Philips Elektrorasierer ᐅ Vergleich der Serien 9000, 7000, 5000, 3000

Philips Elektrorasierer

Der Philips Elektrorasierer. Was kann er – und was kann er nicht. Ist er gar besser als «unser​» Braun!?
Wir haben da mal richtig Zeit investiert und nachgebohrt.

Hier das Ergebnis unserer Recherche, inklusive Geräte-Empfehlungen und Kritik.

Unsere Empfehlungen

Kurz und knapp: Diese drei Philips Rasierer haben wir zu unseren Lieblingen erkoren.
Warum das so ist, erfährst du weiter unten auf dieser Seite.

Qualitätssieger

​Flexible Scherköpfe, sanfte Rasur. Der S9711/31 ist Philips’ leistungsfähigster und auch teuerster Rasierer. Das Premiummodell sieht nicht nur chic aus, sondern hat sich auch bei Dreitagebärten bewährt. - Handlich, robust und wasserdicht.


Kaufempfehlung

​​Hier haben wir den Philips Rasierer mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein behäbiges Aussehen täuscht, denn in dem kleinen Kerl steckt jede Menge Power. Wie ein Großer fräst er sich durch Dreitagebärte. Nur unter der Dusche müssen Sie auf ihn verzichten, da er als reiner Trockenrasierer nicht wasserdicht ist.

Preissieger

​Schön anzusehender Premiumrasierer für empfindliche Haut. Arbeitet leise, ist stabil gebaut und wasserdicht. Dank des beschichteten Schneidsystems schont er die Haut, schafft dadurch aber keine längeren und dichteren Bärte. Hier lohnt ein Blick auf die Series 3000 und 9000.


Die Philips Serien

Die Holländer haben nur Coffee Shops und Gewächshaustomaten?
Falsch, denn ein rotierender Rasierer aus dem Niederländischen schreibt seit knapp 80 Jahren Geschichte: der Philishave.

Er hat so viele Fans, dass die Diskussion „Braun oder Philips“ manchmal zur Gesinnungsfrage ausartet.

Wir haben uns das Thema deswegen mal genau angesehen.

Wer wir sind

Wir haben uns seit Jahren dem Thema Bart in all seinen Erscheinungsformen verschrieben. Unser persönliches Steckenpferd ist der 3-Tage-Bart, doch wir kennen uns genau so gut mit der Glattrasur oder Pflegeprodukten für sorgsam gezüchtete Prachtexemplare aus.

Qualitätssieger: S9711/31 (2014)

Das Top-Modell unter den Rotationsrasierern hat sich auch an Dreitagebärten bewährt. Hier im Paket mit Reinigungsstation, aufsteckbarem Bartstyler und einem schönen Etui. Der Series 9000 ist ein Wet&Dry Rasierer und kann unter der Dusche und mit Schaum verwendet werden.

Qualitätssieger zum Selberreinigen: S9711/41 (2017)

Der S9711/41 ist der Jüngste aus der 9000 Serie, jedoch identisch mit dem S9711/31. Die Reinigungsstation fehlt - das senkt den Preis. Möchten Sie eine Reinigungsstation haben, dann greifen Sie zum S9711/31.

Die sanfte Serie: S7520/50

Der Series 7000 wurde speziell für empfindliche Gesichtshaut entworfen und hat deswegen ein beschichtetes Schneidsystem. Als Zubehör gibt es einen Bartstyler, ein Reiseetui, sowie eine kleine Bürste, mit der man sich das Gesicht abputzen kann. Für Dreitagebartträger eignet er sich jedoch nicht. Bei längeren, dichteren Stoppeln kämen der Series 9000 oder der Series 3000 in Frage.

Muss nicht sein: S5672/26

Nass- und Trockenrasierer mit Reinigungsstation. Der Series 5000 ist der Einfachste der drei Premiumserien und deswegen für weniger Geld als der Series 7000 und Series 9000 zu haben. Die Rasurleistung ist nicht überzeugend, denn bei längeren Haaren stößt das Gerät schnell an seine Grenzen.

Kaufempfehlung: Series 3000 S3510/06

Ein stabil verarbeiteter Trockenrasierer mit viel Power. - Obwohl der Series 3000 den günstigsten Ladenpreis hat, überzeugt er durch Qualität. Hervorzuheben sind der langlebige Lithium-Ionen-Akku und das leistungsfähige Schersystem.

Die Alten sind noch am Start: Philips Power Touch (2011)

Dieses ältere Modell erfreut sich immer noch großer Beliebtheit. Zum einen bietet er einen günstigen Preis, zum anderen ist er robust gebaut und mit einem soliden Lithium-Ionen-Akku versehen. Bei der täglichen Rasur liefert er eine gute Leistung, jedoch ist er weder für Dreitagebärte noch für den Einsatz unter der Dusche gedacht. Seine Scherköpfe HQ8/50 wurde aus dem Programm genommen und durch den Scherkopf der Series 5000 ersetzt.

Ferner liefen: Philips Aqua Touch S5420/06

Der Nass-/Trockenrasierer sieht sportlich aus, reißt mit seiner durchschnittlichen Rasierleistung und dem einfachen Display aber niemanden vom Hocker.

Das Auge rasiert mit: Star Wars Special Edition SW6700/14

Cooles Design, das muss man ihm lassen. Er arbeitet mit dem Scherkopf des Series 9000 und dem Turbo-Modus des Series 5000. Der Nass-/Trockenrasierer wird mit sportlichem Etui und Präzisionstrimmer, allerdings ohne Reinigungsstation ausgeliefert. Von der Rasurleistung nicht ganz so feurig wie sein Äußeres.

Philips Rasierer – Kurzüberblick

Seitdem das Unternehmen im Jahr 1939 seinen ersten Rasierer mit rotierenden Scherelementen vorstellte, hat sich dieser zum Kultklassiker entwickelt.

Der Ur-Philishave besaß nur einen Scherkopf. Der dreiköpfige Philishave kam im Jahr 1966 auf den Markt und sah aus wie ein Telefonhörer. Seitdem hat sich das Design jedoch stark in Richtung Ergonomie und Ästhetik verändert. Der Kopf sitzt jetzt oben auf dem Gerätekörper und ist bei den höherwertigen Varianten deutlich von diesem getrennt. Eine technische Weiterentwicklung ist das Lift & Cut-System aus dem Jahr 1980, welches sich bis heute gehalten hat. Hierbei werden die Barthaare angehoben, damit sie tiefer abgeschnitten werden können. Außerdem kamen moderne Features wie der aufsetzbare Trimmer und der kabellose Betrieb hinzu.

Das Sortiment an Rotationsrasierern reicht vom Einstiegsprodukt, wie dem Series 3000 Shaver, bis zum luxuriösen Series 9000.

Die Philips Series auf einen Blick​​​​

Series 3000

Series 5000

Series 7000

Series 9000

Scherkopf

beweglicher Flex-Scherkopf

beweglicher Flex-Scherkopf

beweglicher DynamicFlex-Scherkopf

flexibel gelagerter ContourDetect-Scherkopf

Hautschonung

abgerundete Klingen

AquaTec,

abgerundete Klingen

AquaTec,

SkinGlide

AquaTec

Reiseetui

Nein

einige Versionen

Ja

Ja

Wet & Dry

Nein

einige Versionen

Ja

Ja

Wasserdicht

Nein, aber Scherköpfe sind vollständig abwaschbar

nur einige Versionen, sonst vollständig abwaschbar

Ja

Ja

Akku

Li-Ion

Li-Ion

Li-Ion

Li-Ion

Betriebsdauer [min]

45-50

40-60

50

60

​Ladezeit [min]

60 (nicht alle Versionen)

60

60

60

Spec​​​​​ials

keine

Turbo-Modus (nur einige Gerätetypen)

Beschichtete Scherteile

3 Modi: Sensitiv-Normal-Schnell

Langhaarschneider​

ausklappbar

aufsetzbarer Präzisions-trimmer

aufsetzbarer Bartstyler

aufsetzbarer Bartstyler

Gummierter Griff

Nein

Ja

Ja

Ja

Display

eine LED für niedrigen Akkustand, Hinweis für Scherkopf-wechsel

je nach Version ein- bzw. dreistufige LED für Akkustand / Anzeigen für Reisesperre, Wechsel des Scherkopfes, Reinigung

je nach Version ein- bzw. dreistufige LED für Akkustand / Anzeigen für Einschaltsperre, Wechsel des Scherkopfes, Reinigung

​Je nach Version drei- bzw. fünfstufige LED für Akkustand oder digitale Anzeige in Prozent / Anzeigen für Einschaltsperre, Wechsel des Scherkopfes, Reinigung, Anzeige für Komfortmodi, Warnung bei beschädigten oder blockierten Scherköpfen

Einschaltsperre

Nein

Ja

Ja

Ja

Spannungsanpassung 100V – 240 V

Ja

Ja

Ja

Ja

Features Series 9000

Features Series 9000

Philips hat Geräte aus drei Generationen am Start. Unterscheiden die sich deutlich voneinander? Die Antwort: Nur in puncto Akkuleistung und Akkustandanzeige.

Modelle mit der Seriennummer S9711 glänzen mit 60 Minuten Betriebsdauer, während der S9090/43 kurioserweise mit schwachen 40 Minuten gegen alle anderen Versionen abfällt.

Optisch macht sich S9711 außerdem durch ein schickes digitales Display interessant, welches den Akkustand in Prozent anzeigt. Bei den restlichen 9000er Spielarten übernehmen das drei LED-Balken, nur der S9521/31 besitzt als einziger fünf davon. Bei ihm wie beim S9711 lässt sich auch die Rasierstärke in drei Stufen einstellen: Sensitiv-Normal-Schnell. Jedoch hat sich schon beim Braun Series 7 gezeigt, dass die Nutzer von solchen Features kaum Gebrauch machen.

Schaut man sich die Rasierleistung an, nehmen sich die Generationen des Philips 9000 nicht viel. Bei der komfortableren Ausgabe des Series 9000 heißt das Schneidsystem zwar nicht mehr V-Track-Präzisionsklingensystem, sondern V-Track-Präzisionsklingensystem PRO, aber der Scherkopf SH90 passt auf alle Series 9000.

Was soll dann das PRO? Nun, damit sollen ausdrücklich die 3-Tage-Bartträger von der Leistungsfähigkeit des Schersystems überzeugt werden. In ihrem Elektrorasierer Test 2017 bescheinigte Stiftung Warentest dem Philips in dieser Disziplin tatsächlich eine gute Rasurleistung - und verlieh dem Gerät eine Bronzemedaille. Platz 1 und 2 gingen an Braun Series 9 und Braun Series 3, welche die Nase knapp vor dem Philips Series 9000 9711/32 hatten.

Im Klartext

Philips Flaggschiff leistet bei der täglichen Rasur wie auch bei Dreitagebärten Ähnliches wie die Konkurrenz aus dem Hause Braun.

Alle Versionen werden mit Reiseetui ausgeliefert.

Die Series 9000 ist mit oder ohne Reinigungsstation erhältlich. Weiterhin hat der Kunde beim Zubehör die Wahl zwischen aufsteckbarem Präzisionstrimmer oder einem Bartstyler mit 5 Längeneinstellungen.

Features Series 7000

Features Series 7000

In der Rubrik Series 7000 stellt Philips derzeit neun Produkte vor; es handelt sich jedoch immer um denselben Rasierer. Nur das Drumherum unterscheidet sich. So kommt er mal mit Präzisionstrimmer, mal mit Bartstyler, mal in Kombination mit der Reinigungsstation oder ohne diese. Das Farbschema der Series 7000 variiert in Weiß, Silber, Bronze, Dunkelblau und Meerblau. Rahmen wie auch Gerätevorderseite können verschiedene Farben haben.

S7310/12 und S7370/41 haben eine 1-Stufen-Akkustandsanzeige und sind deswegen etwas preiswerter als die übrigen Versionen mit dreistufigen Anzeigen.

Den markantesten Unterschied zum Series 9000 stellen die mit kleinen Kügelchen beschichteten Scherelemente dar. Dadurch sollen Hautirritationen verhindert werden. Bei der täglichen Rasur zeigt der Series 7000 gute Ergebnisse - jedoch scheitert er an Dreitagebärten.

Seit Januar 2017 sind die neuen GentlePrecision PRO Scherköpfe auf dem Markt. Der Vorgänger existiert auch noch und heißt Gentle Precision (ohne das PRO). Beide Scherköpfe sind mit allen neueren und älteren Series 7000 Rasierern kompatibel. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass Series 7000 und Dreitagebärte nicht zusammenpassen.

Features Series 5000

Features Series 5000

Hier kommen wir zum schwarzen Schaf der Familie Philips.

Beim Series 5000 stellt Philips Geräte aus zwei Generationen vor. Bei der älteren Version handelt es sich um einen Trockenrasierer, bei dem Nachfolger hingegen um ein Wet & Dry Gerät.

Diese Serie ist die uneinheitlichste aller Serien.

Normalerweise bemühen sich die Modelle der Serie 5000 mit dem „MultiPrecision“ Schersystem um die Stoppeln. Hierbei werden die Haare zuerst angehoben, dann abgeschnitten. Gleichzeitig schützt der Rasierer durch das abgerundete Scherkopfprofil die Haut.

Auf zwei neuen Geräten sitzt jedoch ein „ComfortCut-Klingensystem“. Ein wohlklingendes Wortgebilde, hinter dem abgerundete Klingen stehen. Verwirrung.  Die „MultiPrecision“ Klingen sind doch auch abgerundet?!

Die neuen Gerätetypen Jahrgang 2017 mit „ComfortCut“ wirken daher wie ein Downgrading; allein schon deshalb, weil der kleine Bruder Series 3000 mit ebendemselben Rasiersystem ausgestattet ist.

Dem Dreitagebartträger kann es jedoch gleich sein, welches Rasiersystem auf dem Series 5000 sitzt, da sowohl das eine wie das andere in Elektrorasierer Tests nur bei Eintagebärten gut abschneidet.

Rätselhaft bleibt jedoch, wieso zu allen Series 5000, egal ob ComfortCut oder MultiPrecision, der gleiche Scherkopf SH50 gehört.  

... Ein Multitasking-Scherkopf?

Weitere Rätsel gibt der Turbo-Modus auf. Getreu dem Motto, die Serie 5000 zu einem Verwirrspiel zu machen, bieten hier nur vier von zehn Geräten den Power-up-Modus für dichte Stoppeln, nämlich die Versionen S5672/26, S5572/10, S5550/44 und S5510/45.

Der Modus soll auf Knopfdruck bis zu 20 % mehr Leistung freisetzen und dadurch schneller und intensiver rasieren. Verwunderlich, dass jedoch alle Series 5000 Versionen - gleich ob mit oder ohne Turbomodus - denselben maximalen Stromverbrauch von 9 Watt aufweisen.

Kritikpunkte gibt es nicht nur beim Rasiersystem, sondern auch bei der Akkuleistung. Beide Generationen arbeiten zwar mit einem modernen Lithium-Ionen-Akku, jedoch sind nur einige Versionen mit einer 60-minütigen Betriebsdauer ausgezeichnet.

S5110/06, S5100/06, S5250/06, S5270/06 bieten mit nur 40 Minuten eine schwache Performance.

Wir haben uns für den Abspann noch ein Minus aufgehoben: das laut Werbung „intuitive Display“ mit 1-Stufen-Akkustandsanzeige zeigt nur an, wenn der Akku fast leer ist. - Da ist uns zu viel Intuition nötig. (betrifft Modelle mit S52xx und S51xx)

Features Series 3000

Features Series 3000

Das Bemerkenswerteste am Series 3000 ist sein erfolgreiches Abschneiden in Elektrorasierer Tests: Seine Rasierleistung bei Eintage- wie auch Dreitagebärten kann mit dem des Series 9000 mithalten. Die anderen beiden Series können in der Disziplin nichts entgegensetzen, was vielleicht daran liegt, dass sie besonders hautschonend sein wollen. 

Auch bei Series 3000 existieren unterschiedliche Produkttypen, doch im Gegensatz zur Series 5000 behält man hier die Übersicht.

Überhaupt reduzieren sich die Features des Series 3000 auf das Wesentliche: Bei geringem Akkuladestand leuchtet eine Warnanzeige auf, anstelle eines Reiseetuis gibt es eine Schutzkappe, einige Modelle besitzen einen ausklappbaren Trimmer.

Äußerlich unterscheidet sich der Series 3000 von den anderen Serien dadurch, dass sein Scherkopf mit dem Gerätekörper eine Einheit bildet, anstatt sportlich obenauf zu sitzen.

Version S3120/06 und Version S3110/06 arbeiten mit einem Lithium-Ionen-Akku, welcher geschlagene 8 Stunden für das Laden braucht. Dafür erhält der Benutzer 45 Minuten Dauerbetrieb. Bei den anderen Versionen reduziert sich die Ladezeit auf 60 Minuten, bei einer Betriebsdauer von 50 Minuten.  Bei den beiden S31xx Geräten fehlt zudem der ausklappbare Trimmer.

Da es sich bei allen Versionen um Trockenrasierer handelt, können sie sowohl mit Akku als auch über das Netzteil betrieben werden.

Welche Series passt zu mir?

Teilt man die Welt in Eintagebartträger und Dreitagebartträger, reduziert sich für Letztere die Auswahl auf den exklusiven Series 9000 oder den zuverlässigen Series 3000. Wenn Dreitagebartträger beim Duschen aber sagen „Nicht ohne meinen Rasierer“, dann passt nur Series 9000.

Nun gibt es noch weitere Kriterien wie zum Beispiel empfindliche Haut oder ein empfindlicher Geldbeutel.

Was haben die anderen Geräte zu dem Thema beizutragen?

Nun, wie Sie sicher schon bemerkt haben, können wir dem Series 5000 nicht viel abgewinnen. Wer kein High-End-Gerät will, aber Wert auf eine gründliche Rasur legt, sollte sich besser den Aufpreis sparen und zum Series 3000 greifen. Auf der anderen Seite ist dessen gedrungenes Äußere nicht jedermanns Fall. Hier bietet der Series 5000 natürlich den günstigsten Preis unter den „Serien mit Chic“.

Für Männer, die auf der Suche nach einem besonders sanften Rasierer sind, empfiehlt sich der Series 7000. Allerdings ächzt dann wieder der Geldbeutel.

An dem Punkt sollte man sich vielleicht vom Gedanken an einen Philips verabschieden und einen Blick auf den Braun Series 3 werfen. Der ist preiswerter, aber genau so sanft zur Haut. Laut Stiftung Warentest soll er auch besser rasieren.

Zubehör und Ersatzteile

Die Reinigungsstation

Bis auf den Series 3000 gibt es die Philips​ Elektrorasierer auch mit einer Reinigungsstation zu kaufen. Ein Muss ist diese nicht, da sich die Geräte auch von Hand reinigen lassen. Allerdings geht das nicht so leicht wie beim Konkurrenten Braun. Ein Grund, über den Kauf einer Reinigungsstation nachzudenken, da diese dem Nutzer vor allem Zeitersparnis und Komfort bietet.

Reinigungsstationen für Philips Elektrorasierer dienen gleichzeitig als Ladestation. Darüber hinaus pflegen sie den Rasierapparat mit einer Extraportion Öl.  Wenn Sie den Rasierer einmal pro Woche in der Reinigungsstation reinigen, hält die SmartClean-Kartusche ca. drei Monate.

Scherkopf

Jede Series hat ihren eigenen Scherkopf. Dieser ist dann innerhalb der Serie aufwärts und abwärts kompatibel. Vom Preis her kosten die Ersatzköpfe circa ein Drittel dessen, was man für den kompletten Rasierapparat zahlt.

Der Hersteller empfiehlt, die Scherköpfe alle zwei Jahre zu wechseln. Nutzer berichten von einer deutlich kürzeren Lebenserwartung.

Ein schwacher Trost: beim Konkurrenten Braun gibt es dasselbe Problem.

Braun oder Philips?

Auf die Frage gibt es keine eindeutige Antwort, da beide Hersteller unterschiedliche Schwerpunkte haben. Während Philips sich auf Rotationsrasierer spezialisiert hat, produziert Braun nur Folienrasierer. Natürlich kann man Bewertungen von Elektrorasierer Tests heranziehen, in denen das Spitzenmodell des einen Herstellers 0,1 Punkte vor dem des anderen liegt. Aber letztendlich entscheiden nicht nur Zahlen, sondern der persönliche Geschmack und Sympathien.

Generell lässt sich sagen, dass Folienrasierer robuster als Rotationsrasierer sind und bei Konturen die Nase vorn haben. Rotationsrasierer hingegen eignen sich für kantige Gesichter und arbeiten zudem schön leise.

Das Rasieren mit einem Rotationsrasierer erfordert etwas Gewöhnung, um gerade an die Koteletten zu rasieren oder auf der Oberlippe in die Ecken zu kommen.

Qualitätssieger

​Flexible Scherköpfe, sanfte Rasur. Der S9711/31 ist Philips’ leistungsfähigster und auch teuerster Rasierer. Das Premiummodell sieht nicht nur chic aus, sondern hat sich auch bei Dreitagebärten bewährt. - Handlich, robust und wasserdicht.


Kaufempfehlung

​​Hier haben wir den Philips Rasierer mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Sein behäbiges Aussehen täuscht, denn in dem kleinen Kerl steckt jede Menge Power. Wie ein Großer fräst er sich durch Dreitagebärte. Nur unter der Dusche müssen Sie auf ihn verzichten, da er als reiner Trockenrasierer nicht wasserdicht ist.

Preissieger

​Schön anzusehender Premiumrasierer für empfindliche Haut. Arbeitet leise, ist stabil gebaut und wasserdicht. Dank des beschichteten Schneidsystems schont er die Haut, schafft dadurch aber keine längeren und dichteren Bärte. Hier lohnt ein Blick auf die Series 3000 und 9000.


Fazit

Am Anfang stellten wir die Frage, ob Philips besser als Braun ist. Unsere Antwort lautet: Nein. Die Hersteller unterscheiden sich im Rasiersystem fundamental; beide bieten aber sehr gut verarbeitete Produkte mit einer ähnlich guten Rasierleistung. Welches Rasiersystem Sie bevorzugen, ist Geschmackssache.

Betrachten wir die beiden Marken genauer, fallen mehrere Gemeinsamkeiten auf: Die Modelle sind in Serien geordnet, wobei mit aufsteigender Serie Komfort wie auch Preis zunehmen. Eine höhere Serie ist aber nicht gleichbedeutend mit einer besseren Rasierleistung, was sich vor allem bei Dreitagebärten zeigt.

Unsere Empfehlung für Dreitagebärte

Hier eignen sich besonders Philips Series 9000 und Series 3000, bzw. Braun Series 9 und Series 3.

Bei sensibler Haut ist noch der Philips Series 7000 interessant.

Alle anderen Philips-Rasierer konnten keinen bleibenden Eindruck bei uns hinterlassen.

Nun bleibt die Frage zu klären

Kann Konkurrent Panasonic der europäischen Rasierer-Übermacht etwas entgegensetzen?

Philips Elektrorasierer
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