Den Bartwuchs anregen

Eine kurze Erklärung zum Bart: 

Der Bart ist das Symbol der Männlichkeit und in der aktuellen Modewelt ein hervorstechender Trend. Eine amerikanische Studie hat ergeben, dass Männer mit Bart gegenüber rasierten Männern attraktiver und anziehender auf Frauen wirken.

Viele Männer haben jedoch das Problem des zu schwachen oder unregelmäßigen Bartwuchses. Dies äußert sich in Flaumwuchs, ungleichmäßigen oder dünnen Bartwuchs und kahlen Stellen. Der Bart will sich nicht in der gewünschten Form zeigen und selbst ein drei Tage Bart ist undenkbar.

In diesem Teil wollen wir verschiedene Möglichkeiten eines schnelleren und dichteren Bartwuchses aufzeigen. Dabei unterscheiden wir zwischen den Hausmitteln und den kommerziellen Mitteln wie z.B. Minoxidil oder Tribulus Terrestris.

Generell ist folgendes festzustellen: Der Bartwuchs beginnt somit irgendwann zwischen 14 und 18 Jahren und entwickelt sich parallel zu den körperlichen Veränderungen während der Pubertät. Dies ist jedoch keine Norm. Natürlich ist der Bartwuchs in dieser Zeit noch nicht komplett und nimmt mit den Jahren immer weiter zu. Je älter Sie werden, umso stärker ist der Bartwuchs, dafür sind bestimmt Hormone zuständig, die in den Jahren steigen. Wenn Sie 20 Jahre alt sind und noch keinen Vollbart haben, dann ist vielleicht noch nichts verloren.

Ursachen einer Bartwuchsstörung


Die Dichte und Stärke des Bartwuchses hängt in erster Linie von der genetischen Veranlagung ab. Ein Mann der genetisch mit einer geringeren Testosteronausschüttung veranlagt ist wird von Natur aus einem schwächeren bzw. geringeren Bartwuchs haben. Bei jungen Menschen reguliert sich der Hormonhaushalt zum Ende der Pubertät meist selbst, bei Männern ab Mitte Zwanzig ist meist ein Eingreifen erforderlich.

Testosteronmangel kann verschiedene Ursachen haben. Übergewicht, übermäßiger Alkoholgenus, Rauchen, einseitige Ernährung, Medikamente oder auch Drogenkonsum können einen Abfall des Testosteronspiegels hervorrufen.

Weiter sind bestimmte Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte („Cholesterin“) und Metabolisches Syndrom ein Grund für einen auftretenden Testosteronmangel.

Auch der natürliche Alterungsprozess ist eine Ursache für ein allmähliches Abfallen des Testosterons, dies beginnt in den meisten Fällen schon zwischen dem 35 und 40sten Lebensjahr. Wirklich bemerkbar macht sich dies in der Regel aber erst ab dem 50sten Lebensjahr, einhergehend mit einem Abfallen der Libido und des Sexualtriebs. Man spricht hierbei auch von den männlichen Wechseljahren, der Andropause.

Auch hormonelle Schwankungen aufgrund einer Hormonstörung können zu Unregelmäßigkeiten im Bartwuchs führen. Diese Hormonstörungen können beispielsweise bei hoher Stressbelastung, aber auch bei inneren Krankheiten auftreten. Prinzipiell ist bei plötzlich auftretenden Störungen des Bartwuchses immer ein Arztbesuch anzuraten. Und sei es nur um eine der schwersten Krankheiten, die diese Hormonstörung verursachen können, den Hodenkrebs, auszuschließen.

Eine weitere Ursache kann in einer Entzündung in Form von Hautentzündungen oder auch Pilzbefall sein. Auch hier ist der Besuch eines Arztes ratsam. Eine kleine Entzündung durch einen Stich oder einen kleinen Schnitt beim Rasieren verschwindet wieder von alleine, dagegen sollte ein Pilzbefall immer ärztlich begutachtet und entsprechend behandelt werden da sonst die Gefahr der Ausbreitung und Ansteckung besteht. Leichtsinn und falscher Stolz können hierbleibende Folgen haben.

Falls Sie für Ihren Bart schon das richtige Werkzeug brauchen, hier unsere Empfehlungen....

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Wie können wir den Bartwuchs beschleunigen bzw. verstärken?

Beschleunigter Bartwuchs durch regelmäßiges Stutzen und Rasieren

Dieser Mythos ist so unwahr wie er alt ist. Das regelmäßige Kürzen der Barthaare hat tatsächlich keinerlei Einfluss auf die danach folgende Stärke des Barthaares oder dessen Wachstumsgeschwindigkeit. Die Tatsache, dass sich gekürzte Barthaare stärker anfühlen, liegt schlichtweg daran, dass die Barthaare im unteren Bereich von Natur aus dicker sind als die entfernten Bartspitzen. Das gleiche gilt im Übrigen auch für die komplette Körperbehaarung, an keiner Stelle des Körpers sorgt das Kürzen der Haare für einen schnelleren oder kräftigeren Nachwuchs. Man muss also keine Angst beim Bart trimmen haben!

Förderung des Bartwuchses durch Erhöhung des Testosteronspiegels

Dies ist eine Methode, die in den Bereich der Hausmittel fällt. Es ist wissenschaftlich belegt, dass eine gute Fitness, ausgewogene Ernährung, guter Sex und auch das Ausleben der eigenen Abenteuerlust dem Bartwuchs sehr förderlich sind.

Dazu muss man wissen, dass Körperfett Testosteron in weibliche Hormone umwandelt. Je höher der Körperfettanteil ist, desto geringer ist der Anteil an Testosteron im Körper. Hierbei ist zu beachten, dass ein kraftförderndes Muskelaufbautraining wie das Hantieren mit Hanteln, Gewichten und anderen muskelaufbauenden Trainingsmetoden gewählt wird. Ausdauer, welches weniger dem Muskelaufbau dient und stattdessen auf eine Steigerung des Durchhaltevermögens ausgelegt ist, ist dem Testosteronspiegel und damit dem Bartwuchs eher abträglich.

Auch die permanente Aufnahme von fettreicher Nahrung ist der Bildung von Testosteron nicht dienlich. Dagegen kann man die Bildung von Testosteron durch eine proteinreiche Ernährung sehr unterstützen. Viel mageres Fleisch, Fisch, Eier und Milchproduckte als tierisches Protein in Verbindung pflanzlichem Protein in Form von Soja, Nüssen, Champignons, Hülsenfrüchten und Getreide sind hier optimal. Für Vegetarier eignen sich hierbei besonders Erbsen, Rote Linsen, Edamame, Quinoa, Mandeln, Amaranth und Mungobohnen welche allesamt mit reichlich pflanzlichen Proteinen ausgestattet sind.

Auch eine hohe sexuelle Aktivität ist gut für den Testosteronhaushalt. Testosteron ist ein „Männerhormon“, bei erotischen Tätigkeiten erhöht sich der Testosteronspiegel demnach deutlich – da reichen auch schon einige Bilder, ein erotischer Film oder ein ausgeprägter One Night Stand.

Als letzten Punkt hier ist das Ausleben der eigenen Abenteuerlust zu nennen. Ein Adrenalinschub geht tatsächlich Hand in Hand mit der Produktion von Testosteron. Ob man nun selbst für Spannung sorgt indem man Beispielsweise Rafting betreibt, an einem spannenden Wettkampf teilnimmt oder sonst einer aufregenden Tätigkeit nachgeht, aber auch schon beim Anschauen eines mitreisenden Actionfilms steigt der Testosteronspiegel deutlich an.

Und schließlich bleibt noch der Weg der ärztlichen Therapie zur Testosteronerhöhung. Hier gibt es verschiedene Varianten mit unterschiedlich starken Wirkungen.

Das Testosteron-Gel welches auf die Arme und den Bauch aufgetragen wird und dann über den Tag nach und nach das Testosteron ins Blut abgibt. Ähnlich funktioniert auch das Testosteronpflaster, welches man jedoch eher über Nacht nutzt.

Man kann sich Tabletten oder Kapseln verschreiben lassen in unterschiedlichen Dosen, je nach Bedarf.
Und schließlich die Injektion, eine „Depot-Spritze“ welche 10 – 14 Tage anhält und das Testosteron nach und nach in den Körper abgibt. Diese wird in den Gesäßmuskel injiziert welches wohl die geeignetste Stelle für diese Methode darstellt.

Im Falle einer medikamentösen Behandlung sollte man sich immer einer intensiven Behandlung unterziehen, da es sich hierbei um eine Hormonbehandlung handelt welche auch Nebenwirkungen hat.

Beschleunigter Bartwuchs durch Vitamine und Mineralien

Neben dem zuvor genannten Testosteron können auch Mineralstoffe und Vitamine zu einem beschleunigten und kräftigeren Bartwuchs verhelfen.

Zum Beispiel Biotin, welches auch das „Haar-Vitamin“ genannt wird. Biotin ist auch unter den Bezeichnungen Vitamin B7 oder Vitamin H bekannt, es ist ein wasserlösliches Vitamin aus dem B-Komplex und zählt zu den Nahrungsergänzungsmitteln. Es hat sich als hilfreich gegen (Bart-) Haarausfall erwiesen, sorgt aber auch für vollere und glänzendere Barthaare. Festere Fingernägel und eine glattere Haut sind weitere positive Effekte der Biotin-Einnahme.

Auch L-Cystein ist hier zu empfehlen. Es macht das Barthaar geschmeidiger und erhöht dessen Volumen. L-Cystein wirkt sich auch in einer Verlangsamung des Alterungsprozesses und nach neueren Erkenntnissen sogar in einer vorbeugenden Wirkung gegen Alzheimer und Multiple Sklerose aus, da diese Erkrankungen mit einer Anreicherung toxischer Stoffe verbunden sind. Neben den positiven Eigenschaften beim Bartwuchs hat man hier auch noch einen Anti-Aging-Effekt.

Im Silicium finden wir ein weiteres Nahrungsergänzungsmittel, welches wirksam gegen Barthaarausfall ist und uns zu gesünderen Barthaaren und auch Fingernägeln verhilft.
Silicium, welches man zum Beispiel in Kieselerde findet, wirkt sehr positiv auf unsere Behaarung. Bei regelmäßiger Einnahme sorgt das Silicium für einen gesünderen und stärkeren Bartwuchs mit mehr Volumen. Auch andere Körperpartien wie Knochenbau, die Haut und auch hier die Fingernägel profitieren spürbar vom regelmäßigen Nachschub an Silicium.

Kann meine Ernährung den Bartwuchs beeinflussen?

Ganz klar Ja!

Wie eingangs schon erläutert gibt es diverse Lebens- und Genussmittel, welche einen negativen Effekt auf unseren Organismus im gesamten und auf den Bartwuchs im speziellen haben.

Alkohol, Nikotin, Fett- und Cholesterinreiche Nahrung, salziges Essen und ein Übermaß an Süßigkeiten schaden unserem Körper und damit auch unserem Bartwachstum.

Dem entgegen sorgen gewisse Nahrungsmittel auch für einen gleichmäßigeren, kräftigeren und schnelleren Bartwuchs. Neben den schon aufgeführten Protein- und Vitaminhaltigen Nahrungsmitteln ist prinzipiell alles was dem Körper gut tut auch förderlich für den Bartwuchs. Eine ausgewogene Ernährung mit Obst, Gemüse und den damit verbundenen Vitaminen aber auch Ballaststoffe und Eiweiß werden für einen gesunden Bartwuchs gebraucht. Auch Süßgras (Perlhirse) wirkt offensichtlich sehr positiv.

Es gibt jedoch auch Lebensmittel die sehr positive Wirkung auf den Bartwuchs haben ohne dass man diese zu sich nehmen muss. So ist das einmassieren von (Kräuter-)Ölen sehr gut für die Durchblutung und fördert den Bartwuchs.

Eine etwas skurillere Form der Bartbehandlung und das Auftragen einer Senf-Knoblauch-Paste. Dies soll für eine Auslösung der Schutzfunktion der Haut sorgen und diese Stellen mit Barthaare auslegen. Ich habe bei meinen Recherchen einige positive Berichte hierzu gefunden, einen wissenschaftlichen Beleg gibt es jedoch nicht. Sollte dies also jemand ausprobieren wollen, wir würden und sehr über einen Erkenntnisbericht bezüglich der Wirkung auf den Bartwuchs und der Mitmenschen im Umfeld freuen.

Bartwuchsförderung durch Medikamente

​Achtung: Wir sind kein Artz oder Apotheker. Daher am besten nochmal mit einem Arzt checken um auf Nummer sicher zu gehen.

Es gibt zwei wirkungsvolle und geprüfte Möglichkeiten einer Behandlung mit Medikamenten. Zum einen hätten wir da das Arzneimittel Tribulus Terrestris.

Tribulus Terrestris, auch bekannt als Erd-Burzeldorn oder Erdsternchen genannt, ist eine Pflanzenart in der Gattung der Burzeldorne (Tribulus) aus der Familie der Jochblattgewächse (Zygophyllaceae). Er ist in den tropischen und subtropischen Ländern in Asien, Afrika, Südeuropa und im nördlichen Australien weit verbreitet.

Tribulus Terrestris wird als Tonikum verwendet und soll die Potenz fördern. Es ist im Bodybuilding und Kraftsport als "Steroidersatz" und als "natürliches Anabolikum" sehr verbreitet und soll Einfluss auf die Hormonproduktion des Menschen haben, was allerdings in klinischen Versuchen nicht nachgewiesen wurde. Wohl aber die sehr positive Wirkung auf die Potenz und auch eine Verbesserung des Haarwuchses wurde bei Tests einhergehend mit einer leichten Gewichtszunahme festgestellt. Tribulus Terrestris regt die Produktion des hypophysären luteinisierenden Hormones (LH; UCSH) an. Diese Hormone regen wiederum die körpereigene Produktion von Testosteron an, und dies führt zur Steigerung des Testosteronspiegels im Blut.

Deutlich effektiver ist jedoch das Medikament Minoxidil. Hier ist eine deutliche Verbesserung des Bartwuchses wissenschaftlich belegt und durch zahlreiche Studien und Erfahrungsberichte belegt.

Minoxidil wurde als Blutdruck senkendes Medikament entwickelt und wurde in den 70er Jahren ausschließlich für Bluthochdruck-Präparate eingesetzt. Erst im Laufe der Zeit stellte sich die Haarwuchsfördernde Wirkung heraus, gewissermaßen als sehr positive Nebenwirkung. Als Folge dessen wurde nach einigen Studien und umfangreichen Untersuchungen Minoxidil 1988 als Haarwuchsmittel auf dem Markt eingeführt.

Und es verfehlt seine Wirkung auch beim Bartwuchs nicht. Die Erfolgsquote liegt bei 90%. Die Behandlung erfolgt durch das 2-3 x tägliche Auftragen auf die Bartlose Stelle, die Wirkung zeigt sich in der Regel schon nach wenigen Wochen in Form einer Flaumbildung an den kahlen stellen. Nach 3 – 12 Monaten kann man dann sich dann an einem starken und dichten Bartwuchs erfreuen.

Da es sich hierbei aber nach wie vor auch um ein blutdrucksenkendes Medikament handelt, empfiehlt es sich für Menschen die von Haus aus mit niedrigem Blutdruck zu kämpfen haben Minoxidil nur unter Ärztlicher Kontrolle und unter Einbeziehung eines Blutdruckhebenden Medikaments zu Nutzen.

Bei der Anwendung anderer Haarwuchsmittel wie zum Beispiel Alpecin oder sonstiger Koffeinhaltiger Mittel konnte keine Wirkung auf den Bartwuchs festgestellt werden, es kann also auf das Auftragen solcher, meist recht teurer Mittel zur Steigerung des Bartwuchses verzichtet werden.

Der operative Eingriff

Gemeint ist hierbei die Transplantation. Dies sollte die letzte Option sein, wenn alle anderen Versuche gescheitert sind. Ein operativer Eingriff ist immer mit erheblichen Risiken und Nebenwirkungen verbunden.

Es ist ein langwieriger Prozess der durch einen Schönheitschirurgen durchgeführt werden sollte. Langwierig deshalb, weil hier für ein zufriedenstellendes Ergebnis zwischen 7000 und 15000 Haarwurzeln transplantiert werden. Ein guter Chirurg schafft etwa 100 Haarwurzeln pro Stunde, wir sprechen also von einer Behandlungszeit von 70 bis 150 Stunden, nicht eingerechnet die jeweilige Vor- und Nachbereitungszeit. Natürlich nimmt auch die Entnahme der Haarwurzeln, meist vom Hinterkopf oder anderen stark behaarten Körperregionen, eine Menge Zeit in Anspruch. Auch die Wundversorgung, Das Aufbereiten der Haarwurzeln und die Nachbehandlung ist Zeitintensiv.

Während dieser Zeit muss die behandelte Hautpartie permanent betäubt sein. Eine sehr starke Belastung für den Körper. Auch ist das Risiko einer Infektion sehr hoch, denn jede transplantierte Haarwurzel ist verantwortlich für zwei kleine Wunden. Die der Entnahme und die der Einpflanzung.

Kommt es zu einer Infektion oder einer Abstoßung sind meist starke Medikamente erforderlich. Und dennoch besteht immer das Risiko einer hässlichen Narbenbildung.

Auch der finanzielle Aspekt ist hier zu beachten! Eine professionelle Haartransplantion fängt bei 3000,00 EUR an und ist nach oben weit offen. Fünfstellige Beträge sind eher die Regel als die Ausnahme.

Diese Methode sollte nur von Menschen genutzt werden für die der Bartwuchs tatsächlich extenziell ist. Nicht ohne Grund hat die Translation von Barthaaren ihren Ursprung im mittleren Osten wo ein Bart als wichtiges Symbol von Männlichkeit und Status gilt. Auch für Schauspieler oder Models ist ein Bart ein wichtiger Faktor für das eigene Fortkommen und so überrascht es nicht, dass eben diese Menschen regelmäßig zu einer Transplantation greifen.

Den Normalverbrauchern ist hiervon aber eher abzuraten, zum einen wegen der Beschriebenen Risiken und den mit der Transplantation verbundenen Schmerzen, zum anderen weil es hier angebrachter erscheint sein eigenes Ego etwas zurückzusetzen als tatsächlich solch Risiken und Kosten für ein paar Barthaare auf sich zu nehmen.

Im Gegensatz dazu stellt die Entfernung von Barthaaren bei zu üppigem oder zu großflächigerem Bartwuchs kein allzu großes Risiko dar, hier gibt es mittlerweile sehr schonende Methoden der Haarentfernung.

Vorsicht vor Betrügern und Bauernfängern!

Ein voller und kräftiger Bart ist länget ein Zeichen für Männlichkeit geworden und im Streben das einem kräftigen Bartwuchs sind Betroffene bereit große Summen zu investieren um eine schöne Gesichtsbehaarung vorweisen zu können. Dies ruf leider auch immer wieder dreiste Betrüger und Abzocker auf den Plan.

Da wird mit extrem teuren Wundermitteln geworben die meist nur eine geringe oder gar keine Wirkung haben und auf einer der hier zuvor beschriebenen Methoden basieren.

Regelrecht gefährlich sind die im Internet angebotenen Hormonpräparate, zum Beispiel Anabolika. Neben den erheblichen Nebenwirkungen kommt hierbei eher zu einem Haarverlust als denn zu stärkerem Bartwuchs.

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Generell zeichnen sich nahezu alle frei erhältlichen Hilfsmittelchen wie Cremes, Sprays, Salben, Öle und was es nicht alles gibt, eher durch ihre schwammig formulierten Hinweise zur Anwendung bei Haarausfall aus denn durch ihre Wirkung. So kann sich der Hersteller immer auf einen, im Grunde schon von vornherein eingeplanten, Behandlungsfehler berufen sollte sich dieser wegen der ausbleibenden Wirkung beschweren. Aber die Beschwerdequote fällt ohnehin nicht allzu hoch aus, da es vielen schlichtweg peinlich ist über Ihre Haar- und Bartprobleme zu sprechen und ein Nichtwirken des gekauften Produkts zu monieren. Auch dies ist von den Herstellern und Anbietern solcher Fake-Produken einkalkuliert. Das sind dann die „vielen zufriedenen Kunden“ die einen das Argument des eigenen Fehlers glauben lassen. Wenn es bei so vielen wirkt, dann muss das Scheitern durch mich verursacht sein.

Teilweise werden hier auch Methoden angeboten die schon einen komödialen Touch haben. Von Lichttherapie, der Behandlung mit Vibratoren, der Massage mit einem Mist-Honiggemisch (hier soll es tatsächlich eine suggestive Verbindung zu Dünger geben), Handauflegen, dem Beschallen mittels kosmischer Klänge bis hin zur Meditation sollen unzählige Praktiken für einen besseren Bartwuchs helfen. Das einzige nachgewiesene Ergebnis ist der Wechsel Ihres Geldes in die Taschen der Abzocker.

Also bitte Vorsicht, man sollte nie die Hoffnung auf stärkeren Bartwuchs dem gesunden Menschenverstand weichen! Ein allheilendes Wundermittel welches eine kahle Stelle binnen weniger Tage in einen voll behaarten Bereich verwandelt gibt es nicht!

Fazit

Ein gleichmäßiger und kräftiger Bartwuchs ist für einen Großteil der Männer anstrebsam und wünschenswert. In den meisten Fällen ist es ausreichend den Bartwuchs durch eine ausgewogene Ernährung, einer guten Work-Life-Balance und der Wertschätzung des eigenen Körpers zu fördern. Für die etwas schwierigeren Fälle wurden hier Möglichkeiten einer natürlichen, einer Medikamentösen aber auch einer operativen Behandlung aufgezeigt.

Nur eine Option bleibt tatsächlich noch anzusprechen, eine Möglichkeit die keine Nebenwirkungen hat und auch nichts kostet. Nämlich einfach auf den Bart zu verzichten. Auch wenn die Objekte unserer Begierde oftmals auf einen üppigen Bartwuchs stehen, so gibt es doch genauso viele die darauf verzichten wollen. Am Ende sind es doch die inneren Werte die uns zu dem machen was wir sind. Wenn es also mit dem Bartwuchs partout nicht klappen will, dann stellt Euch vor den Spiegel, rasiert das Teil ab und sagt zu Euch selbst:“ Dann eben nicht!“.

Spart eine Menge Geld, Zeit und Nerven. In diesem Sinne!

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