Messerschärfer Test 2019: Die besten Messerschärfer im Vergleich

Messer müssen geschärft werden. Doch Sie haben keine Lust auf die Arbeit mit einem Wetzstein? In diesem Fall kann Ihnen ein Messerschärfer einiges an Zeit, Nerven und sogar Verschleiß ersparen.

Doch: Mit welchem Gerät sorgen Sie für das beste Ergebnis und für maximale Langlebigkeit Ihres Messers? Wir zeigen Ihnen in unserem Messer Schärfen Test, welche Produkte ihr Geld wert sind.


Bester Messerschärfer: Die Kurzübersicht 


Ein Messer schärfen mit Messerschärfer – das soll für eine verlängerte Lebensdauer der Klinge sorgen und kann dieser sogar wieder zur ursprünglichen Schärfe verhelfen. Wenn Sie Ihre Suche schnell beenden wollen, schauen Sie sich einfach unsere TOP 3 an – hier die Kurzübersicht!

Qualitätssieger

Das High-Tec Gerät 

Für Technik- und Messerfans genau das Richtige, auch wenn der Preis enorm hoch ist. Die Messer werden mit hartem Diamantstein in drei möglichen Schleifstufen bearbeitet – alles elektronisch. Die Räder bewegen sich langsam, um eine Überhitzung zu vermeiden. Das Schleifgeräusch ist jedoch recht laut. 

Kaufempfehlung

der Haushaltsspezialist 

Das perfekte Küchengadget, um stets mit scharfen Messern versorgt zu bleiben. Die Handhabung ist einfach, der Schleifprozess erfolgt manuell auf zwei möglichen Schleifstufen. Kunden berichten aber, dass das Modell nicht sehr langlebig ist und sich nach 1-2 Jahren abnutzt

Preissieger

für den einfachen Gebrauch

Günstig und einfach in der Handhabung, allerdings nur auf einer möglichen Schleifstufe. Sie können jedoch sowohl Axt, als auch Messer bearbeiten. Die Klingenführung ist einfach und das Gerät ist super klein, allerdings nicht für Brotmesser geeignet.

Unterschiede: Messerschärfer, Wetzstein, Schleifstein und Co. 


Mit einem Messerschärfer ist nicht jedes Gerät gemeint, mit dem man ein Messer schärfen kann. Man unterscheidet nämlich zwischen Wetzstahl, Schleifstein, Messerschärfer (manuell oder elektrisch) und einem Schärfgerät.

Bevor wir zu unseren Testergebnissen kommen, erklären wir Ihnen die Unterschiede.

Wetzstahl (Wetzstab) 


Hierbei handelt es sich um die geläufigste Methode, weswegen man einen Wetzstahl (oder auch Wetzstab) in so gut wie jedem Haushalt findet. Man benutzt ihn, um die Schärfe eines Messers lediglich zu korrigieren. Es wird sogar empfohlen, dies vor jeder einzelnen Benutzung durchzuführen.

Das Messer Schärfen mit Wetzstahl funktioniert, indem man den Stab in einem 15-20° Winkel über die Klinge zieht. Dabei sollten Sie darauf achten, dass Sie die gesamte Klinge von hinten bis vorne behandeln.

Beachten Sie, dass ein Wetzstahl nicht dafür geeignet ist, um stumpfe Messer wieder scharf zu machen, sondern ausschließlich um den Verschließ in Grenzen zu halten und die bestehende Schärfe zu behalten.  

Schleifstein 


Ein Schleifstein kommt zum Einsatz, wenn Sie ein stumpfes Messer wieder scharf bekommen wollen – also dann, wenn der Wetzstab nicht mehr ausreicht. Man legt ihn normalerweise vorher in Wasser ein, um einen möglichst schonenden Metallabrieb an der Klinge zu gewährleisten.

Zudem gibt es Schleifsteine in verschiedenen Körnungen, die sich für die Vorarbeit, als Finish oder aber für verschiedene Messerarten eignen. Für einen Vorschliff wird daher eine Körnung von 100-400 empfohlen, für den Hauptschliff etwa 1000 und für den Feinschliff eine Körnung ab 6000.

Die Arbeit mit einem Schleifstein ist recht zeitaufwendig, gewährleistet aber eine erneut sehr scharfe Klinge.

Manueller oder elektrischer Messerschärfer 


Ein Messerschärfer ist ein Gerät, dass das Schärfen vereinfachen soll. Man unterscheidet zwischen „elektrischem Messerschleifer“ und „manuellem Messerschleifer“. Während der Elektrische eine Arbeits- und Zeitersparnis mitbringen soll, sind Profiköche und Messerspezialisten eher vom manuellen Messerschärfer überzeugt, weil Sie hier mehr Kontrolle über das Ergebnis bekommen.

Beim Messer richtig Schleifen mit der Schleifmaschine müssen Sie darauf achten, das Messer in den richtigen Winkel einzulegen. Viele Modelle verfügen aber über eine Positionierungshilfe, die sie vor etwaigen Schäden an der Klinge beschützt. Sie sollten die Klinge jedoch niemals zu lange in einer elektrischen Schleifmaschine lassen, um nicht zu viel Material abzutragen.

Messerschleifer Test: Unsere TOP 3 im Detail 


Kommen wir nun zu den Eigenschaften unserer TOP 3. Jene Produkte haben sich im Vergleich mit den Produkteigenschaften und Kundenrezensionen gegenüber anderen Modellen durchgesetzt. Wir stellen Ihnen Messerschärfer aus dem Hause WMF, Graef und Fiskars vor. Schauen Sie sich in Ruhe um, um das Beste für Sie zu finden.

Die Kaufempfehlung im Überblick

Beschreibung

Unsere Kaufempfehlung ist ein praktischer, einfach anzuwendender und manueller Hand-Messerschärfer. Er verfügt über zwei verschiedene Schleifstufen und gewährleistet aufgrund der manuellen Vorgehensweise eine sehr kontrollierte Schärfung ohne Risiko, dass die Klinge überhitzt.

Die zwei Schleifstufen eignen sich dabei zum einen für den Vorschliff und für den Hauptschliff. Das Schleifmaterial besteht aus Keramik, während das gesamte Gerät auch mit Kunststoff und Cromargan gefertigt wurde.

Sie profitieren von einer sehr einfachen Schleifung dank der Einkerbung, in der Sie das Messer einlegen und vor- und zurückbewegen können.

Etwas nachteilig ist, dass der WMF Messerschärfer etwas klobig, aber nicht wirklich groß ist. So nimmt er zwar nicht viel Platz weg, passt jedoch nicht problemlos in jede Küchenschublade. Mit 327 Gramm und dem Haltegriff ist er aber sehr leicht und handlich.

Achten Sie darauf, dass sich das Gerät nicht für Wellenschliffmesser (Brotmesser) eignet, jedoch sowohl für Links-, als auch Rechtshänder benutzbar ist.

Kunden heben vor allem die schöne Optik und die einfache Handhabung hervor. Die Schärfung funktioniert indes optimal. Allerdings wird auch häufig erwähnt, dass das Gerät nicht sehr langlebig ist und nach ein bis zwei Jahren die Abdeckung der Schleifsteine abfällt. Auch die Rollen der Schleifsteine springen nach längerer Benutzung heraus. Der Preis ist allerdings nicht allzu hoch, womit sich diese Nachteile etwas relativieren lassen.

Vorteile
  • Zwei Schleifstufen (Vorschliff, Hauptschliff)
  • Schöne, edle Optik
  • Einfache Handhabung
  • Sehr handlich
  • Schleift problemlos
  • Günstiger Preis
Nachteile
  • Nicht sehr langlebig
  • Nicht für Brotmesser geeignet
  • Etwas klobig

Der Qualitätssieger im Überblick

Beschreibung


Unser Qualitätssieger ist teuer – keine Frage. Dafür bekommen Sie aber ein echtes High-Tec Gerät, welches durch die elektronische Arbeit viel Zeit erspart.

Zum einen handelt es sich um einem elektrischen Diamant Messerschärfer (sehr schonend, da hart), zum anderen wird ein nur sehr geringer Materialabtrag an der Klinge gewährleistet. Sehr praktisch ist, dass die Klinge nach dem Schleifen einen bogenförmigen Schliff erhält, womit sie extrem scharf und lange haltbar bleibt. Dank des Diamant-Schleifmaterials ist eine Überhitzung der Klinge nicht möglich.

Das Gerät ist zudem mit drei Schleifstufen für den Vor-, Haupt- und Nachschliff ausgestattet, welche in einem 20° Winkel arbeiten. So ist nicht nur das Diamantmaterial, sondern auch der generelle Schleifvorgang sehr schonend und eignet sich für die perfekte Aufbereitung von hochwertigen Messern.

Mit einer Länge von 25 cm gehört es allerdings zu den größeren Geräten auf dem Markt. In einer Schublade können Sie es daher nur schwer verstauen.

Wiederum vorteilhaft ist, dass Sie den Graef Diamant Messerschärfer für Brotmesser verwenden können. Scheren lassen sich jedoch nicht schärfen.

Kunden erklären, dass die Positionierung des Messers kinderleicht ist, was durch die „Elastometer-Winkelführung“ zustande kommt. Generell ist die Zufriedenheit äußerst hoch, weswegen wir nicht anders können, als dieses Modell zum Qualitätssieger zu küren. Lediglich der hohe Preis und das laute Schleifgeräusch werden negativ bewertet.

Vorteile
  • Elektronisch anspruchsvoll
  • Mit funktionierender Positionierungshilfe
  • Diamant-Schleifmaterial
  • Langsam drehende Räder
  • Keine Überhitzung
  • 3 Schleifstufen
  • Für Brotmesser geeignet
Nachteile
  • Sehr teuer
  • Recht groß
  • Lautes Schleifgeräusch

Der Preissieger im Überblick

Beschreibung

Ein preiswertes Modell, welches dank der Winkelführung präzise Ergebnisse liefert, ohne dass viel Übung nötig ist. Der Fiskars Messerschärfer ist mit zwei Schleifstufen ausgestattet, wobei diese nicht für den Vor- und den Hauptschliff vorgesehen sind, sondern entweder für Messer oder für eine Axt…

… sollten Sie eine Axt zuhause haben, bekommen Sie also gleichzeitig ein günstigen und einfach anzuwenden Axtschärfer dazu.

Sie können das Modell zudem als Rechts- und als Linkshänder problemlos benutzen. Allerdings eignet sich es nicht für Scheren und für Brotmesser

Insgesamt muss Ihnen klar sein, dass sie keine besonders feine Arbeit verrichten können, da nicht zwischen einzelnen Schleifstufen unterschieden wird. Die Klingenführung ist jedoch sehr einfach, da diese automatisch erfolgt und der Spalt für das Einlegen sehr schmal ist.

Für Kunden, die Ihre Messer einfach und ohne große Mühe schleifen wollen, ist dieses Gerät ideal. Bei Äxten berichten Kunden hingegen, dass sich zwar Fiskars Äxte einfach bearbeiten lassen, Modelle von anderen Marken jedoch weniger. Auf der anderen Seite wird die Handhabung hervorgehoben.

Insgesamt handelt es sich in der tiefen Preisklasse um ein hochwertiges Gerät, mit dem Sie ohne Weiteres handelsübliche, glatte Messer zurechtschleifen können. Allerdings erzielen Sie mit anderen Messerschärfern, wie unsere Kaufempfehlung oder unserem Qualitätssieger bessere Ergebnisse, weil diese mit feineren Abstufungen versehen sind.

Vorteile
  • Sehr klein und handlich
  • Für Axt und Messer geeignet
  • Einfache Klingenführung
  • Für Links- und Rechtshänder
  • Sehr günstig
  • 3 Schleifstufen
Nachteile
  • Nur eine Schleifstufe
  • Nur Äxte von Fiskars lassen sich wirklich gut schleifen
  • Nicht für Brotmesser und Scheren geeignet

Wetzstahl Test: Die Empfehlung für einfaches Nachschleifen 


Sie brauchen keine Schleifmaschine und auch kein manuell zu bedienen Messerschleifer? Alles, was Sie wollen, ist ein einfacher Wetzstab, um Ihre Messer zu schonen und die Schärfe beizubehalten?

In diesem Falle haben wir ein weiteres, hochwertiges Objekt unter die Lupe genommen. Hier kommt unser Ergebnis.

Wetzstahl im Überblick

Beschreibung

Ein aus Spezialstahl (Chrom-Molybdän-Vanadium Stahl) gefertigter Wetzstab aus dem Hause WMF, mit welchem Sie alle Messer wunderbar nachschleifen können. Mit einer Länge von 41,5 cm passt er eigentlich in jede Schublade, während die Schleiffläche 23 cm lang ist. Der Preis ist absolut akzeptabel.

Der Vorteil dieses Modells ist, dass Sie damit Brotmesser, sowie auch Scheren und jede andere Messerart in Form bringen können. Auch für Linkshänder ist ein Wetzstab stets geeignet. Bei Brotmessern müssen Sie allerdings auf die spezielle Schleifmethode achten.

Kunden berichten, dass der Kunststoffgriff sehr gut in der Hand liegt und rutschfest ist. Zudem erfolgt die Benutzung „tadellos“. Manch ein Kunde gibt sogar an, dass es der beste Wetzstahl ist, den er bisher in der Hand hatte. Die Ergebnisse an der Messerklinge sind stets herausragend und das Gefühl beim Schleifen ist einfach nur gut.

Manch ein Kenner erklärt aber auch, dass ziemlich viel Material abgetragen wird. So sollte man seine besten Messer nicht unbedingt regelmäßig mit dem WMF Wetzstahl bearbeiten.

Vorteile
  • Angenehme Länge
  • Made in Germany Qualität von WMF
  • Für jede Messerart einsetzbar
  • Für Scheren geeignet
  • Rutschfester Griff
  • Gutes Schleifgefühl
Nachteile
  • An der Klinge wird viel Material abgetragen

Der manuelle Profi Messerschleifer 


Wir haben eingangs erwähnt, dass echte Profis eine manuelle Schleifmethode bevorzugen, weil sie auf diese Weise ein Maximum an Kontrolle über den Vorgang und über das Ergebnis haben. Wenn Sie auf der Suche nach einem solchen manuellen Profi Messerschleifer sind, können wir Ihnen das folgende Modell empfehlen.

Profi Messerschleifer im Überblick

Beschreibung



Für viele Kunden ein echtes Highlight! Es eignet sich sowohl für Gemüsemesser, als auch für Koch- und Universalmesser, ja sogar für die sensiblen und teuren Damaststahl-Messer.

Das Prinzip des Schleifens erfolgt über eine Rollbewegung und einer Magnet-Schleiflehre. Diese sorgt automatisch für den perfekten Schleifwinkel von 15°. Die Schleifseite besteht indes aus hartem Diamant, wodurch sich das Material nur minimal abträgt.

Nach dem Schleifen sorgt die Abziehseite aus Edelstahl für eine Glättung des Grats und für ein schönes Finish.

Ein echter Vorteil ist auch, dass das Produkt in einer Familienschmiede in Freiburg unter deutschen Qualitätsansprüchen hergestellt wird.

Die Kundenbewertung ist zum Großteil außerordentlich gut. Der Schleifprozess funktioniert, allerdings ist die Handhabung leicht gewöhnungsbedürftig. Auch, dass kein Bewässern, wie bei einem herkömmlichen Schleifstein, mehr nötig ist, ist enorm hilfreich. Der Prozess geht schnell und ist effektiv.

Leider muss aber auch genannt werden, dass vereinzelte Kunden keine Verbesserung an Ihren Messern feststellen können, vor allem an japanischen Damastmessern. In diesem Fall will der Verkäufer das Produkt nicht zurücknehmen.

Vorteile
  • Intelligentes Schleifsystem
  • Kein Bewässern des Schleifsteins nötig
  • Sicherer Halt im optimalen Winkel
  • Einfaches Finish durch Edelstahl-Abziehseite
  • Made in Germany Qualität
Nachteile
  • Bei einigen Kunden keine Verbesserung am Messer
  • Keine Rücknahme bei Unzufriedenheit

Messer schärfen ohne Schleifstein – wie geht das? 


Sie haben keinen Schleifstein zur Verfügung? In diesem Fall haben wir für Sie einige Alternativen „ohne Schleifstein“ zusammengesucht. Oftmals haben Sie das passende Werkzeug bereits zuhause.

  • Keramik Untertassen oder Teller
  • Nagelfeilen (für kleine Messer)
  • Schleifpapier
  • Ziegelsteine
  • Autoglasscheiben (die Kante)
  • Ledergürtel
  • Pappe
  • Nylonriemen

Messer mit einem Bandschleifer schärfen 


Mit einem Bandschleifer Messer schärfen ist eine weitere Alternative. Dazu benötigen Sie zunächst einmal einen hochwertigen Bandschleifer und das nötige Geschick, mit welchem Sie das Messer im richtigen Winkel anlegen.

Das Schleifpapier wird von der Maschine in Bewegung gesetzt, während Sie das Messer mit der Klinge in einem 15-20° Winkel anlegen und das Papier die Arbeit erledigen lassen. Wir raten von dieser Methode jedoch ab, insbesondere wenn Sie ein Küchenmesser schärfen wollen. Die Kontrolle hält sich in Grenzen und die Gefahr, dass Sie die Klinge überschleifen, ist ziemlich groß.

Messerschärfer Test: Fazit 


Dies war nun unser ausführlicher Ratgeber zum Thema „Test Messerschärfer“. Insgesamt haben wir Ihnen 5 überaus hochwertige Messerschärfer, darunter auch ein elektronisches Gerät und einen Wetzstab vorgestellt.

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit unserem Messerschärfer Test bei der Suche behilflich sein konnten.

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Matthias

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