​Glatze rasieren: Tipps & Tricks

Was tun, wenn die Haare lichter werden und ausfallen, wenn die Geheimratsecken auf einmal unaufhaltsam wachsen?

Verzweifelt versuchen, die kahlen Stellen mehr schlecht als recht zu kaschieren?

Oder Mann genug sein, sich den Kopf zu rasieren und eine Glatze zu tragen?

Alles, was du beachten musst, unsere besten Tipps&Tricks, um dir eine Glatze zu rasieren.

​​Warum eine Glatze tragen?

Volles Haar steht zwar für Manneskraft, aber auch vor allem für Jugend. Sind wir mal ehrlich, irgendwann will man nicht mehr jugendlich wirken, irgendwann möchte man ein richtiger Mann sein.

„Kein Haar“ ist wieder in

Während der Glatzenlook in den 60er Jahren ein Zeichen für Arbeiterstolz war, wurde er in den 70er und 80er Jahren von den Punks wiederentdeckt und dann auch von weiteren Bewegungen übernommen. Heutzutage hat sich die Glatze zu einer der männlichsten Frisuren entwickelt. Sie steht für Erfolg, Charisma und Männlichkeit. Mehr noch, eine Glatze lässt Sie bis zu 3 cm größer wirken und werden für stärker gehalten als die Männer mit Haarpracht. Gerade wegen dieser Eigenschaften sind Glatzenträger für Führungspositionen prädestiniert: Sie strahlen Selbstbewusst und Dominanz aus.

Der Mutter Natur zuvorkommen

Bei den meisten Glatzenträgern wird die Entscheidung, sich eine Glatze zu rasieren, oft von Mutter Natur abgenommen. Viele rasieren sich bei zu rasch fortschreitendem Haarausfall von allein eine Glatze. Manche Männer entscheiden sich auch bewusst dafür. Wem es steht und wie es geht, zeigt Ihnen dieser Artikel.

Wer darf eine Glatze tragen?

Fakt ist, jeder kann sich eine Glatze rasieren. Es kommt nur darauf an, dass es auch ästhetisch aussieht. Eine Garantie hat man vorab dafür natürlich nicht. Bei jedem sieht die Glatze anders aus und man muss sich erst einmal an das neue aussehen gewöhnen. Aber schließlich ist alles Gewöhnungssache und obendrein ist es sehr männlich, einfach mal etwas zu wagen. Genau deshalb ist eine Glatze auch nichts für Weicheier. Und Sie sind ja schließlich auch charakterstark, oder?

Folgende Tipps können Ihnen Ihre Entscheidung hoffentlich leichter machen:

Auf die Kopfform kommt es an

Die Kopfform ist der entscheidende Faktor, wie die Glatze zur Geltung kommt. Sie bestimmt entscheidend das Aussehen Ihrer Glatze. Denn ja, hier gibt es Unterschiede: Manche Glatze sehen besser aus als andere. Worauf gilt es also zu achten? Der haarlos-Look kommt besser zur Geltung, wenn man einen symmetrischen Kopf hat und der Oberkopf bis hin zum Occipitalknochen, das heißt bis zum Ansatz des Genicks, sanft gerundet ist. So wirkt die Glatze weicher und kommt am besten zur Geltung. Bei einem eckig geformten Schädel oder bei einem flachen Hinterkopf sieht sie gleich anders aus.

Die Gesichtsform

Am besten sieht eine Glatze bei einem ovalen Gesicht aus. Denn dann wirkt die Stirn etwas schmaler und das gibt dem Kopf eine elegante Form. Bei runden Gesichtern können Glatzen aber auch sehr gut zur Geltung kommen. Ebenso gilt es darauf zu achten, dass durch eine Glatze andere Gesichtszüge mehr hervorgehoben werden: Das heißt Narben auf dem Hinterkopf aus Kindestages oder abstehende Ohren werden so deutlicher wahrgenommen.

Der Kopf sollte verglichen zum Rest des Körpers nicht zu klein sein. Denn wenn dieser dann auf einmal haarlos ist, ist diese Relation sehr unvorteilhaft. Und sobald Sie eine Glatze haben, gilt es dazu zu stehen: Denn ab dann kann nur noch mit einem Hut kaschiert werden. Wobei auch ein Bart helfen kann, ein etwaiges Ungleichgewicht wieder auszubalancieren. Bei der Kombination Glatze und Bart ist vor allem der Kontrast das Interessante.

Wie kombinieren Sie Glatze und Bart?

Der bei Frauen so beliebte Dreitagebart passt bestens zur Glatze. Legen Sie somit den Fokus auf ihr stolzes und prächtiges Barthaar. Das gilt vor allem für diejenigen, die einen angesagten Hipster-Vollbart tragen: Dieser wirkt sehr markant und männlich. Allerdings sollten Sie beim Vollbart darauf achten, dass dieser gut gepflegt ist.

Glatze rasieren

Falls Sie Vollbart und Glatze kombinieren, empfiehlt es sich, den Profi im Barbarshop ans Rasiermesser zu lassen, damit der Übergang geschmeidig und gelungen aussieht. Interessant zu einer Glatze sehen aber auch gestylte Schnurr-, Ziegen- und Kinnbärte aus. Diese setzen einen speziellen Fokus auf die untere Gesichtspartie.

Worauf muss man besonders achten?

Auf folgendes sollte man achten, wenn man sich das erste Mal eine Glatze rasiert.

Was verbirgt sich unter der Haarpracht?

Da es ein durchaus drastischer Schritt ist, sollte Mann vorher erahnen können, was sich unter der Haarpracht verbirgt und wie der Schädel geformt ist. Dies kann entweder mithilfe eines Spiegelschrankes getan werden, so dass Sie Ihren Kopf von allen Seiten aus beobachten können. Ertasten Sie Ihre Kopfform. Wenn es Ihnen zu schwer fällt, können Sie auch einfach zur Badekappe oder Glatzenkappe aus der Karnevalskiste greifen, damit kommt die eigentliche Kopfform auch gut zur Geltung. So können Sie sich besser vorstellen, ob Sie ein überhaupt ein „Glatzen-Gesicht“ haben.

Step by Step

Bei Männern mit blondem, hellem Haar ist die Veränderung nicht zu stark, da die Glatze nicht so drastisch ist, wie bei dunklem Haar. Deshalb sollten Männer mit dunklerem und sehr dichtem Haar, sich langsam aber sicher von ihrem Haar trennen. Von längerem Haar sollte man sich ohnehin am besten step by step trennen und es zunächst nur trimmen und „raspelkurz“ schneiden.

Der beste Zeitpunkt für eine Rasur

Der Frühling oder Frühsommer bieten sich an, um den Kontrast zwischen Kopf und Gesicht möglichst gering zu halten. Zu diesem Zeitpunkt ist das Gesicht noch nicht zu gebräunt. So wirkt die Kopfhaut nicht zu kalkweiß. Ein weiterer Vorteil, der für diesen Zeitpunkt spricht, ist die Tatsache, dass die Sonnen- und UV-Strahlung noch nicht zu intensiv ist und die noch sehr empfindliche Kopfhaut nicht zu sehr gefährdet. Trotzdem sollte die rasierte Kopfhaut in der ersten Zeit mit UV-Schutz eingecremt werden, um sie so langsam aber sicher an die Sonne zu gewöhnen.

Die Meinung der anderen

Die Familie, Freunde und Kollegen kennen Sie nur mit Haupthaar. Aus diesem Grund kann deren Reaktion auch sehr überraschend und für Sie vielleicht teilweise sogar verletzend sein. Es bietet sich dementsprechend an, sich nicht zu Hause das Haar abzurasieren, sondern dies in einem Urlaub – fernab von der alten Umgebung zu machen. So haben Sie selbst auch Zeit, sich mit Ruhe an Ihr neues Aussehen zu gewöhnen. Das Gute daran ist zudem: Alle Menschen, die Sie dort mit Glatze kennen lernen, wissen nicht, wie Sie vorher aussahen, niemand wird die Frisur komisch oder ungewohnt finden. Dies hilft, um die neue Frisur zu akzeptieren und sie selbstbewusst und mit Stolz zu tragen.

Die besten Tools für die Glatze – so sparen Sie sich den Weg zum Friseur

Es gibt verschiedene Rasier-Arten: Mit Nassrasierern, Trockenrasierern, Haarentfernungscremes oder mit dem Rasierhobel. Anbei ein Überblick.

Nass- oder Trockenrasur?

Glatze rasieren

Die Nassrasur stellt immer eine sehr gründliche Rasur dar.

Vor allem beim Rasierhobel sollten Sie aufgrund scharfer Klingen auf jeden Fall ein gewisses Maß an Erfahrung an den Tag legen.

Der Elektrorasierer mit entsprechenden Aufsätzen sind gute Alternativen, jedoch wird diesen oft nachgesagt, dass sie beim Rasieren zeitintensiver sind und nicht so gründliche Ergebnisse erzielen wie Nassrasierer.

Trockenrasierer

Für die Oben-Ohne-Frisur gibt es folgendes zu beachten: Der Vorteil an Elektrorasierern ist, dass diese aufgrund ihrer Form für gewöhnlich sehr gut und stabil in der Hand liegen, so dass eine sichere Handhabung gewährleistet ist. Egal, wie Sie die meisten Elektrorasierer halten, sie fühlen sich meist sowohl unter dem Kinn, als auch auf dem Kopf und im Nacken gut an. Sie sollten nur darauf achten, dass die Kopfhaut dünner als die Gesichtshaut ist und weniger Muskel- und Fettgewebe als diese hat. Deshalb kann es ein wenig schmerzen, wenn Sie mit dem Elektrorasierer über den Schädelknochen gleiten. Dies ist eine große Herausforderung für den Scherkopf und das erschwert es auch manchmal eine sehr saubere Rasur. Darüber hinaus kann es mit dem Elektrorasierer bis zu fünf Mal länger dauern als mit Nassrasieren.

Während der Rasur muss der Scherkopf gereinigt werden, sobald zu viele Schnitthaare den Scherkopf blockieren. Diese lassen sich meist einfach mit Wasser reinigen. Auch nach der Rasur sollte der Elektrorasierer noch einmal gründlich gereinigt werden.

Haarentferner

Eine Alternative für diejenigen, die nicht zum Rasiermesser greifen möchten oder ihre Haut nicht unnötig durch eine Trockenrasur strapazieren möchten, ist Enthaarungscreme die beste Lösung. Der Vorteil von Enthaarungscremes ist, dass Sie nicht mit Schnittverletzungen oder Irritationen mit Pickeln rechnen müssen, da dies die eindeutig schonendste Variante der Haarentfernung ist.

Wie funktioniert Enthaarungscreme?

Die Creme enthält Thioglykolsäure. Diese Säure löst die Eiweiß-Struktur der Haare. Deshalb lassen sie sich mit dem Spachtel daraufhin so leicht entfernen.

Bevor man die Enthaarungscreme anwendet, sollte man aber auch hier die Haare auf circa 5 mm trimmen. Denn je länger die Haare sind, desto schlechter wirkt die Creme und desto mehr Creme muss letztlich aufgetragen werden. Bei der Anwendung sollte die Enthaarungscreme so auf dem Kopf verteilt werden, so dass alle Haare bedeckt sind. Je nach Enthaarungscreme können sich die Einwirkzeiten unterscheiden. Die Creme kann dann kinderleicht mit dem Spachtel entfernt werden. Danach sollten Sie die Kopfhaut mit lauwarmen Wasser reinigen und die restliche Creme entfernen.

Durch diese Anwendung lassen sich die Haare kinderleicht entfernen und die Haut fühlt sich sogar glatter als nach einer normalen Rasur an. Jedoch sollten Sie vor der ersten Anwendung einen Allergietest machen, denn nicht jeder verträgt Enthaarungscremes. Vor der „Rasur“ sollten Sie also eine kleine Stelle am Bein testen. Beim Kauf der richtigen Enthaarungscreme sollten Sie zusätzlich darauf achten, dass die Creme extra für das Gesicht entwickelt wurde, denn Ihre Kopfhaut ist durchaus sensibler als die Haut an anderen Körperstellen.

Nassrasuren

Auch wenn die Trockenrasur einen zeitintensiveren Rasiervorgang darstellt, so bedarf es einer gründlichen Vorbereitung für die Nassrasur.

Wie bei der Nassrasur des Bartes gilt auch hier: Mit der richtigen Vorbereitung lassen sich Verletzungen und Irritationen vermeiden.

Glatze rasieren

Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten: Unter der Dusche oder mit einem feuchten Handtuch. In jedem Fall sollten die Haare erst eingeweicht werden. Dazu sollten Sie die frisch getrimmten Haare in der Dusche noch einmal reinigen. So lassen sich Verunreinigungen und kleine Hautschüppchen entfernen. Wenn für einen Sprung unter die Dusche keine Zeit bleibt, kann wahlweise auch ein Handtuch mit warmen Wasser befeuchtet und für ein paar Minuten um den Kopf gewickelt werden.

Danach sollte die Kopfhaut mit einem Rasieröl eingerieben werden. Das schützt die Kopfhaut vor Verletzungen, da es sich wie ein dünner Film zwischen Klinge und Kopfhaut legt. Ein weiterer Vorteil vom Öl ist, dass es beim Einmassieren dafür sorgt, dass sich sogar die feinen Härchen aufstellen und so besser rasiert werden können.

Rasiergel oder Rasierschaum

Bei der Nassrasur kommt es auf das Gleitmittel an: Denn diese sorgen dafür, dass die Rasierer leichter über die Haut gleiten können. Die mitunter wichtigsten Eigenschaften der Rasiergels und –schaums sind ihre Gleiteigenschaften und das Weichmachen der Haare für die bevorstehende Rasur.

Dem Rasiergel sagt man nach, dass es sich – gegenüber Rasierschaum – effektiver ums Haar legt und besser haften bleibt. Die Haare lassen sich so besser abrasieren. Der Rasierschaum sollte möglichst fest und stabil sein, dann wird die Rasur nämlich umso schonender zur Haut sein.

Letzten Ende muss jeder für sich selbst schauen, was sich besser anfühlt und seine eigene Technik und das Gleitmittel seiner Wahl für sich entdecken. Fakt ist, dass eine gute Vorbereitung der Glatzenfrisur essentiell ist, damit es nicht zu Reizungen und Rötungen sowie eingewachsenen Haaren kommt.

Rasierhobel

Beim Rasierhobel ist besonderes Geschick und Können im Umgang mit dem Rasiermesser gefordert. Dieses ist nämlich sehr scharf und bedürfen deshalb einen besonders vorsichtigen Umgang, damit es nicht zu Verletzungen kommt. Lassen Sie sich also viel Zeit und gehen Sie mit Ruhe vor. Der Rasierhobel ist scharf und durch Unebenheiten und Adern direkt unter der Kopfhaut sollten man das Verletzungsrisiko möglichst geringhalten und behutsam vorgehen. Rasierhobel haben zwar nur eine Klinge, wenn man diese aber genau führt, erzielt man eine sehr saubere Rasur.

Der Rasierhobel sollte locker in der Hand liegen und mit sanftem Druck in einem Zug über die Kopfhaut gezogen werden, während die andere Hand die Kopfhaut auf Spannung hält. So lassen sich die Haare möglichst tief an der Wurzel abschneiden und die Klinge kann leichter über den Kopf gleiten. Es empfiehlt sich, von der Stirn Richtung Nacken zu rasieren. Damit alles schön glatt wird, bietet es sich an, auch von hinten nach vorne zu rasieren. Dies sollte in gleichmäßigen Bahnen geschehen. Nach jeder Bahn am besten den Rasierer mit warmen Wasser auswaschen und von Haaren befreien. So verstopft dieser nicht.

Nach ein paar Nassrasuren mit dem Rasierhobel finden Sie sicherlich Ihre ganz eigene Technik und der Prozess wird geübter und gekonnter.

Nassrasierer

Herkömmliche Nassrasierer sind eine gute und sicherere Alternative, wenn Sie im Umgang mit dem Rasierhobel nicht sehr geübt sind.

Die meisten Glatzenträger schwören auf die Nassrasur. Hier ist es egal, wie viele Klingen der Rasierer besitzt. Denn ein 3-Klingen-Rasierer ist nicht schonender als ein Rasierer mit nur einer Klinge. Ein Mehrklingenrasierer ist meist größer und klobiger, so dass dieser sich manchmal als weniger handlich entpuppt. Deshalb gibt es heutzutage auch Modelle mit einem beweglichen Scherkopf. Eventuell muss man beim Rasierer mit nur einer Klinge häufiger nachbessern – das dürften aber die einzigen Unterschiede sein.

Auch wenn die herkömmlichen Nassrasierer keiner großen Erfahrung und Übung in der Handhabung bedürfen, sollten Sie hier auch trotzdem aufpassen, dass es nicht zu Verletzungen kommt. Gehen Sie möglichst langsam, vorsichtig und mit wenig Druck vor. Es empfiehlt sich, stets für jede Rasur eine frische Klinge zu benutzen, um Entzündungen und Irritationen vorzubeugen. Zwischendurch sollte die Klinge immer wieder mit warmen Wasser abgespült werden, um sie von Haarstoppeln zu befreien.

Zum Ende der Rasur gilt es auch hier noch Nachbesserungen vorzunehmen. Sobald der restliche Rasierschaum abgewaschen ist, sollte geprüft werden, ob auch alle Haare gründlich entfernt wurden. Hinter den Ohren werden gerne mal ein paar Haarstoppeln übersehen. Auch in diesem Fall sollte mit der Hand der gesamte Hinterkopf abgetastet werden. Der Geheimtipp ist, dass man alles in Ruhe macht, sich Zeit nimmt und nicht stressen lässt – auch nicht bei der Nachbearbeitung. Mit jedem weiteren Mal, dass Sie sich rasieren werden, geht es leichter von der Hand.

Eine Glatze Rasieren: Die Schritt für Schritt Anleitung

Anbei eine Anleitung, die Sie Schritt für Schritt mit der beliebten Nassrasur-Technik zur Glatze führt:

Die Vorbereitung

  • Machen Sie den Badekappen-Test, um zu sehen, ob Sie einen „Glatzenkopf“ haben.

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    Wenn Sie sich entschieden haben, sollten Sie den richtigen Zeitpunkt für die Rasur wählen: Frühling oder Frühsommer, am besten in ungewohnter Umgebung.
  • Lange Haare gilt es mit einem Langhaartrimmer zu kürzen.

  • Haare einweichen: Dies kann unter der Dusche oder mit einem befeuchteten Handtuch geschehen. Zusätzlich kann danach auch ein Rasieröl verwendet werden.

Das passende Gleitmittel und die Rasur

  • Vor der Rasur sollte der Kopf noch einmal abgetastet werden, wo sich Unebenheiten und Muttermale befinden, um das Verletzungsrisiko zu minimieren.
  • Das Rasiergel oder der Schaum sollten großzügig auf dem Schädel verteilt werden. Lassen Sie das Gleitmittel einen Moment einwirken und seine volle Wirkung entfalten.
  • Nun kann es losgehen! Achten Sie auf eine ruhige Klingenführung mit wenig Druck und reinigen Sie den Rasierer regelmäßig mit Wasser, so dass die Klingen nicht zu sehr mit Haarstoppeln verstopfen.
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    Sie sollten für jede Rasur stets eine neue Klinge benutzen.

Nachbesserungen

  • Wenn die Rasur soweit beendet ist, beginnen die Nachbesserungen. Ertasten Sie mit Ihren Fingern den gesamten Hinterkopf und prüfen Sie auch die Stellen hinter den Ohren.
  • Achten Sie auf eine gute Rasur im Nacken, so dass auch die kleinen Haarfläumchen beseitigt werden. Bei manchen Herren beginnt der Haaransatz schon tief im Nacken.

Die Pflege danach

  • ​Nun gilt es die empfindliche Haut zu pflegen. Sie sollten alkoholfreie Cremes und Lotions benutzen, die die Poren nicht verstopfen und sich gut verteilen lassen.

Kopfhautpflege

Wenn die Rasierschaum- und Stoppelreste mit warmen Wasser abgespült und einem feuchten Handtuch abgeputzt wurden, geht es an die Pflege. Schließlich ist die frisch rasierte Haut sehr empfindlich und gereizt. Sollten Sie sich beim Rasieren geschnitten haben, können Sie mithilfe eines Tuchs die Blutung der feinen Wunden zum Stoppen bringen. Manchmal dauert die Blutgerinnung bei Schnittverletzungen auf dem Kopf ein bisschen länger, da die Kopfhaut mitunter von sehr feinen Äderchen durchzogen ist.

Nach den Strapazen der Rasur hat sich Ihre Kopfhaut nun ein ausreichendes Pflegeprogramm mit einer milden Creme oder einer feuchtigkeitsspendenden Lotion verdient. Hier müssen Sie unbedingt darauf Acht geben, dass die Pflegeprodukte frei von Alkohol sind. Rasierwasser sollten auch nicht zum Einsatz kommen. Diese Produkte reizen die Haut nur unnötig.

Um generell Hautirritationen und Rasierpickel vorzubeugen, sollten Sie Ihre Kopfhaut regelmäßig eincremen. Durch Feuchtigkeitscremes wird das Spannungsgefühl der gereizten Kopfhaut gelindert.

Pflegeprodukte + Ihre neue Pflegeroutine

Aber nicht nur für den Moment nach der Rasur bedarf die Glatze Pflege, auch danach sollten Sie an einer gewissen Pflegeroutine festhalten. Das ist entscheidend, um auch ohne Haare gut auszusehen. Folgende Informationen und Tipps sollten Sie befolgen, da sie zu einer schönen Glatze verhelfen. Obwohl der Oben-Ohne-Look kein großartiges Styling bedarf, so ist er doch sehr pflegeintensiv. Wer hätte das gedacht?

Im Grunde genommen muss die Glatze ähnlich wie die Gesichtshaut gepflegt werden. Rückfettende und schonende Cremes spielen hier also eine sehr große Rolle. Deshalb können oft auch Cremes aufgetragen werden, die man für das Gesicht nutzt. Ebenso kann man die Kopfhaut auch mit einer milden Gesichtswaschlotion reinigen. Das wäre dann die neue Art, die „Haare zu waschen.“

Zu Ihren Pflegeprodukten sollten eine milde Creme, eine feuchtigkeitsspendende Lotion und ein alkoholfreies After Shave Balsam gehören. Durch gute Pflege und viel Feuchtigkeit wird so auch Hautirritationen und dem gemein bekannten Rasurbrand ein Schnippchen geschlagen.

Die Witterungseinflüsse und die Glatze

Darüber hinaus ist der frisch rasierte Kopf von nun an allen Witterungseinflüssen ausgesetzt und sollte allein deshalb schon ausreichend gepflegt werden – egal ob im Sommer oder Winter.

​Sommer

Für den Sommer heißt das, dass Sonnencreme von nun an zum Pflichtprogramm zählt. Die Glatze sollte nie allzu lange ungeschützt der Sonne ausgesetzt sein. Sonnenbrand auf dem Kopf ist eine sehr unangenehme und schmerzhafte Stelle. Zudem sollte mit Glatze auch ganz besonders Acht in der Sonne gegeben werden, dass man keinen Sonnenstich erleidet.

Von daher gehören von nun an Sonnencreme und Kopfdeckung zu Ihrer neuen Grundausrüstung. Bei Sonnencremes sollten Sie zu fettfreien Produkten mit hohem Lichtschutzfaktor greifen, da diese schneller einziehen, man weniger schwitzt und die Glatze danach nicht zu stark glänzt.

Winter

Aber auch der Winter ist hart zu Glatzenträgern, denn sie verlieren die meiste Körperwärme über den rasierten Kopf. Dementsprechend sollte die Glatze besonders warm weg gepackt: Denn Kälte, Erfrierung und die trockene Winterluft stellen eine weitere Herausforderung für die Haut dar. Deshalb sollten Sie auch zu dieser Jahreszeit Ihr Haupt stets mit ausreichend feuchtigkeitsspendenden Lotions versorgen. Aber Obacht: In dieser Jahreszeit sollten eher keine leichten Cremes verwendet werden, da deren Feuchtigkeitspartikel bei extremer Kälte gefrieren können. Im Winter empfehlen sich deshalb eher Öle oder fetthaltige Salben – diese pflegen und schützen die Glatze.

Die neue Pflegeroutine

Eine glatte und gepflegte Glatze ist sehr pflegeintensiv, da sie alle zwei bis drei Tage nachrasiert werden muss. Sie sollten also das für Sie passende Rasiergel oder den Rasierschaum finden, der Ihrer Kopfhaut gut tut, da Sie Ihren Schädel so alle paar Tage den Strapazen einer Rasur aussetzen werden.

Abgesehen von der Anwendung von Feuchtigkeitscremes, sollten Sie darauf achten, wie sich Ihre Glatze verhält: Manche Glatze neigen dazu zu fetten, andere erscheinen eher matt. Wenn Ihre Glatze eher fettet, können Sie mit Babypuder Ihrem Haupt den Glanz nehmen. Wenn Sie aber eher das Gefühl haben, dass Ihre Kopfhaut zu matt ist und stark spannt, können Sie mit Baby Pflegeöl nachhelfen.

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