklich hält was es verspricht. Nervige Pickel und Rötungen gehören dank dem Dr. Severin Balsam der Vergangenheit an.​

Hat man ein pflegendes Produkt gefunden, das der eigenen Haut gut tut, sollte man dies möglichst weiterhin benutzen. Ein häufiger Wechsel des After-Shaves kann durchaus dazu führen, dass die Verträglichkeit immer wieder neu getestet werden muss.

Schließlich noch ein Tipp: auch bei starkem Bartwuchs sollte nicht mehr als einmal täglich rasiert werden, da die Haut sonst auf alle Fälle zu stark beansprucht wird und man somit Rasurbrand begünstigt.

So behandelt man Rasurbrand

Ist es doch trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu Rasurbrand gekommen und die Haut juckt, brennt und zeigt rote Stellen, sollte man sofort etwas unternehmen. Wenn irgend möglich, sollte bis zum Abklingen der Beschwerden keine weitere Rasur durchgeführt werden.

Das Balsam von Dr. Severin eignet sich wie beschrieben sehr gut dafür um Rasurbrand zu bekämpfen. Alternativ können Sie aber auch folgende Heilmittel probieren:​

Als erste Hilfe hat sich kaltes Wasser oder Eis bewährt. Eiswürfel oder ein Kühlakku helfen, dass das Brennen zunächst nachlässt und die Schmerzen vergehen. Beim Abtrocknen darf auf keinen Fall gerieben werden – „er“ sollte die Haut vielmehr nur vorsichtig trockentupfen, damit die Haut nicht noch mehr gereizt wird.

Dann trägt man eine Lotion auf, die pflegt und heilt. Zu welcher man greift, ist vom eigenen Hauttyp abhängig. Sie sollte keinesfalls zu stark parfümiert sein, da dies die Haut zusätzlich stresst.

Ein altes Hausmittel ist Honig, der in einer dünnen Schicht für ca. 20 Minuten aufgetragen wird. Die Inhaltsstoffe beruhigen die Haut und wirken entzündungshemmend. Auch eine Maske aus Honig mit etwas Kamillenöl (heilend) kann helfen. Wer ohnehin unter Pickeln und fettiger Haut leidet, für den ist Babypuder eine Alternative. Dieses enthält Zink, das auch als Salbe gegen Akne eingesetzt wird. Es wirkt somit gleichzeitig trocknend und entzündungshemmend. Wer jedoch schon mit trockner und schuppiger Haut zu kämpfen hat, für den scheidet diese Möglichkeit aus. Er sollte lieber unter den genannten Hausmitteln zum Honig greifen.

Auf alle Fälle gilt: Bringen Wechsel der Pflegemittel oder auch des Rasurverfahrens nichts, und der Rasurbrand wird zum lästigen Begleiter, sollte ein Hautarzt aufgesucht werden. Dieser muss untersuchen, woher die ständigen Reizungen kommen und was dagegen unternommen werden kann. Im Zweifelsfall sollte man mit der Rasur zunächst für ein paar Tage aussetzen. Wer die Möglichkeit hat, kann übers Wochenende oder im Urlaub das Rasieren ganz einstellen. So wird die Haut auf alle Fälle geschont und kann sich erholen.

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