Der Laser Razor von Skarp Technologies -
wie steht es um den Laser Rasierer ?

Im Jahr 2015 sorgte das Startup namens Skarp Technologies für Furore: Auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter kündigte man an, das Rasieren revolutionieren zu wollen. Und zwar mit dem Skarp Laser Razor, ein Rasierapparat, der nicht mit Klingen, sondern mit einem kohärenten Licht funktioniert. Diese Idee stieß bei potenziellen Geldgebern auf große Begeisterung, sodass das junge Unternehmen ein Vielfaches des gewünschten Betrages erhielt. Trotz dieses finanziellen Zuspruchs ist die Innovation bisher jedoch nicht auf dem Markt zu finden. Aber warum eigentlich? Und ist überhaupt noch mit dem Rasierer zu rechnen? Der folgende Artikel liefert die Antwort auf diese Fragen.

Ist der Skarp Rasierer die Zukunft?

Die Rasur macht seit Jahrhunderten einen Teil der menschlichen Körperpflege aus. Waren es zu Beginn noch scharfe Steine aus Obsidian oder Flint, nutzte man lange Zeit scharfe Messer, ehe diese den Klingen bzw. Nass- und Elektrorasierern wichen, um den Haarwuchs im Zaum zu halten. Die Verantwortlichen von Skarp Technologies wollen das nächste Glied in dieser Kette sein. Und zwar, indem man an einem Rasierer arbeitet, der die Barthaare mittels Laser kürzt.

Mit der Laser-Technologie sind durchaus einige Vorteile verbunden. So gehören stumpfe Klingen sowie der teure Nachkauf des Schneidwerkzeugs als auch die Gefahr, sich mit einer scharfen Klinge zu schneiden der Vergangenheit an. Ebenso verspricht die “Rasur 2.0“ das Entfallen von Rasurbrand und Juckreiz. Und mit dem Laser Razor sollen die Nass- sowie die Trockenrasur gleichermaßen möglich sein und zwar ohne Rasierschaum.

Die potenziellen Vorteile des Skarp Laser Rasierers

  • Keine Hautverletzungen in Form von Schnitten
  • Kein Rasurbrand
  • Kein Juckreiz
  • Keine anderen Hautirritationen
  • Eine mühelose, schonende Rasur
  • Kein Nachkauf von Klingen
  • Wenig bis kein Wasser erforderlich
  • Umweltfreundlich
  • Ersetzt auch das Waxen und andere Enthaarungsmöglichkeiten
  • Die Investoren sind begeistert!

    Mehrere Artikel zum Thema Haarschneider & Haarschneidemaschine Test berichten, dass Skarp Technologies mit seiner Kampagne auf Kickstarter rund 160.000 US-Dollar einsammeln wollte. Allerdings waren die Investoren derart von der Idee der Laser-Rasur begeistert, dass sie kurzerhand mehrere Millionen (!) US-Dollar zur Verfügung stellten – die Kampagne war überfinanziert und hätte demnach eigentlich problemlos über die Bühne gehen sollen. Und so schien es zunächst auch, konnte man sich als Erstbesteller nur wenig später doch bereits einen Skarp Laser Razor sichern; auf das Erstbesteller-Kontingent sollte im März 2016 die erste planmäßige Auslieferung folgen. Jedoch warten sowohl die Vorbesteller als auch andere Technik-Fans nach wie vor auf die Rasur-Innovation. Was ist also passiert?

    Viel Potenzial und nichts dahinter?

    Diverse Seiten mit Haarschneider & Haarschneidemaschine Tests u.Ä. berichten davon, dass die Probleme des Startups bereits bei Kickstarter anfingen. Obwohl die Kampagne sehr erfolgreich war, verstieß das junge Unternehmen laut der Crowdfunding-Plattform nämlich gegen die Geschäftsbedingungen. Diese besagen, dass ein Startup mindestens einen funktionstüchtigen Prototyp vorweisen muss. Bei Skarp war das allerdings nur bedingt der Fall. So stellten die Verantwortlichen eine Video-Demonstration zur Verfügung, in der die Funktionen des Laser Razor stark zu wünschen übrigließen. Außerdem zweifeln Kritiker daran, dass es sich bei dem vorgestellten Produkt tatsächlich um einen Prototyp handelt. 

    In der Folge dieser Entwicklung wurde die Kampagne kurzerhand durch Kickstarter gestoppt, um das Geld der Nutzer zu schützen. Dementsprechend stand Skarp weiterhin ohne ausreichende finanzielle Mittel dar, sodass man kurzerhand eine weitere Crowdfunding-Kampagne ins Leben rief. Und zwar beim Kickstarter-Konkurrenten Indiegogo. Diese Kampagne brachte den Unternehmern erneut rund 500.000 US-Dollar ein. Und dennoch warten Technikaffine - vermutlich auch Sie – nach wie vor darauf, dass der Laser Razor im Handel erhältlich ist.

    Merke

     Der Liefertermin der Rasierapparats zur Kampagne auf Indiegogo wurde auf den Dezember 2016 datiert. Kein Wunder also, dass die Geldgeber massiv enttäuscht sind und dass das Image des jungen Unternehmens aus Carson City, Nevada, USA arg in Mitleidenschaft gezogen wurde.

    Der Laser Razor in Haarschneider & Haarschneidemaschine Tests: Fehlanzeige

    Nach offiziellen Angaben von Skarp arbeitet man weiterhin daran, die Rasur zu revolutionieren. So seien bereits viele technische Probleme behoben worden und zeitnah soll eine erste Marge von Laser Razor Produkten auf den Markt kommen. Mit dieser ersten Serie möchte man Geld für die Massenproduktion gewinnen, sodass der “Rasierer 2.0“ in Serie gehen kann. Ob der Laser die Klingen schon bald ablösen wird, ist aufgrund der Entwicklungen allerdings mehr als fraglich. Fest steht bisher nur, dass die Geldgeber ihre Investition nicht zurückgezahlt bekommen werden. Das verkündete Skarp bereits vor einiger Zeit. 

    Ausblick zum Thema Laser Rasierer

    Der Skarp Rasierer mit Laser-Technologie ist zweifelsohne eine tolle Idee und es ist vermutlich nur eine Frage der Zeit, bis wir uns tatsächlich mit konzentrierter Energie in Form eines kohärenten Lichts rasieren. Immerhin bietet ein Laser diverse Vorteile (s.o.), die die Rasur leichter, angenehmer und auf Dauer auch kostengünstiger gestalten. Ob der erste Laser Rasierer aus dem Hause Skarp stammen wird, kann allerdings bezweifelt werden. Schließlich liegt die erste Crowdfunding-Kampagne des Startups bereits drei Jahre zurück und die Geldgeber halten bis heute kein Gerät in den Händen. Somit bleibt Ihnen nichts Anderes übrig, als abzuwarten und zur altbewährten Klinge zu greifen, wenn es darum geht, unerwünschte Haare zu kürzen!

    Wir hoffen, Sie hatten Spaß beim Lesen dieses Beitrags und dass Sie nicht zu den Gutgläubigen gehören, die dem Startup aus Nevada finanziell unter die Arme gegriffen haben!

    Rating: 4.3/5. From 3 votes.
    Please wait...
    Matthias

    2014 habe ich dieses Portal gestartet um Ihnen dabei zu helfen, das für Sie passendste Produkt zu finden. Seitdem konnten wir auf unseren Portalen und unserem Youtube Channel schon über 2,5 Millionen Menschen dabei helfen den Überblick im Gerätedschungel zu behalten und die wirklich empfehlenswerten Produkte zu finden.

    Click Here to Leave a Comment Below